KARMA

CO2-Sequestrierung in Hausmüllverbrennungsasche: Potenziale für Bauprodukte und Deponien

Ziel des Forschungsprojekts KARMA ist die Entwicklung eines Verfahrens zur dauerhaften CO2-Speicherung in aufbereiteten Hausmüllverbrennungsaschen (HMVA) und deren Nutzung als mineralischer Sekundärrohstoff.

Bei der thermischen Abfallbehandlung fallen in Deutschland jährlich mehrere Millionen Tonnen HMVA an. Nach Metallrückgewinnung und Aufbereitung kann die mineralische Fraktion CO2 binden und in Carbonate umwandeln. Gleichzeitig hat dieser Sekundärrohstoff das Potential, natürliche Rohstoffe wie Sand oder Kies zu ersetzen.

Im Projekt wird eine Versuchsanlage zur Carbonatisierung der HMVA aufgebaut und verschiedene Verfahren hinsichtlich CO2-Aufnahme, Energiebedarf und Umsetzbarkeit verglichen. Die carbonatisierten Materialien werden auf ihre Eignung für mineralisch gebundene und ungebundene Baustoffe untersucht – mit Fokus auf technischen/mechanischen Eigenschaften.

Durch die dauerhafte CO2-Bindung, die Schonung natürlicher Rohstoffe und die Rückführung der mineralischen Fraktion als Sekundärrohstoff leistet das Projekt einen Beitrag zur CO2-Reduktion, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt KARMA, CO2-Sequestrierung in Hausmüllverbrennungsasche: Potenziale für Bauprodukte und Deponien 
Leitung Prof. Dr. Axel Wellendorf, Prof. Dr. Björn Siebert  
Fakultät Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften, Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik  
Institut :metabolon Institute, Institut für Allgemeinen Maschinenbau (IAM), Institut für Baustoffe, Geotechnik, Verkehr und Wasser (IBGVW) 
Projektpartner Bergischer Abfallwirtschaftsverband (Konsortialführung), refer GmbH, TH Köln (:metabolon Institute, Institut für Allgemeinen Maschinenbau und Institut für Baustoffe, Geotechnik, Verkehr und Wasser), RWTH Aachen (Institut für Baustoffforschung) 
Fördermittelgeber Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen 
Laufzeit 01.12.2025 bis 30.11.2028 
Förderprogramm Progres.NRW 
Förderkennzeichen EFO-0237E (:metabolon) und EFO-0237B (IBGVW) 

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