Kontakt & Service

Bildungsräume in Kindheit und Familie

Forschungsschwerpunkt an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
TH Köln
Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln

Kontakt

Dr. Donja Amirpur

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln
  • Telefon+49 221-8275-3447

„ProMinKa“ - Professionalisierung für die Migrationsgesellschaft in inklusionsorientierten Kitas

Der Forschungsschwerpunkt Bildungsräume in Kindheit und Familie beginnt mit der auf drei Jahre angelegten wissenschaftlichen Begleitung des Projekts „ProMinKa“ - Professionalisierung für die Migrationsgesellschaft in inklusionsorientierten Kitas.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt ProMinKa: Professionalisierung für die Migrationsgesellschaft in inklusionsorientierten Kitas 
Leitung Dr. Donja Amirpur, Supervision: Prof. Dr. Andrea Platte 
Fakultät Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften 
Institut Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE) 
Projektpartner Arbeiterwohlfahrt Unterbezirk Ruhr-Mitte 
Fördermittelgeber Stiftung Wohlfahrtspflege 
Laufzeit 2018 - 2021 

ProMinKa, ein Projekt der AWO Unterbezirk Ruhr Mitte, setzt sich mit der Schnittstelle von Migration und Behinderung in den Handlungsfeldern der Kindheitspädagogik auseinander und bearbeitet dabei folgende Fragen:

  • Wie kann eine Kita inklusive Kulturen und Strukturen entwickeln, die eine differenzsensible und diskriminierungs-kritische Pädagogik der frühen Kindheit unter Bedingungen von Migration und Behinderung ermöglichen?
  • Mit welchen Barrieren bzw. Benachteiligungen sind Kinder an der Schnittstelle von Migration und Behinderung und deren Familien in kindheitspädagogischen Einrichtungen konfrontiert und wie können diese minimiert bzw. abgebaut werden – sowohl strukturell als auch konkret in der pädagogischen Handlungspraxis?
  • Wann, zu welchem Zeitpunkt und mit wem sind Verankerungen von Kooperationen zwischen Kita und Sozialraum bzw. angrenzenden Institutionen notwendig und sinnvoll?

In Zusammenarbeit mit Kitas der AWO Unterbezirk Ruhr Mitte, dem Fachdienst Integration und Migration und dem Forschungsschwerpunkt „Bildungsräume in Kindheit und Familie“ der TH Köln als wissenschaftliche Begleitung sollen Maßnahmen entwickelt und erprobt werden, die Kinder und Familien an der Schnittstelle von Migration und Behinderung in Kitas unterstützen. Im Rahmen einer Konzeptionsentwicklung wird die Professionalisierung von Fachkräften gezielt und exemplarisch weiterentwickelt, gestärkt und schließlich begleitend beforscht.

Im Mittelpunkt der praxistheoretisch-ethnografisch angelegten wissenschaftlichen Begleitung des Projekts stehen Praxisvollzüge in Kindertageseinrichtungen: Das Projekt beschreibt den Vollzug von Praktiken unter der Frage, wie in ihnen die Schnittstelle von Migration und Behinderung relevant gemacht wird und liefert damit eine Bestandsaufnahme zu Otheringprozessen in Kindertageseinrichtungen aus einer intersektionalen Perspektive. Innovativ ist das Projekt besonders deswegen, weil es dabei Transformationsprozesse fokussiert: Durch die stetige Analyse der Praxen des Othering im Projektverlauf sollen Bedingungen für Verflüssigung und Versetzung dieser Praxen erkannt und gestärkt werden: Wie und unter welchen Bedingungen gelingen Verschiebungen und Transformationen, um eine Professionalisierung für die Migrationsgesellschaft in inklusionsorientierten Kitas anbahnen zu können?

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