Mathilde-von-Mevissen-Promotionsprogramm: Stipendienbescheide feierlich übergeben
2004 waren nur 14 Prozent aller Professuren von Frauen besetzt – 2024 war es schon knapp ein Drittel. Um diese positive Entwicklung zu fördern und den Anteil von Frauen vor allem in MINT-Fächern schon in der Promotion zu erhöhen, hat die TH Köln das Mathilde-von-Mevissen-Promotionsprogramm aufgesetzt. Jetzt wurden die Stipendienbescheide für den aktuellen Förderzeitraum übergeben.
In den nächsten drei Jahren werden acht Promotionsstellen aus sechs Fakultäten durch das Promotionsprogramm gefördert, davon zwei als Abschlussfinanzierung. Das Ziel der Förderung: den Frauenanteil an Professuren in Richtung Parität zu steigern und die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen der wissenschaftlichen Karriere zu verbessern, insbesondere dort, wo sie unterrepräsentiert sind.
Bei der feierlichen Vergabe der Stipendien teilten die Doktorandinnen, begleitet von ihren Betreuer*innen, Einblicke in ihre Promotionsprojekte. Prof. Dr. Matthias Hochgürtel, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer, führte durch die Veranstaltung und wünschte sich, einigen der heute Geförderten irgendwann in einer Berufungskommission gegenüberzusitzen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Petra Liedtke betonte die Wichtigkeit der Förderung von Wissenschaftlerinnen in frühen Karrierestufen und ordnete das Promotionsprogramm in die gleichstellungsfördernden Maßnahmen der TH Köln ein.
Im Zeitraum 2026-2029 werden gefördert:
Rezvaneh Aliyari (Betreuerin: Prof. Dr. Danka Katrakova-Krüger)
Hannah am Ende (Betreuer: Prof. Dr. Daniel Lohmann)
Bianca Griech (Betreuerin: Prof. Dr. Valérie Varney)
Janine Hein (Betreuer: Prof. Dr. Sherif El Sheikh)
Lea-Marie Mecking (Betreuer: Prof. Dr. Matthias Eisenacher)
Natasha Randall (Betreuer: Prof. Dr. Gernot Heisenberg)
Hannah Reichart (Betreuer: Prof. Dr. Markus Nöldgen)
Theresa Wobbe (Betreuer: Prof. Dr. Christoph Haag)
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Das Programm soll den Frauenanteil an Professuren in Richtung Parität steigern und die Repräsentanz von Frauen auf allen Qualifikationsstufen der wissenschaftlichen Karriere verbessern. (Bild: Michael Bause / TH Köln)
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Bei der feierlichen Vergabe der Stipendien teilten die Doktorandinnen... (Bild: Michael Bause / TH Köln)
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Prof. Dr. Matthias Hochgürtel, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer, führte durch die Veranstaltung. (Bild: Michael Bause / TH Köln)
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In den nächsten drei Jahren werden acht Promotionsstellen durch das Promotionsprogramm gefördert, davon zwei als Abschlussfinanzierung. (Bild: Michael Bause / TH Köln)
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Prof. Dr. Matthias Hochgürtel, Vizepräsident für Forschung und Wissenstransfer, und die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Petra Liedtke wissen um die Wichtigkeit der Förderung von Wissenschaftlerinnen in frühen Karrierestufen. (Bild: Michael Bause / TH Köln)
Über das Mathilde-von-Mevissen-Promotionsprogramm für Doktorandinnen
Die TH Köln strebt langfristig Parität bei der Besetzung von Professuren an. Mit der Förderung von Wissenschaftlerinnen früher Karrierestufen und möchte die TH Köln an der Wurzel ansetzen und den Anteil an Promotionen von Frauen, insbesondere in den MINT-Fächern, signifikant steigern. Mit der Mathilde-von-Mevissen-Promotionsförderung erhalten Doktorandinnen die Möglichkeit kooperativ zu promovieren. Die Promotionsstellen werden zu gleichen Teilen aus gleichstellungsfördernden Mitteln und durch Mittel der beantragenden Professor*innen finanziert. Seit 2015 wurden insgesamt 12 Doktorandinnen gefördert, drei davon sind mittlerweile auf Professuren berufen worden.
Oktober 2026