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Gesine Ahlzweig

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Antidiskriminierungsstelle

Antisemitismus heute: erkennen, einordnen, handeln - Workshop für Studierende der TH Köln

Workshop, 30. Juni 2026

Symbolbild mit antisemitischen Frabschmierereien (Bild: Patrick Dachsenbichler / Adobe Stock)

Antisemitismus ist kein Relikt der Vergangenheit. Für viele Jüdinnen*Juden ist er eine alltagsprägende Erfahrung. Tradierte Vorurteile, Stereotype und antisemitische Deutungsmuster sind bis heute wirksam und stark in der Gesellschaft verbreitet. Antisemitismus tritt immer offener und auch gewalttätiger zutage. Der Workshop möchte Grundlagen und Anregungen für eine selbstreflexive Haltung schaffen.

Auf einen Blick

Antisemitismus heute: erkennen, einordnen, handeln

Workshop

Wann?

  • 30. Juni 2026
  • 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • in meinen Kalender übertragen

Wo?

Sachsenring 2-4
Campus Südstadt
(Nähere Informationen erhalten Sie mit der Einladung)

Kosten

kostenlos

ReferentIn

Die Workshops werden von Mitarbeitenden der Akademie für Antisemitismusprävention (AKADAS) durchgeführt. AKADAS ist ein Projekt von Bildung in Widerspruch e.V.

Anmeldung

Bitte per E-Mail an Gesine Ahlzweig (Gesine.ahlzweig@th-koeln.de), Referentin für Antidiskriminierung der TH Köln


Zielgruppe

Studierende aller Fakultäten der TH Köln

Antisemitismus ist kein Relikt der Vergangenheit. Für viele Jüdinnen*Juden ist er eine alltagsprägende Erfahrung. Tradierte Vorurteile, stereotype Bilder und antisemitische Deutungsmuster sind bis heute wirksam und stark in der Gesellschaft verbreitet. Antisemitismus tritt dabei immer offener und zum Teil auch gewalttätiger zutage. Hochschulen bilden hiervon keine Ausnahme, sondern sind als Orte von Lehre, Forschung und Verwaltung Teil dieser gesellschaftlichen Realität.

Antisemitismus wirksam zu begegnen erfordert Wissen über seine Erscheinungsformen, seine Mechanismen und seine gesellschaftlichen Funktionen. Ebenso zentral ist es, die Perspektiven und Erfahrungen Betroffener ernst zu nehmen und angemessen auf antisemitische Vorfälle zu reagieren. Der Workshop möchte hierfür die Grundlagen schaffen und Anregungen für eine selbstreflexive Haltung liefern.

Schwerpunkte:

  • Wie verbreitet ist Antisemitismus und in welchen Erscheinungsformen tritt er heute maßgeblich auf?
  • Mit welchen Definitionsansätzen lässt sich Antisemitismus fassen, und welche Mechanismen und Funktionen liegen ihm zugrunde?
  • Wie erleben Jüdinnen*Juden Antisemitismus und die Auswirkungen des Nahostkonflikts in Deutschland?
  • Wie kann ich im (beruflichen) Alltag auf antisemitische Vorfälle reagieren?

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