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Prof. Dr. Ompe Aimé Mudimu

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Anlagen, Energie- und Maschinensysteme
Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG)

  • Campus Deutz
    Betzdorfer Straße 2
    50679 Köln
  • Raum ZS-04-02
  • Telefon+49 221-8275-2206

Sebastian Schmitz

Sebastian Schmitz

Anlagen, Energie- und Maschinensysteme
Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr (IRG)

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FOUNT²

Ziel des Projektes "Fliegendes Lokalisierungssystem für die Rettung und Bergung von Verschütteten (FOUNT²)" ist die technische und organisatorische Verbesserung des Einsatzes von unbemannten Luftfahrzeugen (unmanned aerial vehicles, UAV) bei der Suche nach Verschütteten.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Fliegendes Lokalisierungssystem für die Rettung und Bergung von Verschütteten (FOUNT²) 
Leitung Prof. Dr.-Ing. Ompe Aimé Mudimu  Mehr
Fakultät Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme  Mehr
Institut Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr  Mehr
Beteiligte Sebastian Schmitz (Projektmanagement)
Tim Brüstle
Johannes Weinem 
Projektpartner Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Mikrosystemtechnik, Lehrstuhl für elektrische Mess- und Prüfverfahren
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Informatik, Lehrstuhl für Autonome Intelligente Systeme
Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Sensorik-Applikationszentrum (SappZ)
MEDER CommTech GmbH, Singen
Reco Service Robert Schmidkonz, Nittenau
contagt GmbH, Mannheim
HerSi Electronic Development GmbH & Co. KG, Regensburg
 
Fördermittelgeber BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 2,4 Mio Euro 
Laufzeit 10/2016 - 10/2019 
Assoziierte Partner Institut für Notfallmedizin (IfN) der Berufsfeuerwehr Köln
Deutscher Rettungshundeverein DRV e.V.
Stadt Mannheim, Amt 37 - Feuerwehr und Katastrophenschutz 

Unter der Koordination der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wird das Projektkonsortium in den kommenden drei Jahren eine leistungsstarke, unbemannt fliegende Plattform entwickeln, welche Rettungskräfte bei ihrer Suche nach Überlebenden entlasten soll. Dazu soll das „unmanned aerial vehicle“ (UAV) aus der Luft das Trümmerfeld hochaufgelöst und dreidimensional kartographieren. Zusätzlich setzt das UAV ein spezielles Bioradar zur Detektion von Lebenszeichen auf dem Trümmerhaufen ab. Dieses Bioradar erkennt die Atembewegungen des Brustkorbs und ermöglicht es so den Rettungsmannschaften, gezielt Überlebende lokalisieren zu können. Zeitgleich reduziert dieses Vorgehen das Risiko für die Einsatzkräfte selbst verletzt oder verschüttet zu werden. Werden Überlebende lokalisiert, können Retter, ausgestattet mit einem genauen Lageplan, zielgerichtet an den Ort herangeführt werden, an dem sie benötigt werden.

Zunächst wird das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr in Zusammenarbeit mit dem gesamten Konsortium eine Bedarfsanalyse durchführen. Dabei wird unter konsequenter Einbeziehung der Endanwender erhoben, welche Anforderungen die neue Technologie erfüllen muss, um zur Verbesserung der Gefahrenabwehr bei Gebäudeeinstürzen beizutragen. Möglichkeiten und Grenzen des Systems werden dadurch definiert und der Einsatzbereich des Systems festgelegt. Gleichzeitig werden die technischen und funktionellen Anforderungen erhoben, welche das System erfüllen muss, um seinem Einsatzzweck gerecht zu werden. Beispielsweise wird gegenüber herkömmlichen Systemen eine Verbesserung der Tragkraft sowie der Flugzeit angestrebt. Parallel erfolgt dazu die Entwicklung eines Systems zur autonomen 3D-Kartographierung des Trümmerfeldes.

Durch das IRG wird die Implementierung des entwickelten Systems in die Strukturen der Gefahrenabwehr erforscht. Schnittstellen zu bisherigen Strukturen der Gefahrenabwehr und neue Anwendungspotentiale werden ermittelt und mit bisherigen, im Einsatz befindlichen Systemen verglichen. Konzepte zur Schulung von Einsatzkräften werden erarbeitet. Augenmerk wird hierbei auch auf die gesellschaftliche Akzeptanz des Einsatzmittels Drohne gelegt, da dieses in der breiten Öffentlichkeit teilweise eher kritisch betrachtet wird. Schließlich werden die Forschungsergebnisse in Übungen im Labormaßstab als auch einer Realübung validiert und evaluiert.

Logo BMBFLogo BMBF (Bild: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF))

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