Wie das Erlernen von Sprachen kognitive Flexibilität und kritisches Denken fördert
Im Rahmen des Tags für die exzellente Lehre 2026 moderierten Dr. Ursula Hehl, Leiterin des Sprachlernzentrums, und Dr. Elizabeth Start, Fachkoordinatorin für Englisch und Französisch, einen Workshop mit dem Titel „Zwischen Fach- und Persönlichkeitsbildung: Wie das Erlernen von Sprachen kognitive Flexibilität und kritisches Denken fördert“.
Der zweisprachig konzipierte Workshop begann mit einem theoretischen Input, in dem Dr. Ursula Hehl den Teilnehmenden eine kurze Einführung in Theorien zu Sprache und Weltsicht sowie in neurophysiologische und kognitionswissenschaftliche Erkenntnisse zu den Effekten von Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit gab.
Im Anschluss konnten die Workshopteilnehmenden anhand von zwei Szenarios aus dem Hochschulalltag selbst erleben, wie Missverständnisse bei der Kommunikation in einer Fremdsprache zunächst für Irritation sorgen, aber letztendlich Lernprozesse auslösen und zu neuen Perspektiven führen können.
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Die Kleingruppenarbeit zeigte, dass verschiedene Kompetenzen, wie die Fähigkeit zur kritischen Reflexion, zur Ambiguitätstoleranz, zur Empathie, zur emotionalen Resilienz sowie zum Perspektivenwechsel unerlässlich sind, um konstruktiv mit herausfordernden Kommunikationssituationen umgehen zu können.
Die abschließende Reflexion machte deutlich, dass das Erlernen von Sprachen für die Entwicklung dieser kognitiven bzw. sozialen Kompetenzen förderlich ist, und damit einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten kann.
In den vielfältigen Kurs-, Workshop- und Beratungsformaten des Sprachlernzentrums können Hochschulangehörige der TH Köln diese Kompetenzen trainieren und auf handlungsorientierte und lernendenzentrierte Weise ihre Fremdsprachenkompetenzen ausbauen.
Oktober 2026