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Kontakt & Service

Laborleitung

Prof. Dr. Rainer Haas

Prof. Dr. Rainer Haas

Fahrzeugsysteme und Produktion
Institut für Fahrzeugtechnik (IFK)

  • Telefon+49 221-8275-2342

Reflexionsarmer Raum_1 (Bild: TH Köln)

Labor für Fahrzeugschwingungen und -akustik (NVH.Lab)

In den vergangen Jahren ist es der Automobilindustrie gelungen, moderne Fahrzeuge in Hinblick auf ihre Geräuschemissionen immer weiter zu optimieren. Durch die insgesamt leiseren Fahrzeuge rücken damit andere Geräuschquellen vermehrt in den Vordergrund. Das NVH.Lab der TH Köln ist aus diesem Grund nicht nur Forschungs-und Entwicklungspartner der Fahrzeughersteller, sondern arbeitet auch mit Zulieferern und Produzenten von Komponenten und Baugruppen zusammen an der akustischen Optimierung ihrer Produkte. Dabei unterstützen wir Entwicklungsteams bei akustischen Fragestellungen oder Kapazitätsengpässen.

In der Lehre erhalten unsere Studierenden einen detaillierten Überblick über akustische Fragestellungen in der Automobilindustrie und die zugehörigen Lösungsmethoden. Im Rahmen einer Praxisrelevanten Aufgabe erhält jeder Studierende die Gelegenheit den Umgang mit einem modernen akustischen Messsystem zu erlernen im Rahmen von Praktika.

Graphik einer Modalanalyse (Bild: TH Köln)

Automotive Anwendung von Metall Polymer Verbundwerkstoffe

Bei modernen Hybrid- und Elektrofahrzeugen liegt der Fokus der Entwicklung stark auf der Gewichtsreduktion. Neben dem Antriebsstrang und der Batterie ist die Karosserie hier ein Hauptfaktor. Insbesondere diese Gewichtsreduzierung kann durch die vollständige oder kombinierte Verwendung von leichten Materialien wie Verbundwerkstoffen, Aluminium, Zink und anderen hochfesten Stählen gegenüber traditionellem Stahl erreicht werden. Metall-Polymer-Metall Verbundbleche werden bereits im Karosseriebau verwendet, im Vordergund stehen neben dem geringen Gewicht die guten schwingungstechnischen Eigenschaften. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Universität Deusto sollen die NVH Eigenschaften solcher Materialien genauer erfasst werden.

Twizy (Bild: Maria Chmielarz)

Lärmtechnische Bewertung des Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS)

Um die Ziele zur Erhöhung der Verkehrssicherheit nicht zu gefährden (Stichwort „Vision zero“), hat die Europäische Union beschlossen, dass alle neuen Fahrzeugtypen elektrisch angetriebener Kraftfahrzeuge ab 1. Juli 2019 verpflichtend mit einem künstlichen Geräuschgenerator auszustatten sind. Im Forschungsvorhaben soll ergebnisoffen und unter Beteiligung verschiedener Experten aus den Stakeholdergruppen analysiert werden, wie das Lärmminderungspotenzial des Elektroantriebs zukünftig genutzt werden kann, ohne die Ziele der Verkehrssicherheit zu gefährden.

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