Kontakt & Service

Projektleitung und Kontakt:

Deutsches Hygiene-Museum Dresden

Julia Radtke, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Technische Hochschule Köln

Prof. Dr. Friederike Waentig

Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS)

  • Campus Südstadt
    Ubierring 40
    50678 Köln
  • Telefon+49 221-8275-3221

Gläserne Figuren – Ausstellungsikonen des 20. Jahrhunderts

Ein interdisziplinäres Forschungskolleg zur langfristigen Bewahrung von Objekten aus Kunststoff

Gläserne Figuren in der Ausstellung "Der neue Mensch" im Deutschen Hygiene-Museum
Gläserne Figuren in der Ausstellung "Der neue Mensch" im Deutschen Hygiene-Museum (Bild: Volker Kreidler/Deutsches Hygiene-Museum)
Primäres Ziel des Forschungsprojekts ist die Sicherung des langfristigen Erhalts der unterschiedlichen „Gläsernen Figuren“ in der Sammlung des Deutschen Hygiene-Museums, zu der unter anderem zwei Gläserne Männer, eine Gläserne Frau als Dauerleihgabe des Deutschen Historischen Museums Berlin, eine Gläserne Schwangere sowie eine Gläserne Kuh gehören. Die Objekte können über die Online-Datenbank des Museums eingesehen werden.
 

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Gläserne Figuren – Ausstellungsikonen des 20. Jahrhunderts. Ein interdisziplinäres Forschungskolleg zur langfristigen Bewahrung von Objekten aus Kunststoff. 
Leitung Julia Radtke, Deutsches Hygiene-Museum  Mehr
Fakultät Fakultät für Kulturwissenschaften   Mehr
Institut CICS - Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft  Mehr
Beteiligte Prof. Dr. Friederike Waentig (TH Köln)
Prof. Dr. Ursula Haller (HfBK Dresden)
Prof. Dr. Christoph Herm (HfBK Dresden)
Benjamin Kemper (HfBK Dresden)
Maria Lörzel (HfBK Dresden)
Julia Radtke (DHMD)
Susanne Roeßiger (DHMD)
Prof Dr. Brigitte Voit (TU Dresden) 
Fördermittelgeber Volkswagenstiftung 
Laufzeit November 2016 bis April 2020 

Die „Gläsernen Figuren“ sind die bekanntesten Objekte aus der Produktion des Deutschen Hygiene-Museums und wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts in unterschiedlichsten Ausstellungsformaten einem Millionenpublikum präsentiert. Bis heute sind sie als Schlüsselobjekte in der Dauerausstellung des Deutschen Hygiene-Museums zu sehen. Inzwischen zeigen die unterschiedlichen „Gläsernen Figuren“ jedoch schwerwiegende Schadensphänomene, für die bislang keine erprobten Konservierungs- und Restaurierungskonzepte vorliegen. Denn die z.T. schnell ablaufenden Alterungsprozesse der im 19. und 20. Jahrhundert entwickelten synthetischen Materialien sind noch nicht ausreichend erforscht. Zudem fehlt bislang eine intensive Auseinandersetzung mit der Herstellungs-, Ausstellungs- und Rezeptionsgeschichte der „Gläsernen Figuren“, die aus restaurierungsethischer Perspektive die Möglichkeiten und Grenzen einer Restaurierung aufzeigen könnte. Der langfristige Erhalt dieser aufsehenerregenden Körpermodelle erscheint vor diesem Hintergrund derzeit nicht möglich.

Im Rahmen des interdisziplinären Forschungskollegs soll daher ein wissenschaftlich begründetes, tragfähiges Konservierungs- und Restaurierungskonzept entstehen, das den langfristigen Erhalt und damit die Ausstellbarkeit der unterschiedlichen „Gläsernen Figuren“ sichert und auch auf andere museale Sammlungen übertragen werden kann.

Das auf dreieinhalb Jahre angelegte Forschungsprojekt wird vom Deutschen Hygiene-Museum gemeinsam mit dem Studiengang Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut der Hochschule für Bildende Künste Dresden , der Professur für Organische Chemie der Polymere der Technischen Universität Dresden sowie dem Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS) der TH Köln bearbeitet.

Logos der Projektpartner
(Bild: TH Köln)

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