KI-DiSKom

Entwicklung eines verschleißfreien induktiven RFID-Distanzsensors mit KI-basierter Störobjekt-Kompensation

Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung eines verschleißfreien RFID-Abstandssensors mit KI-basierter Störobjekt-Kompensation. Der Sensor soll über einen Arbeitsbereich von bis zu 500 mm eine hohe Messgenauigkeit erreichen und gegenüber Umwelteinflüssen wie Verschmutzung, Luftfeuchtigkeit, Temperaturschwankungen, Vibrationen und Stößen unempfindlich sein.

Die Messgenauigkeit induktiver Sensoren wird durch metallische Störobjekte im Einflussbereich beeinträchtigt. Dadurch ist ihr industrieller Einsatz bisher auf Anwendungen mit weitgehend metallfreier Umgebung beschränkt.

Im Projekt wird eine KI-basierte Störobjekt-Kompensation entwickelt, die metallische Störobjekte erkennt und deren Einfluss auf das Sensorsignal kompensiert. Dadurch soll über den gesamten Arbeitsbereich eine hohe Messgenauigkeit auch bei wechselnden Störbedingungen erreicht werden. Die Kombination aus verschleißfreier RFID-Sensortechnologie und intelligenter Signalverarbeitung eröffnet neue industrielle Einsatzbereiche.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Entwicklung eines verschleißfreien induktiven RFID-Distanzsensors mit KI-basierter Störobjekt-Kompensation 
Leitung Prof. Dr. Dietlind Zühlke (IDE+A), Prof. Dr. Axel Wellendorf (IAM) 
Fakultät Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften 
Institut Institut für Data Science, Engineering, and Analytics (IDE+A), Institut für Allgemeinen Maschinenbau (IAM) 
Projektpartner INS GmbH und Plastec Kunststofftechnikum Oberberg GmbH 
Fördermittelgeber BMWE (ZIM) 
Laufzeit 12/2025 bis 11/2028 (Gesamtprojekt) 
Förderkennzeichen 16KN092125 (IDE+A) und 16KN092126 (IAM) 

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