reKiS - rechtsextreme Einflussnahmen auf den Kinderschutz
Im Rahmen eines Mixed-Methods-Projekts werden Einflussnahmen auf den Kinderschutz sowie Herausforderungen im Umgang mit Familien, die ideologisch extrem rechte Weltbilder aufweisen, analysiert. Methodisch ist das Projekt mit einer quantitativen exklorativen bundesweiten Erhebung, qualitativen Experti:nneninterviews sowie einer Dokumentenanalyse breit aufgestellt.
Auf einen Blick
| Kategorie | Beschreibung |
|---|---|
| Forschungsprojekt | reKiS (rechtsextreme Einflussnahmen auf den Kinderschutz) |
| Leitung | Prof.‘in Dr.‘in Birgit Jagusch |
| Fakultät | Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule (TH) Köln |
| Beteiligte | Johanna Trefflich |
| Laufzeit | seit 10/2025 |
Rechte Einflussnahmen auf den Kinderschutz? Wie kann das aussehen? Das Projekt reKIS fragt danach, wie extrem rechte Einflussnahmen auf Themen des Kinderschutzes und der Kinder- und Jugendhilfe erfolgen. Im Rahmen eines Mixed-Methods-Projekts werden Einflussnahmen auf den Kinderschutz sowie Herausforderungen im Umgang mit Familien, die ideologisch extrem rechte Weltbilder aufweisen, analysiert. Methodisch ist das Projekt mit einer quantitativen exklorativen bundesweiten Erhebung, qualitativen Experti:nneninterviews sowie einer Dokumentenanalyse breit aufgestellt.
reKIS soll herausarbeiten, in welcher Weise extrem rechte Einflussnahmeversuche auf den Kinderschutz erfolgen: Sei es dadurch, dass innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe Personen tätig sind, die selbst extrem rechte Ideologien vertreten, oder dadurch, dass extrem rechte Akteur:innen versuchen, eigene Angebote im Kinderschutz zu entwickeln, oder dadurch, dass (im jugendpolitischen Raum) Einfluss auf die Kinder- und Jugendhilfe genommen werden soll. Ebenso relevant sind aber auch familiäre Konstellationen, in denen im Kontext der Kinderschutzarbeit extrem rechte Ideologien manifest werden und geprüft werden muss, inwieweit sich diese schädigend auf das Kindeswohl auswirken. So steht die Frage, in welcher Weise das Leben in einer durch exrem rechte Ideologie geprägten Familie sich kindeswohlgefährdend auswirken kann, im Fokus des Forschungsprojekts.
Forschungsergebnisse werden im Rahmen von Veranstaltungen kommuniziert und durch Veröffentlichungen publiziert.