Schwerpunkte der Forschung

Recyclingachse (Bild: Bergischer Abfallwirtschaftsverband)

Mit seinen exzellenten Forschungsaktivitäten hat sich der Campus Gummersbach internationale Reputation erworben.




Automation

Forschungsschwerpunkt COSA: Computational Services in Automation. Zu typischen Computational Services zählen online Berechnungen zur Prozessoptimierung, Ferndiagnose von Prozessdaten, Teleservice von entfernten Maschinensystemen und die Nutzung von Simulations- und Trainingssystemen. Die von COSA abgedeckten Forschungsgebiete umfassen folgende Bereiche: *Technologieentwicklung (Industrielle Kommunikationssysteme, Webtechnologien, Mobile Technologien, Sensorik)

Die Forschenden dieses Schwerpunktes COSA entwickeln computerunterstützte Dienste (Computational Services), die entweder lokal oder remote (eServices) eingesetzt werden können, um die Produktivität von Systemen und Anlagen in der Fertigungs- und Prozessautomatisierung zu verbessern.

BTME Mobile Anwendungen

Unter der Überschrift "Business Transactions in Mobile Environments (BTME)" werden in Zusammenarbeit von Prof. Dr. Fischer, Prof. Dr. Karsch, Prof. Noss und Prof. Dr. Stahl (MI-Labor und KTDS-Labor) zahlreiche Projekte durchgeführt bzw. angeboten, die sich mit den folgenden Schwerpunkten beschäftigen.

  • Usability und Kontextintegration in mobilen Umgebungen
  • (Multimedia-)Anwendungen in mobilen Umgebungen und deren Design
  • IT-Sicherheit in mobilen Umgebungen
  • IT-Risiko-Management in mobilen Umgebungen
  • Netzmanagement in mobilen Umgebungen
  • und verwandten Themenstellungen

Computational Intelligence

Die zunehmende Vernetzung industrieller und wirtschaftlicher Anlagen sowie vermehrt auftretende automatische Datenerhebungen bringen neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, immer detailliertere Datenmengen zu analysieren. Dies geschieht oftmals vor dem Hintergrund, Prozesse optimal zu steuern oder Prognosen über den zukünftigen Verlauf anzustellen.

Computational Intelligence (CI) behandelt die Optimierung durch Verfahren, die von der Natur inspiriert sind: Evolutionäre Algorithmen, Neuronale Netze oder Fuzzy Logic.

ISAFAN

“Intelligente Schadensvorhersage an Faserkunststoffverbund-Bauteilen in industriellen Anwendungen” – dahinter verbirgt sich ein Forschungsprojekt der Fachhochschule Köln, welcher sich mit der Online-Überwachung von Faserkunststoffverbund (FKV) – Bauteilen beschäftigt. Als Konzept ist ISAFAN einer der Gewinner des FH Struktur Förderprogramms. Pressemitteilung 61/2013

:metabolon

Die ehemalige Leppe-Deponie hat sich zu einem international anerkannten Kompetenzzentrum für Stoffumwandlung (Metabolismus) und standortbezogenen Umwelttechnologien und -techniken entwickelt. Grundlage bilden verschiedenste Wertschöpfungsketten aus den Bereichen Forst-, Wasser-, Land- und Abfallwirtschaft. Das Hauptaugenmerk der wissenschaftlichen Forschung liegt hierbei auf der nachhaltigen Bewirtschaftung bislang ungenutzter Ressourcen und der umweltverträglichen Wiedereingliederung von produzierten Reststoffen. Der große Vorteil des Kompetenzzentrums liegt in der engen Verknüpfung verschiedener Pilotanlagen in diesen Fachbereichen, die eine praktische Erprobung direkt vor Ort ermöglichen. Das somit gewonnene Fachwissen soll in Form von Schulungen, Seminaren etc. an die interessierte Fachwelt als auch an die Öffentlichkeit weitergegeben werden. Auf diese Weise entsteht ein internationales Wissens- und Bildungszentrum für Technik und Stoffstrommanagement.

Software-Qualität

Der Forschungsschwerpunkt Software Quality untersucht Fragen der Gestaltung computergestützter Systeme im Kontext menschlicher Sinn- und Handlungszusammenhänge auf der Grundlage bewährter Methoden der Informatik, der Wissenschaftstheorie und empirischer Wissenschaften. Ziel ist die Erforschung interdisziplinärer Ansätze zur Entwicklung qualitativ hochwertiger Software sowie deren Anwendung und Evaluation in der Praxis.

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