PLT Labor (Bild: FH Köln)

Kontakt & Service

Institutsleiter

Prof. Dr. Christian Dick

Prof. Dr. Christian Dick

  • Campus Deutz
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    50679 Köln
  • Raum HW1-30
  • Telefon+49 221-8275-2262

Stellvertretender Institutsleiter

Prof. Dr. Norbert Große

Prof. Dr. Norbert Große

  • Campus Deutz
    Betzdorfer Straße 2
    50679 Köln
  • Raum HW-01-28
  • Telefon+49 221-8275-2274

Haushaltsbeauftragter

Norbert Kellersohn

Norbert Kellersohn

  • Campus Deutz
    Betzdorfer Straße 2
    50679 Köln
  • Raum HW-01-47
  • Telefon+49 221-8275-2267

Automatisierungstechnik

Warum "Automatisierungstechnik"?

Per Definitionem ist die Automatisierungstechnik die Gestaltung automatisch ablauffähiger, technischer Systeme zum Wohle des Menschen und seiner Umwelt.

Dementsprechend deckt die Automatisierungstechnik als Querschnittswissenschaft die Feldebene, die Ebene der Funktionsgruppensteuerung und die Prozessleitebene ab. Aus diesem Grund entfällt ein Großteil des nationalen und internationalen Fachkräftebedarfs auf die Aufgabengebiete Planung, Projektierung, Entwicklung, Automatisierung und Betrieb von großen, örtlich verteilten Produktionsanlagen in der Industrie sowie auf die Konzeption und Realisierung kompakter Fertigungs-, Mess- oder Steuergeräte einschließlich deren Integration in ein kundenspezifisches Nutzungsumfeld. Durch den vermehrten Einsatz vernetzter, prozessorgesteuerter Systeme in Fahrzeugen ist auch in der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie ein großer Bedarf an Fachkräften im Bereich der Entwicklung und Projektierung zu verzeichnen. Weitere Einsatzgebiete für Automatisierungstechniker finden sich im Bereich der Entwicklung und Projektierung elektrischer Antriebe, aber auch im Bereich der regenerativen Energieerzeugungsanlagen.

SolarwechselrichterVon Studierenden des Instituts im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs entwickelter Photovoltaikwechselrichter (Bild: FH Köln)

Den Studierenden werden von der Feld- bis zur Prozessleitebene fundierte elektrotechnische Kenntnisse in der Anwendung und Integration moderner Sensorik und Aktorik vermittelt. Hier sind das Messen analoger elektrischer und nicht elektrischer Größen, die Erfassung, Analyse und Bewertung komplexer Produktionssituationen durch Bildverarbeitung, die elektrische Antriebstechnik einschließlich der notwendigen leistungselektronischen Stellglieder und die zumeist digitaltechnische Anbindung der Sensorik und Aktorik an die Steuergeräte hervorzuheben. Um die Reproduzierbarkeit von Produkten und Produktionsprozessen bei höchster Verfügbarkeit und optimaler Auslastung von Anlagen und Maschinen sicherzustellen, ist ein tiefes systemtechnisches Verständnis notwendig, weshalb die automatisierungs-technische Ausbildung eine breite Basis in Mathematik, in der Modellierung analoger und digitaler Signale und Systeme, in Steuerungs-, Regelungs- und Prozessleittechnik zwingend erforderlich macht.

Aufgrund der hohen Flexibilität werden Automaten wirtschaftlich sinnvoll zumeist in Software realisiert. Dementsprechend erwirbt der zukünftige Automatisierungstechniker vertiefte Kenntnisse in der qualitätsgesteuerten Softwareentwicklung. Zielsysteme sind neben modernen, vernetzten Mikrocontrollern auch und insbesondere vernetzte SPS und Prozessleitsysteme.

