Wohlfühlen mit KI in Bewerbungsprozessen
Dr. Hannah Möltner startet am Campus Gummersbach als neu berufene Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie. In der Forschung beschäftigt sie sich mit der Frage, wie KI in Bewerbungsprozessen so gestaltet werden kann, dass Bewerbende sich damit wohl fühlen. Und sie erforscht, wie Selbstführung in digitalen Arbeitswelten funktionieren kann.
Prof. Dr. Hannah Möltner
Business Administration and Leadership
Professur für Arbeits- und Organisationspsychologie
Studium: Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Wien
Promotion: "Self-control in organizations: A process approach" an der Universität Witten/Herdecke
- Professorin für Wirtschaftspsychologie an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, Essen
- Freiberufliche Organisationsberatung, Trainerin & Coach
- Consultant bei der Mercuri Urval GmbH, Wien
- Projektleitung am Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung und Corporate Governance der Universität Witten/Herdecke
Als Kind wollte ich Astronautin werden.
Rückblickend war mein Studium der Beginn einer beruflichen und persönlichen Reise, die ich mir damals so nicht vorstellen konnte. Viele meiner Freundschaften aus dieser Zeit halten bis heute..
Vorlesungen finde ich dann gelungen, wenn man nicht nur etwas gelernt hat, sondern auch neugierig auf mehr geworden ist.
Den Studierenden möchte ich vor allem vermitteln, herauszufinden, was sie interessiert, eigene Fragen zu entwickeln und zu lernen, wie wissenschaftliche Methoden dabei helfen können, Antworten zu finden – in der Forschung ebenso wie in der Praxis.
In der Psychologie interessiert mich eigentlich immer, wie wir Menschen ticken und was wir brauchen, um uns wohlzufühlen, motiviert zu sein und unsere Stärken zu entfalten.
In F&E beschäftige ich mich aktuell mit der Frage, wie künstliche Intelligenz in Bewerbungsprozessen so gestaltet werden kann, dass Bewerbende sich damit wohl fühlen. Außerdem forsche ich daran, wie Selbstführung in digitalen Arbeitswelten funktionieren kann.
Ich möchte gerne herausfinden, ob wir die Arbeitswelt der Zukunft so gestalten können, dass wir Menschen unser Tun als sinnvoll und erfüllend erleben.
Wenn ich mal nichts zu tun habe, dann genieße ich das sehr. Obwohl ich eigentlich meistens in Bewegung bin – gerne beim Laufen, Wandern und Bergsteigen.
Oktober 2026