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Prof. Dr. Till Meinel

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Institut für Bau- und Landmaschinentechnik Köln (IBL)

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Prof. Dr. Wolfgang Kath-Petersen

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Institut für Bau- und Landmaschinentechnik Köln (IBL)

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Simon Kubinski

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Institut für Bau- und Landmaschinentechnik Köln (IBL)

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ABHA: Abrasive Hacktechnik für den nachhaltigen Ackerbau

Entwicklung moderner Hacktechnik am Institut für Bau- und Landmaschinentechnik der TH Köln hilft Herbizide einzusparen

Einsatz der bestehenden Hacke „ABRAH“ von Dulks in kleinen Blattsalaten Einsatz der bestehenden Hacke „ABRAH“ von Dulks in Baby leaf (kleine Blattsalate). Auf Basis der Erfahrungen mit dieser Hacke – konzipiert für den Feldgemüsebau – sollen Neuentwicklungen im Projekt ABHA für den Ackerbau vorangetrieben werden. (Bild: Dulks GmbH)

Im Zuge dieses Forschungsvorhabens wird am IBL der TH Köln in Zusammenarbeit mit der Dulks GmbH ein neuartiges Arbeitsgerät zur mechanischen Unkrautbekämpfung im Ackerbau entwickelt, welches durch eine präzise Geräteausrichtung und -führung in Kombination mit einem verstopfungsfreien Arbeitsprinzip einen Beitrag zum ökologischen Ackerbau liefert.

Die Wertschöpfung im Ackerbau ist um ein Vielfaches geringer als beispielsweise diejenige im Gemüsebau. In Verbindung mit einer sinkenden Anzahl zugelassener Pflanzenschutzmittel steigt der Druck auf die Landwirte, wirtschaftlich Erntegüter zu produzieren. Einen weiteren Treiber für die Entwicklung neuartiger Landmaschinen stellt die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber konventionell erzeugten landwirtschaftlichen Gütern dar.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt ABHA – Abrasive Hacktechnik für den nachhaltigen Ackerbau 
Leitung Prof. Dr.-Ing. Till Meinel  Mehr
Fakultät Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme  Mehr
Institut Institut für Bau- und Landmaschinentechnik  Mehr
Beteiligte Prof. Dr. agr. Wolfgang Kath-Petersen
Simon Kubinski, M.Sc. 
Projektpartner DULKS GmbH 
Fördermittelgeber Landwirtschaftliche Rentenbank  Mehr
Laufzeit 03/2020 - 02/2023 

Eine Möglichkeit diesen Herausforderungen zu begegnen, liegt in einer schlagkräftigen und effektiven mechanischen Unkrautbekämpfung. Zur Erreichung der geforderten Schlagkraft ist eine automatische Ausrichtung der Hacke an den Kulturpflanzen notwendig. Diese erfolgt bisweilen weitestgehend auf Basis der online-Auswertung von Kamerabildern, sodass mindestens eine Kamera sowie die notwendige Hard- und Software zur Auswertung benötigt werden. Neben den Kosten begrenzt auch die Güte der Pflanzenerkennung und -unterscheidung die flächendeckende Verwendung von Kameras an Hacken im Ackerbau.

Schema eines Feldausschnittes. Die auf dem Feld vorhandenen Pflanzen und Gegenstände sowie ihre Eigenschaften und Anordnung bestimmen die Einsatzfähigkeit von Geräten zur mechanischen Unkrautregulierung Schema eines Feldausschnittes. Die auf dem Feld vorhandenen Pflanzen und Gegenstände sowie ihre Eigenschaften und Anordnung bestimmen die Einsatzfähigkeit von Geräten zur mechanischen Unkrautregulierung (Bild: Simon Kubinski)

Im Rahmen des Projekts ABHA wird eine alternative Sensorik zur Pflanzenerkennung entwickelt, wobei insbesondere die Anforderungen von Ackerbaukulturen und die Kosten bei der späteren Verwendung fokussiert werden. Neben Entwicklung, Bau und Integration der Sensorik in eine Landmaschine umfasst das Projekt auch einen ackerbaulichen Schwerpunkt, welcher in Form von praktischen Feldversuchen behandelt wird. Diese Feldversuche dienen dazu, die Wirkungsweise der mechanischen Unkrautregulierung im Vergleich mit anderen Verfahren bewerten zu können.

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