Die Entwicklung komplexer automatisierungstechnischer Systeme erfordert oft mehrere 10 bis 100 Personenjahre Entwicklungszeit und unterschiedlichste Fachkenntnisse, so dass es keine Alternativen zur Entwicklung in multidisziplinären, regelmäßig auch international besetzten Teams gibt. Gerade Ingenieure der Automatisierungstechnik sind aufgrund der fundierten systemtechnischen Ausbildung prädestiniert, solche Entwicklungsprojekte zu leiten oder zumindest maßgeblich mitzugestalten. Zu ihrem Ausbildungsprofil müssen daher speziell auch Lerneinheiten in Projekt- und Qualitätsmanagement sowie in Präsentationstechnik zugefügt werden. Lerneinheiten zum Erwerb branchenspezifischer Fachkenntnisse und grundlegender betriebswirtschaftlicher Kenntnisse sowie zur Verbesserung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit in deutscher und englischer Sprache runden die Ausbildung ab.

Unsere Kompetenzen

PneumatikventilPneumatikventil im PLT Labor (Bild: FH Köln)
  • SPS-basierte Anlagenautomatisierung
  • Elektrische Antriebstechnik
  • Leistungselektronik
  • Mikroelektronik für leistungselektronische Schaltungen
  • Antriebsumrichterentwicklung
  • Entwicklung resonanter Leistungskonverter
  • Schaltnetzteilentwicklung
  • Modellbildung für technische Prozesse und Systeme
  • Modellbildung von Antriebstopologien und Steuerungskonzepten für Hybridfahrzeuge
  • Systemtechnik
  • Prozessleittechnik
  • Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik
  • Computergestütztes Energiemanagement
  • Informationstechnik für die Automatisierung
  • CAE
  • Embedded Control
  • Projektmanagement und Qualitätssicherung für die Automatisierungstechnik
  • Medizintechnik, speziell medizinische Diagnostik
  • Mikro-/Nanosensorik und Mikro-/Nanosystemtechnik

Kooperationen mit der Industrie und Verbänden

Brennstoffzellen-HybridbusGemeinsam mit der RWTH Aachen und Industriepartnern entwickelter Brennstoffzellen-Hybridbus (Bild: Regionalverkehr Köln GmbH)

Um den ständigen Kontakt zur aktuellen in der Industrie eingesetzten Technik zu erhalten kooperiert das Institut mit mehreren Industrieunternehmen. Hierbei werden Aufgaben der wissenschaftlichen Beratung übernommen, Projekte bearbeitet und gemeinsame Abschlussarbeiten betreut.

Schwerpunkte sind:

  •     Ausbildung von Grundlagenwissen der Prozessleittechnik für dort tätige Ingenieure
  •     Bearbeitung von Projekten der Anlagenautomatisierung
  •     Beratung zur Validierung von Anlagen und Leitsystemen
  •     Beratung des Vertriebs erklärungsbedürftiger Technik

Damit die aktuelle Technik auch in die Lehre Eingang findet und werdende Ingenieure der Elektrotechnik mit marktüblichen Komponenten vertraut werden, gibt es darüber hinaus freundliche Automatisierungshersteller, die gegen Spendenbescheinigungen oder gegen symbolische Verkaufspreise hochmoderne Geräte und Systeme zur Verfügung stellen. Für die Studierenden ist dies besonders interessant, erlaubt es doch die Ausbildung so industrienah wie möglich zu gestalten.

Ein ganz anderer aber für angehende Absolventen sehr wesentlicher Aspekt ist die frühzeitige Kontaktaufnahme mit potenziellen späteren Arbeitgebern. So finden die meisten Bachelor- und Masterstudenten schon während der Abschlussarbeit ihren Arbeitsplatz. Auch die Möglichkeit einer externen Bachelor- oder Masterarbeit in einem Unternehmen kann durch das Institut vermittelt werden.

Alljährliches Ehemaligen- und Mitarbeitertreffen aller Labore des Instituts

Nach einer langen Tradition des Labors für Prozessleittechnik treffen sich nun jedes Jahr um die Jahreswende herum alle ehemaligen und aktiven Mitglieder des Instituts für Automatisierungstechnik. Angesagt ist ein interessanter Erfahrungsaustausch, Kontakte zwischen jungen und erfahreneren Ingenieuren und natürlich viel Spaß bei Suppe und Kölsch.

Für die Ehemaligen hat sich seit ihrem Wirken an der Fachhochschule einiges geändert. Während man sich dort konzentrierter zu einer Zeit mit genau einer technischen Fragestellung beschäftigen konnte, gilt es nun verstärkt Multitasking zu betreiben. Dagegen ist der Prüfungsstress im Berufsleben nicht mehr so offensichtlich. Sind die Prüfungen jetzt versteckter? Jedenfalls gibt es sicher einiges, an das man sich gerne erinnern wird und einiges was im Berufsleben zu schätzen ist.

