Computer in Reihe (Bild: Thilo Schmülgen/FH Köln)

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Geschäftsführender Direktor

Prof. Dr. Klaus-Dirk Schmitz

Prof. Dr. Klaus-Dirk Schmitz

Institut für Informationsmanagement


Was ist das Institut für Informationsmanagement?

Das Institut für Informationsmanagement (IIM) wurde 1997 innerhalb der damaligen Fachhochschule Köln als fachbereichsübergreifende zentrale wissenschaftliche Einrichtung gemäß § 25 Abs. 2 Fachhochschulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen errichtet. Im Rahmen der Umstrukturierung der Hochschule und der Bildung von Fakultäten wurde das IIM 2001 als Forschungsinstitut der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften (Fakultät 03) eingegliedert.

Das IIM hat die Aufgabe, Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungsvorhaben im Bereich des Informationsmanagements vorzubereiten, durchzuführen und zu koordinieren.
Es hat zum Ziel, die Forschungsaktivitäten innerhalb der Fakultät organisatorisch und räumlich zu bündeln und so Transparenz zu schaffen und Synergien zu nutzen.


Welche Projekte sind im IIM angesiedelt?

Im IIM sind alle Forschungsprojekte von Mitgliedern der Fakultät 03 mit einer Laufzeit von mindestens 6 Monaten und einem Volumen von mindestens 20.000 Euro angesiedelt, die durch zusätzlich bereitgestellte Mittel von Industrie, Organisationen, Projektträgern (z.B. DFG, BMBF, EU) und hochschulinterner Forschungsförderung finanziert werden.
Ausnahmen von diesen Rahmen- bedingungen sind in begründeten Fällen nach Beschluss des Fakultätsrates oder des IIM-Vorstandes möglich.


Wie wird das IIM geleitet?

Dem Vorstand des IIM gehören die Dekanin oder der Dekan der Fakultät 03, die Geschäftsführenden Direktorinnen oder Direktoren der beiden Lehrinstitute der Fakultät 03 sowie die am Institut tätigen Professorinnen und Professoren an, ferner jeweils eine Vertreterin oder ein Vertreter pro Forschungsprojekt aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Über welche finanziellen Mittel verfügt das IIM?

Der Fakultät 03 wird im Rahmen der leistungsbezogenen Mittelzuweisung ein gewisser Prozentsatz auf der Basis der in den letzten drei Jahren eingeworbenen Drittmittel (Drittmittelquote) zugewiesen. Dieser Betrag steht anteilig dem IIM zur Finanzierung der Infrastruktur zur Verfügung.
Die für die jeweiligen Forschungsprojekte von den Projektträgern bereitgestellten Mittel stehen selbstverständlich für die Durchführung der Projektaktivitäten zur Verfügung und gehen nicht in den Haushalt des IIM ein.


Über welche Infrastruktur verfügt das IIM?

Dem IIM sind zur Zeit acht große Räume im Gebäude Claudiusstr. 1 der TH Köln zugewiesen. Die Räume sind mit modernen Büromöbeln eingerichtet. Rechner mit Internetanschluss, Telefon, Fax und Kopierer stehen in diesen Räumen den Projektmitarbeiterinnen und
-mitarbeitern zur Verfügung. In einem der Räume ist die Infoterm-Bibliothek untergebracht.

Welche Vorteile bietet das IIM den einzelnen Mitgliedern der Fakultät?

Im IIM können neue Kollegen vom Erfahrungsschatz/Wissen der „älteren“ Forscher profitieren. Schon bei der Ideenfindung und Reifung der Idee bis zum konkreten Projektantrag ist der Austausch unter Kollegen förderlich. Bei der Beantragung von Fördermitteln bei den verschiedenen Institutionen können die erfahreneren Kollegen ebenso wertvolle Hilfestellung leisten wie bei der praktischen Abwicklung und zum Schluss in Fragen der Abrechnung. Bei der Anbahnung neuer Projekte und Gewinnung von Partnern aus Industrie und Forschung können bestehende Kontakte von Nutzen sein. Erfolgreich abgeschlossene Forschungsarbeiten dienen als Referenzprojekte.

Die räumliche und bürotechnische Infrastruktur des IIM steht allen Forschungsprojekten frei zur Verfügung. Kosten hierfür werden häufig von den Projektträgern nicht finanziert und sind nicht Bestandteil der Drittmittelanträge. Wird dennoch Infrastruktur durch Projektmittel beschafft, geht diese nach Projektende in das IIM über und steht danach wieder für neue Vorhaben zur Verfügung.
Sind mehrere Projekte im IIM angesiedelt, so ergeben sich zwangsläufig Synergien, nicht nur bei der Infrastruktur sondern auch bei den personellen Ressourcen. Kompetenzen für die Gestaltung von Projekt-Webseiten, für das Management der Projekte, für die Betreuung der IT-Infrastruktur, für die Öffentlichkeitsarbeit sowie für Training und Schulung können gemeinsam aufgebaut und genutzt werden.

Innerhalb des IIM finden nicht nur die Forscher der Fakultät eine Plattform für die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen einzelnen Teildisziplinen. Auch die Mitarbeiter der einzelnen Projekte können sich untereinander austauschen und gegenseitig helfen; dadurch entwickelt sich ein starkes Zusammengehörigkeitgefühl.

Das IIM bietet auch das Forum für ein gemeinsames interdisziplinäres Kolloquium der Fakultät, in dem die Forschungsaktivitäten und -projekte der einzelnen Mitglieder der Fakultät vorgestellt und untereinander, aber auch mit eingeladenen externen Experten, diskutiert werden. Der so entstehende wissenschaftliche Diskurs intensiviert die Kooperation zwischen den Forschern, Mitarbeitern und Studierenden (vor allem nach Einrichtung der Master-Studiengänge) der Fakultät und trägt die Forschungskompetenz der Fakultät nach außen.


Resümee

Das IIM bietet eine ideale Plattform für (fachübergreifende) Forschungsvorhaben. Je mehr Projekte im IIM angesiedelt und je mehr Forscher beteiligt werden, desto besser gestaltet sich die Kooperation zwischen den einzelnen Forschungsdisziplinen. Dadurch profitieren nicht nur die einzelnen Forschungsvorhaben; es ergeben sich auch Synergien bei gemeinsamen Vorhaben und die organisatorische und technische Infrastruktur des Instituts wird immer weiter verbessert.
Auf diese Weise erfüllt das IIM die Funktion eines innovativen „think tank“ der Fakultät.

 
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