Migration und Interkulturelle Kompetenz

Forschungschwerpunkt des Instituts für Migration und Diversität

Kontakt

Prof. Dr. Birgit Jagusch

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Migration und Diversität (MIDI)

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln

reKiS - rechtsextreme Einflussnahmen auf den Kinderschutz

reKiS (rechtsextreme Einflussnahmen auf den Kinderschutz) (Bild: Birgit Jagusch)

Im Rahmen eines Mixed-Methods-Projekts werden Einflussnahmen auf den Kinderschutz sowie Herausforderungen im Umgang mit Familien, die ideologisch extrem rechte Weltbilder aufweisen, analysiert. Methodisch ist das Projekt mit einer quantitativen exklorativen bundesweiten Erhebung, qualitativen Experti:nneninterviews sowie einer Dokumentenanalyse breit aufgestellt.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt reKiS (rechtsextreme Einflussnahmen auf den Kinderschutz) 
Leitung Prof.‘in Dr.‘in Birgit Jagusch 
Fakultät Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule (TH) Köln 
Beteiligte Johanna Trefflich 
Laufzeit seit 10/2025 

Rechte Einflussnahmen auf den Kinderschutz? Wie kann das aussehen? Das Projekt reKIS fragt danach, wie extrem rechte Einflussnahmen auf Themen des Kinderschutzes und der Kinder- und Jugendhilfe erfolgen. Im Rahmen eines Mixed-Methods-Projekts werden Einflussnahmen auf den Kinderschutz sowie Herausforderungen im Umgang mit Familien, die ideologisch extrem rechte Weltbilder aufweisen, analysiert. Methodisch ist das Projekt mit einer quantitativen exklorativen bundesweiten Erhebung, qualitativen Experti:nneninterviews sowie einer Dokumentenanalyse breit aufgestellt. 

reKIS soll herausarbeiten, in welcher Weise extrem rechte Einflussnahmeversuche auf den Kinderschutz erfolgen: Sei es dadurch, dass innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe Personen tätig sind, die selbst extrem rechte Ideologien vertreten, oder dadurch, dass extrem rechte Akteur:innen versuchen, eigene Angebote im Kinderschutz zu entwickeln, oder dadurch, dass (im jugendpolitischen Raum) Einfluss auf die Kinder- und Jugendhilfe genommen werden soll. Ebenso relevant sind aber auch familiäre Konstellationen, in denen im Kontext der Kinderschutzarbeit extrem rechte Ideologien manifest werden und geprüft werden muss, inwieweit sich diese schädigend auf das Kindeswohl auswirken. So steht die Frage, in welcher Weise das Leben in einer durch exrem rechte Ideologie geprägten Familie sich kindeswohlgefährdend auswirken kann, im Fokus des Forschungsprojekts. 

Forschungsergebnisse werden im Rahmen von Veranstaltungen kommuniziert und durch Veröffentlichungen publiziert.

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