Um über die z. Zt. aktuell im Institut bearbeiteten Themen zu informieren und um insbesondere den Erfahrungsaustausch zwischen Hochschule und Industrie stets lebendig zu halten, laden wir alljährlich herzlich alle ehemaligen und aktuellen Absolventen und alle ehemaligen und aktuellen Beschäftigten aller Labore des Instituts am dritten Freitag im Januar ab 17:00 h in den Raum HW2-56 zu einem geselligen Abend ein.

Über Ihr Kommen und eine kurze Rückantwort bis spätestens eine Woche vorher freuen wir uns. Die Rückantwort brauchen wir auch wirklich zum Kalkulieren der Getränke- und Essensmengen, ein kleiner Unkostenbeitrag von 5 € wird dann erbeten.

Blendende Jobchancen für Elektrotechniker

Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat kürzlich den Arbeitsmarkt für Elektrotechnik-Ingenieure untersucht. Ergebnis: Die Zahl der Beschäftigten ist seit Jahren steigend. Wer sich erfolgreich durch das Studium gequält hat, braucht sich also kaum Sorgen zu machen. ...

Absolventenfeier 2016 der Fakultät für Informations-, Medien- und Elektrotechnik

Ein Hauch von Seeluft – Absolventenfeier 2016 Als Ferdinand Magellan 1519 in See stach, um als erster die Welt zu umsegeln, hatte er zwar keine genaue Vorstellung davon, wie seine Reise aussehen und wo er am Ende landen würde, aber er hatte die nötige Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit und als Entdeckernatur auch die richtige Courage, die Expedition um jeden Preis durchzuführen.

Mehrere Erfolge der TH Köln auf der IEEE Konferenz in San Francisco

Mit zwei ersten und einem zweitem Platz bei den Student Design Competitions kamen die Studierenden und Mitarbeiter vom Labor für Hochfrequenztechnik dieses Jahr äußerst erfolgreich aus San Francisco zurück.

Bessere Rückscheinwerfer und günstigere Konverter

Mit zwei Anträgen zur Optimierung von Produktkomponenten ist die TH Köln beim Programm NRW-Patent-Validierung des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgreich. Das Forschungsprojekt „Hologramme mit besonders breiter Abstrahlcharakteristik“ soll Rückscheinwerfer verbessern. „Coupled Tape-Wound Cores“ ermöglicht die Entwicklung günstigerer leistungselektronischer Konverter.

1. Platz für Hochfrequenztechniker der TH Köln

Auf der Wireless Power Transfer Conference 2016 wurden Patrick Soboll und Volker Wienstroer vom Labor für Hochfrequenztechnik (Prof. Kronberger) im studentischen Wettbewerb um die Entwicklung einer Antennen- und Gleichrichterschaltung für ihr selbst entwickeltes Design ausgezeichnet.

5. IESC Konferenz am Campus Deutz

Call for papers: Zum breit gefächerten Themengebiet "5th International Energy and Sustainability Conference 2016" am Campus Deutz besteht noch bis zum 2. Mai die Möglichkeit, Abstracts einzureichen.

Allrad-Hybrid verbraucht 25 Prozent weniger Sprit

Ein effizienter Plug/In-Hybrid mit Allradantrieb, der rund ein Viertel weniger Sprit verbraucht als ein vergleichbares Serienfahrzeug – das ist das Ergebnis des Forschungsprojektes „DrEM Hybrid“ des Instituts für Automatisierungstechnik der TH Köln.

Der Bus der Zukunft – CO2-frei durch Köln

Professor Andreas Lohner demonstrierte auf einer Stadtrundfahrt eine abgasfreie Alternative im ÖPNV: einen Bus mit Wasserstoffantrieb. Wasserstoff hat Köln in großen Mengen. Das Element ist ein Abfallstoff der chemischen Industrie in der Region. Bisher kaum verwertet, könnte man tausend Busse als öffentliches Verkehrsmittel mit diesem Brennstoff betanken – als Null-Emissions-Fahrzeuge.

 
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