BaBSim.Hospital (Bild: TH Köln)

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Frederik Rehbach

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BaBSim.Hospital

Das Institut für Data Science, Engineering and Analytics hat im Rahmen eines Lehr- und Forschungsprojektes gemeinsam mit der Bartz & Bartz GmbH einen Intensivbetten-Simulator entwickelt, der als Demo-Version öffentlich zugänglich gemacht wird und als Open-Source-Tool in der Science Community weiterentwickelt werden kann.

„BaBSim.Hospital“ simuliert den typischen Behandlungsverlauf von Covid-19-Patientinnen und -Patienten und lässt für die von Nutzerinnen und Nutzern eingestellten Szenarien eine Vorhersage zur Auslastung der Intensivbetten zu. Anhand der vom Nutzer eingestellten Szenarien, wie der Vorausschau in Tagen sowie der Basisreproduktionszahl kann „BaBSim.Hospital“ die Bedarfe an Betten in Krankenhäusern für Covid-19-Patientinnen und -Patienten berechnen.

Die für die Simulation notwendigen Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen den Stationen und die Verweildauern der Covid-19-Patientinnen und -Patienten wurden durch medizinisches Fachpersonal sowie anhand von ca. einer halben Millionen Daten statistisch validiert.

Demo-Version für Gesundheitsämter, Krankenhausbetreiber und Krisenstäbe
„Mit ,BaBSim.Hospital’ können Gesundheitsämter, Krankenhausbetreiber und Krisenstäbe in enger Abstimmung miteinander unterschiedliche Szenarien zur Pandemieentwicklung darstellen und bewerten. Es kann also ein geeignetes Instrument sein, um Kapazitäten situationsentsprechend zu planen und potentielle Überlastungen der Kliniken frühestmöglich zu erkennen“, so Prof. Dr. Bartz-Beielstein. Um die Verlässlichkeit der Vorhersagen für die voreingestellten Szenarien zu erhöhen, ist eine weitere Validierung mit Medizinerinnen und Medizinern geplant. Zurzeit wird die grafische Darstellung des Simulators im Rahmen von vier Lehrveranstaltungen von Studierenden des Instituts für Data Science, Engineering, and Analytics weiterentwickelt.

„BaBSim.Hospital“ als Open-Source-Tool
Nutzerinnen und Nutzer des kostenfreien Simulationsprogramms können derzeit Daten aus Nordrhein-Westfalen, dem Oberbergischen Kreis und Köln in der Simulationsoberfläche einstellen. Zudem steht es wissenschaftlich Interessierten demnächst auch als Open-Source-Software zur Verfügung.

Das Lehr- und Forschungsprojekt „BaBSim.Hospital“ ist im Institut für Data Science, Engineering, and Analytics (IDE+A) der TH Köln in Kooperation mit der Bartz & Bartz GmbH entstanden. Beteiligt sind vom Institut IDE+A Thomas Bartz-Beielstein, Olaf Mersmann und Frederik Rehbach.

Zur Anwendung

Mit der Demo-Version können Gesundheitsämter, Krankenhausbetreiber und Krisenstäbe unterschiedliche Szenarien zur Pandemieentwicklung darstellen und bewerten. Nutzerinnen und Nutzer des kostenfreien Simulationsprogramms können derzeit Daten aus Deutschland, Nordrhein-Westfalen, dem Oberbergischen Kreis und Köln abfragen. Zudem steht es wissenschaftlich Interessierten auch als Open-Source-Software zur Verfügung.

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