Was erwartet mich im Studium?
Als angehender Maschinenbauingenieur*in konstruierst du Bauteile und Produkte, wählst dazu Werkstoffe und Materialien, simulierst und analysierst technische Systeme und optimierst Fertigungsprozesse. Du verbindest außerdem technisches Know-how mit wirtschaftlichem Denken und digitalen Kompetenzen – genau das, was in der modernen Industrie gefragt ist.
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Beim Rivolution-Projekt haben Studierende eine CO2-neutrale Wasserpumpe entwickelt, die ohne Strom oder Benzin läuft.
(Bild: Heike Fischer, TH Köln)
Inhaltlicher Aufbau Semester 1-3 (Ingenieur-Grundlagen)
Ein Semester ist in zwei Teile von jeweils 7 Wochen aufgeteilt. Zwischen beiden Teilen ist eine Woche Pause, d.h. das Modul wird dann direkt im Anschluss geprüft. Dann folgt über die nächsten 7 Wochen ein weiteres Modul, das ebenfalls geprüft wird. So ergibt sich die "7+1+7 Struktur".
Zum Grundstudium gehören neben Mathematik und Physik auch BWL, Coding und Digitalisierung fest zu deinem Studium. So verbindest du technisches Know-how mit wirtschaftlichem Denken und digitalen Kompetenzen – genau das, was in der modernen Industrie gefragt ist.
Im Grundstudium hast du die Module:
- Mathematik und Physik
- Statische Konstruktion
- Elektrotechnik
- Fertigung und Dimensionierung
- Grundlagen der BWL
- Datenwissenschaften
- Werkstoffkunde
- Elastostatik
Hinzu kommt pro Semester ein sogenanntes Langläufermodul, das von Semesterbeginn 15 Wochen verläuft und im Anschluss geprüft wird. In den Langläufermodulen lernst du:
- Coding und Digitalisierung: Grundlagen der Programmierung, Algorithmen, Datenstrukturen werden mit Anforderungen digitaler mechatronischer Systeme verknüpft.
- Technik und Nachhaltigkeit: Praktikumsversuchen aus den Bereichen Mathe, Physik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Umwelttechnik
- Mechatronisches Projekt: Interdisziplinäre Teamarbeit und Projektmanagement in Kleingruppen. Hier wenden die studentischen Teams Grundlagenwissen aus dem Grundstudium an (Mechanik, Elektrotechnik, Informatik), entwerfen einfache mechatronische Systeme und lernen die Grundlagen technischer Kommunikation.
Inhaltlicher Aufbau Semester 3-7 (Hauptstudium)
In der Mitte des 2. Semesters wählst du eine Vertiefungsrichtung und gibst deinem Studium dein persönliches Profil:
- Entwicklung und Simulation: Bei der digitalen Produktentwicklung nutzt du moderne Simulationsmethoden, um thermische, strömungsmechanische und strukturdynamische Prozesse zu analysieren – präzise, effizient und oft ganz ohne physische Prototypen.
- Produktionstechnik, die industrielle Praxis: Fertigungsprozessen und Werkstofftechnik, Produktionsorganisation, Qualitätsmanagement – für effiziente und zuverlässige Produktionsabläufe.
- Nachhaltige Technologien: Du arbeitest an Lösungen für eine grünere Zukunft und beschäftigst dich mit Umwelt- und Energietechnik, Umweltchemie sowie innovativen Konzepten der Kreislaufwirtschaft.
Welche Module du in den Vertiefungsrichtungen belegst, siehst du in den folgenden Grafiken.
Anwendungsbezogene Projektarbeit und industrielle Vernetzung
Während deines Studiums arbeitest du in mindestens drei Projekten, um dein erlerntes Wissen praktisch anzuwenden und nachhaltig zu verstehen.
- Mechatronisches Projekt (3. Semester)
- Teamprojekt (5. Semester)
- Praxissemester (6. Semester, optional)). Wahlweise kannst du hier auch ein Auslands- oder Forschungssemester absolvieren. Für dieses Semester erhältst du Creditpoints. Wenn du dich für ein Auslandssemester entscheidest, bekommst du von uns vorbereitende und begleitende interkulturelles Unterstützung.
Mit unserer Modellfabrik im Innovation Hub Bergisches Land e. V. und dem Lehr- und Forschungszentrum :metabolon bist du nah dran an aktueller Forschung und Entwicklung: Hier forschen und entwickeln unsere Wissenschaftler*innen in den Bereichen Digitalisierung, Smart Automation und Nachhaltige Technologien. Inhalte, die direkt in dein Studium einfließen. Durch die gute Vernetzung unsere Dozent*innen am Campus Gummersbach mit der regionalen Industrie, arbeitest du an Projekten mit Anwendungsbezug -Lösungen, die genutzt werden, statt in der Schublade zu landen.