architectural tuesday | Prof.in Anne Femmer (SummacumFemmer, Leipzig/HFBK Hamburg)

Vortragsreihe der TH Köln, 27. Oktober 2026

AT 2026/27 (Bild: © TH Köln)

In ihrem Vortrag betrachtet Anne Femmer das Bauen als Weitergabe von Stoffen, Dingen und Wissen. Sie übernimmt, was da ist, arbeitet damit weiter und verabschiedet sich von dem Gedanken, die Erste und Einzige zu sein, die etwas anpackt. Ausgehend von Bruno Latours Modell der „zirkulierenden Referenz“ folgt sie den Spuren von Materialien und Konstruktionen.

Auf einen Blick

architectural tuesday | Prof.in Anne Femmer

Vortragsreihe der TH Köln

Wann?

  • 27. Oktober 2026
  • ab 19.00 Uhr

Wo?

Karl-Schüssler-Saal
Fakultät für Architektur
TH Köln Campus Deutz

Veranstaltungsreihe

architectural tuesday

ReferentIn

Prof.in Anne Femmer und Prof. Dr. Rainer Schützeichel

Veranstalter

TH Köln, Fakultät für Architektur


über den architectural tuesday

Im Fokus der Vortragsreihe steht die Wieder- und Weiterverwendung von Bauten und Materialien – eine jahrhundertealte Praxis, die durch den modernen Fortschrittsglauben in Vergessenheit geriet. Heute gewinnt sie durch Kreislaufwirtschaft und zirkuläres Bauen wieder an Bedeutung: Gebäude bestehen aus Komponenten mit unterschiedlichen Lebensdauern, deren Erhalt gezielte Planung und Reparaturfähigkeit erfordert.

Der architetural tuesday diskutiert, wie Bauten mit intakter Substanz, aber verlorener Nutzung erhalten werden können – selbst wenn ihr Standort neue Nutzungen erschwert. Zudem fragt sie nach der Wiederverwendung von Materialien und was unser Umgang mit „Abfall“ über die Baukultur verrät. Als Fortsetzung der ersten Staffel widmet sich „Was übrigbleibt 2“erneut dem, was bleibt – und was bleiben könnte.

über Anne Femmer
Anne Femmer ist Architektin und Professorin für Sustainable Practices an der HFBK Hamburg. Zuvor war sie Gastprofessorin an der TU München (2019), an der TU Graz (2020-2022) und an der UdK Berlin (2022-2025). Gemeinsam mit Florian Summa gründete sie 2015 das Büro SUMMACUMFEMMER Architekt*innen in Leipzig. Ihre Bauten und Entwürfe versteht Anne Femmer als forschende Untersuchungen zu unterschiedlichsten Fragestellungen – vom Konstruieren im Spannungsfeld von Ökonomie und Ambition, über das experimentelle (Zusammen-)Wohnen, bis hin zu brennenden Fragen von Form, Gestalt und Ausdruck. 2023 waren sie Co-Kuratorin für den Deutschen Pavillon auf der 18. Architekturbiennale in Venedig. Für Ihre Arbeiten erhielt sie u.a. den Kunstpreis Berlin (2024) und dem DAM Preis 2022 des Deutschen Architekturmuseums.

weitere Termine, Start 19 Uhr:

24.11. | Prof. Alexander Hagner, gaupenraub+/-, Wien/FH Kärnten 

15.12. | Prof. Dr. Michael Heinzelmann, Universität zu Köln 

01/2027 | recap IWZ Weiterdenken, Studio für konstruktive Kritik


Vorherige Termine auf youtube.

Alle Informationen unter https://akoeln.de/atuesday/

AT 2026/27 AT 2026/27 | Terminübersicht (Bild: © TH Köln)

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