Unser Rückblick auf das Sommersemester!
Jenny Cöllen und Luca Prachthäuser berichten von ihren Projekten und Kooperationen.
Jenny Cöllen zeigt eine Collage
(Bild: Kosima Kosak)
Jenny, welche wichtigen Events haben für dich dieses Semester stattgefunden?
Woran ich mich zuerst erinnert habe, ist die Werkstatt : Pause wo es um das Thema für dieses Semester ging. Da ging es um Sinne, wo wir ein Wort-Spiel aus Pause und Sinn gemacht haben. Das Thema war dann „SINN : Pause/n in der Werkstatt : Pause“.
In der ersten Werkstatt : Pause habe ich eine Mehr-Sinn-Geschichte mit Simone gemacht und vorgelesen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Die anderen haben auch gesagt, dass das sehr viel Spaß gemacht hat.
Die anderen Pausen-Themen haben mir auch gut gefallen.
Dann gab es noch die Wahl zur Gleichstellungsbeauftragten, das war auch sehr wichtig gewesen.
Der*die Gleichstellungsbeauftragte ist eine Person, an die sich Menschen wenden können, wenn sie unfair behandelt wurden. Oder wenn etwas nicht gut läuft.
Die Person arbeitet daran, dass weniger Diskriminierung stattfindet. Und sie unterstützt, wenn Diskriminierung stattgefunden hat.
Ich kann mich auch an die Dissertation von Anne Berg mit ihrer Studie zu Nachrichten und verständlicher Sprache erinnern, die ich mitgemacht habe und das war sehr spannend gewesen.
Dann hatte ich AG Inklusion gehabt, da haben wir über das Thema Feedbackkultur an der Hochschule gesprochen.
Außerdem hatte ich noch die Fachtagung beim LVR mit anderen zusammen gehalten, das war auch sehr spannend gewesen.
Danach hatte ich noch ein Seminar gemacht, wo Anne Berg zu Besuch war. Da habe ich mit anderen das Seminar gehalten und es ging um Leichte Sprache.
Dann war ich zu Gast in einem Seminar, wo es um Urlaubs-Reisen ging, das fand ich auch gut. Da haben wir uns mit Menschen unterhalten, die Reisen für Menschen mit Beeinträchtigung veranstalten. Ich habe dann meine Erfahrungen geteilt, die ich auf Reisen gemacht habe.
Bei der Kollegialen Klausur habe ich wieder viele verschiedene Sachen zur Hochschule gelernt, die gerade anstehen in der Fakultät.
Dann habe ich noch einen Vortrag bei der Michaeli-Schule gehalten mit Andrea zusammen. Da ging es um Inklusion in der Schule.
Dann habe ich noch die Seminar-Reihe „Lebenswelten“ mit den anderen zusammen gehalten.
An diese Sachen kann ich mich alle erinnern.
Was hast du dieses Semester dazu gelernt?
Ich habe gelernt, dass jeder Mensch unterschiedliche Geschichten und Erfahrungen hat.
Worauf freust du dich mit Blick auf das nächste Semester?
Dass ich dann wieder Lehre machen kann und es wieder eine neue Gruppe von Studenten*innen gibt. Und ich freue mich, dass wir wieder die Lebenswelten Seminarreihe weiterentwickeln werden.
Ich finde es schön, selbst was zu lernen und anderen etwas beizubringen. Das finde ich immer noch so toll und faszinierend, so viele Perspektiven zu sehen und zu lernen.
Luca, was waren für dich wichtige Events?
Ich fand das Essen richtig schön, wo wir alle zusammen gegessen haben.
Und ich fand die Veranstaltung „Sprache und Begegnung“ aus der Lebenswelten-Reihe am besten, wo ich den Studierenden meinen Talker zeigen konnte. Das war richtig cool, weil die die Sätze richtig gut aufgebaut haben.
Kannst du kurz erklären, was ein Talker ist?
Ein Talker hilft beim Sprechen. Es ist ein Computer, den Menschen bedienen und der dann Lautsprache wiedergibt. Der Talker ist ein bisschen größer als ein Tablet und hat einen großen Bildschirm.
Menschen, die wenig oder keine Lautsprache sprechen, können so kommunizieren.
Manche Talker kann man mit den Händen bedienen. Manche Talker kann man durch die Augenbewegung steuern.
Mit dem Talker kann ich einfach richtig gut sprechen!
Danke! Was hast du sonst noch gemacht dieses Semester?
Ich fand auch noch das Projekt richtig cool, wo ich mit dem Florian zu dem Theater gegangen bin.
Das Orangerie Theater haben wir wegen der Kooperation mit der KISD besucht. Die KISD ist ein Institut der TH Köln. Dort geht es viel um Kunst und Design.
Wir hatten richtig gute Ideen, wie wir das Theater barrierefreier machen können und das war richtig cool einfach.
Worauf freust du dich mit Blick auf das nächste Semester?
Ich freue mich, den Studierenden wieder meinen Talker zu zeigen. Und ich möchte das Thema barrierefreie Südstadt wieder mit den Studierenden machen, weil das mir immer richtig Spaß macht.
Ein Text von Jenny Cöllen, Luca Prachthäuser und Sophie von Holtum.
Juli 2026