Inklusive Orte und Momente - Unser Vortrag bei der Michaeli Schule!
Die Michaeli Schule Köln hat 25-jähriges Jubiläum gefeiert. Unsere Dekanin Andrea Platte und Jenny Cöllen wurden dazu eingeladen, einen Vortrag über inklusive Momente in der Schule zu halten.
Andrea Platte und Jenny Cöllen stehen auf der Bühne und halten ihren Vortrag; beide lächeln.
(Bild: Barbara Lehmann)
*Dekan*in sein bedeutet, einen Bereich der Hochschule zu leiten. Andrea Platte ist Dekanin des Bereichs Sozial-Wissenschaften.
Die Michaeli Schule hat ein inklusives Schul-Konzept. Sie soll also ein inklusiver Ort sein. EiN* Ort beschäftigt sich auch mit Inklusion, deshalb wurden wir eingeladen. Unser Arbeitsbereich wurde vorgestellt und an welchen Projekten und Forschungen wir arbeiten.
Jenny Cöllen berichtet von der Jubiläums-Veranstaltung:
Zuerst sind wir bei der Schule angekommen.
Dann haben wir den anderen zugeschaut, wie sie die verschiedenen Sachen für die Veranstaltung aufgebaut haben.
Danach sind die verschieden Gäste von der Veranstaltung angekommen.
Dann hat uns die Person, die bei der Veranstaltung moderiert hat, uns alle im Foyer begrüßt. Sie hat gesagt, dass wir jetzt alle zusammen mit Ton arbeiten.
Zusammen haben wir eine große Brücke aus Ton gebaut, das hat sehr viel Spaß gemacht. Das soll zeigen, dass Brücken gebaut werden, damit alle Menschen dabei sein können. Das ist dann Inklusion. Und alle haben mitgemacht beim Bauen der Brücke.
Danach sind wir alle in die Halle gegangen, wo der Vortag dann war. Die Person, die moderiert hat, hat dann noch etwas darüber erklärt, was sie unter Inklusion versteht.
Dann hat die Person, die moderiert hat, Andrea und mich vorgestellt und dann haben wir mit dem Vortrag angefangen.
Alle haben gesagt, dass der Vortag interessant war und gut vorgetragen wurde. Und dass er sehr lebendig war.
Dass man dem Vortrag gut folgen konnte, das haben alle Gäste gesagt.
Dann haben wir noch was mit Musik gemacht, das war auch noch sehr toll und das hat noch sehr großen Spaß gemacht.
Danach hat noch eine andere Person was über seine Kunst-Arbeit erklärt, das war auch noch spannend gewesen.
Dann war für mich auch schon die Veranstaltung zu Ende gewesen.
Andrea Platte und Jenny Cöllen haben unter anderem über Etikettierungen und Diagnosen gesprochen.
Ettiketierungen sind so etwas wie ein Stempel, den man von Menschen bekommt. Den bekommt man dann vielleicht nicht mehr so gut ab.
Hier ist ein Auszug aus dem Vortrag:
Jenny Cöllen:
Etikette und Etikettierung brauchen wir in der Gesellschaft nicht, weil wir alle Menschen sind und jede*r unterschiedliche Sachen hat.
Andrea, du hast gefragt, ob man das immer wissen muss mit der Diagnose.
Ich denke nicht, weil das nicht so wichtig ist.
Weil man einfach miteinander umgeht, so wie mit allen anderen auch. Normal halt.
Und dann kommen keine Vorurteile.
Ich erkläre jetzt, wann und warum man es überhaupt wissen muss.
Muss man nicht immer, nur wenn man Unterstützung in verschieden Sachen braucht. Dann auch nur wenn die Person, um die es geht, dabei ist.
Vielleicht in der Schule müssen die Lehrer das wissen.
Eine Diagnose ist auch wichtig für Geld. Zum Beispiel für eine Schulbegleitung.
Oder eine andere Unterstützung, zum Beispiel bestimmte Arbeitsgeräte oder elektrische Türen.
Das zu wissen ist auch wichtig, wenn so ein Termin ansteht, wo man über die Diagnose sprechen muss. Aber immer nur mit der Person zusammen.
Allgemein nur mit der Person allein sprechen und nicht vor einer größeren Gruppe.
Weil sonst fängt das Ausgrenzen an oder die Leute fangen an, mehr Rücksicht zu nehmen.
Und dann wird die Zusammenarbeit oder das Spielen oder so komisch.
Das muss ja nicht sein.
Jede Person entscheidet selber, was sie über sich teilen möchte.
Inklusiv ist, wenn alle alles machen können und keiner behindert wird.
Das ist sehr wichtig zu verstehen! Für alle in der Gesellschaft!
Ein Text von Jenny Cöllen und Sophie von Holtum.
Juli 2026