Entwicklung eines Reinheitsmonitoring-Systems

Entwicklung eines innovativen Reinheitsmonitoring- Systems zur aktiven, intelligenten Luftqualitätssteuerung und Energieeinsparung

Eine möglichst kontaminationsfreie Luft ist in zahlreichen Bereichen erforderlich, etwa in Operationssälen oder bei Fertigungsprozessen der pharmazeutischen Industrie. Herkömmliche Reinraumsysteme führen bislang eine kontinuierliche Luftaufbereitung durch – unabhängig von der Notwendigkeit dafür. Das führt zu einem hohen Energieaufwand und entsprechenden Kosten. Ein Forschungsteam des Instituts für Allgemeinen Maschinenbau der TH Köln entwickelt daher gemeinsam mit der WHO Reinraumtechnik ein Monitoring-System zur intelligenten Luftqualitätssteuerung. In dem Forschungsvorhaben erarbeiten die Partner ein energieeffizientes und damit kostengünstigeres Steuerungs- und Regelungskonzept.

Die WHO Reinraumtechnik wird im Projekt die Hardware modifizieren. Vorgesehen sind etwa kostengünstigere und optimierte Kondensationskernzähler sowie Partikelmonitore– optische Messgeräte, mit denen Partikel in der Atmosphäre erfasst werden können. Das Institut für Allgemeinen Maschinenbau ist für die Modellbildung, Simulation und Softwareentwicklung zuständig. Um eine energieeffiziente Steuerungs- und Regelungstechnik mit automatisierter Datenauswertung zu entwickeln, ist der Einsatz von Prognosemodelle der statistischen Datenanalyse und Methoden der künstlichen Intelligenz geplant.

Siehe auch: Strömungslabor

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Entwicklung eines innovativen Reinheitsmonitoring- Systems zur aktiven, intelligenten Luftqualitätssteuerung und Energieeinsparung 
Leitung Prof. Dr. Denis Anders 
Fakultät Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften 
Institut Institut für Allgemeinen Maschinenbau 
Projektpartner WHO Reinraumtechnik (Prof. Dr. Horst Weißsieker) 
Fördermittelgeber ZIM - Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand 
Laufzeit 01/2021 bis 12/2022 
Förderkennzeichen Angabe folgt. 

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