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Migration und Interkulturelle Kompetenz

Forschungschwerpunkt des Instituts für interkulturelle Bildung und Entwicklung

Vermittlung interkultureller Kompetenz für Polizei und Strafvollzug

In einem von der VW-Stiftung geförderten dreijährigen Forschungsprojekt werden die Möglichkeiten und Grenzen interkultureller Kompetenzentwicklung in Polizei und Strafvollzug untersucht.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Vermittlung interkultureller Kompetenz für Polizei und Strafvollzug 
Leitung Prof. Dr. Rainer Leenen 
Fakultät Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften  Mehr
Institut Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (Interkult)  Mehr
Beteiligte Dipl.-Päd. Andreas Groß, Dipl.-Päd. Harald Grosch 
Fördermittelgeber VolkswagenStiftung 
Laufzeit 1999 - 2001 

Projektbeschreibung

In einem von der VW-Stiftung geförderten dreijährigen Forschungsprojekt werden die Möglichkeiten und Grenzen interkultureller Kompetenzentwicklung in Polizei und Strafvollzug untersucht. Beide Institutionen zeichnen sich durch bürokratische Strukturen und grundsätzlich problematische Interaktionsbedingungen im Hinblick auf den Kontakt mit Außenstehenden (insbesondere mit Migrationshintergrund) aus. Im Zentrum der Forschung standen deshalb die Ermittlung der spezifischen Veränderungspotentiale solcher Institutionen und die Suche nach adäquaten Strategien einer feldspezifischen interkulturellen Kompetenzentwicklung.
Durch

  • Entwicklung von speziell auf Polizei- und Justizvollzugsbeamte ausgerichteten Weiterbildungsangeboten,
  • Entwicklung von darauf abgestimmten Methoden und Medien (insbesondere von Trainingsfilmen) und
  • begleitenden Maßnahmen zur interkulturellen Entwicklung der Organisation

sollen daher neue Formen der Vermittlung interkultureller Handlungskompetenz für die benannten Berufsfelder entwickelt und erprobt werden.
Parallel dazu wird eine Begleituntersuchung durchgeführt, die unter formativen Aspekten den Steuerungsprozess unterstützen soll. Zum anderen sollen die interkulturellen Entwicklungsprozesse der Teilnehmenden an Weiterbildungsprogrammen evaluiert werden. Dazu wird neben der Auswertung der Fragebogen aus den Veranstaltungen eine Ex-Post-Befragung durchgeführt. Darüber hinaus werden Lerneffekte mit Hilfe der Trainingsfilme erhoben: Es soll untersucht werden, ob Weiterbildungsteilnehmer/innen komplexe interkulturelle Situationen differenzierter als eine Kontrollgruppe wahrnehmen und analysieren können

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