Kontakt & Service

Migration und Interkulturelle Kompetenz

Forschungschwerpunkt des Instituts für interkulturelle Bildung und Entwicklung

Leitung

Prof. Dr. Birgit Jagusch

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (INTERKULT)

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln
  • Telefon+49 221-8275-3513

Kontakt

Wissenschaftliche Mitarbeit

Zijad Naddaf

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)

  • Technische Hochschule Köln

  • Telefon+49 221-8275-3606

Expertise zum Landesprogramm „Wertevermittlung"

Am 1. Mai 2020 startete ein Expertiseprojekt, das die Evaluationen zum Landesprogramm „Wertevermittlung, Demokratiebildung und Prävention sexualisierter Gewalt in der und durch die Jugendhilfe“ zusammenfassen und Hinweise zur Weiterentwicklung des Programms geben soll.

Das Landesprogramm „Wertevermittlung, Demokratiebildung und Prävention sexualisierter Gewalt in der und durch die Jugendhilfe“ (im Folgenden kurz „Wertevermittlung“ bezeichnet), das in Steuerungsverantwortung der beiden Landesjugendämter Rheinland und Westfalen (LVR, LWL) liegt, fokussiert in den Angeboten drei Ebenen: Jungen Menschen soll

a) durch Wertedialog und Demokratiebildung Teilhabe und Mitbestimmung ermöglicht werden,

b) durch sexualpädagogische Angebote der Weg zu einer selbstbestimmten Sexualität geöffnet werden und

c) durch die Weiterentwicklung von Schutzkonzepten ein sicheres Aufwachsen und Mitbestimmung in ihren Belangen geebnet werden.

Seit 2018 werden hierfür thematisch relevante Projekte in den beteiligten Kommunen gefördert.

Evaluationsergebnisse auswerten und weiterentwickeln

Basierend auf den bereits vorliegenden Evaluationsergebnissen zum Landesprogramm durch die Universität Münster soll das am 1. Mai 2020 gestartete Projekt eine Expertise entwickeln. Das Projekt, das bis zum 31. Dezember 2020 läuft, soll auf den bereits vorliegenden Ergebnissen aufbauen und in Hinsicht auf die dort sichtbaren Herausforderungen nach Ansatzpunkten für die Weiterentwicklung der Praxis zu suchen. Dazu sollen die Wirkungsmechanismen des Landesprogramms mit Hilfe unterschiedlicher Erhebungsverfahren transparent gemacht werden und nach inhärenten Aspekten von Ein- und Ausschlüssen gesucht werden.

Von zentraler Bedeutung sind demnach auch interinstitutionelle Kooperationen mit Jugendringen, freien Trägern der Jugendförderung und Hilfen zur Erziehung sowie zu Akteur*innen der Flüchtlingshilfe außerhalb des SGB VIII.

Untersuchungsbereiche der Expertise

Die wissenschaftlich fundierten Antworten auf die in der Ausschreibung formulierten zentralen Fragestellungen, die im Rahmen der Expertise fundiert beantwortet werden sollen, beziehen sich auf zwei Bereiche:

  • Kontext I: Bedarfe, Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung des Landesprogramms

  • Kontext II: Strukturebene. Teilnahmebedingungen am Landesprogramm und Zugangsbarrieren

Forschung für die Praxis: Anregungen und Instrumente für beteiligte Kommunen und freie Träger

Die dabei gewonnenen Erkenntnisse im Hinblick auf die Wirkungsmechanismen sollen als Grundlage prospektiver Anregungen für künftige Programmgestaltungen dienen. Zentrales Anliegen ist aber die Anregung und Unterstützung der Praxis: Dazu sollen die Ergebnisse der Expertise in einem Impulspapier zusammengefasst werden, das die gewonnenen Erkenntnisse für die beteiligten Kommunen und freie Träger in Form konkreter Anregungen und geeigneter Instrumente aufbereitet und bündelt.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Expertise zum Landesprogramm „Wertevermittlung, Demokratiebildung und Prävention sexualisierter Gewalt in der und durch die Jugendhilfe“ 
Leitung Prof*in Dr. Birgit Jagusch 
Fakultät Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften 
Institut Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (Interkult) 
Beteiligte Zijad Naddaf 
Fördermittelgeber LVR-Landesjugendamt Rheinland
 
Mehr
Laufzeit 01.05.2020 - 31.12.2020 

M
M