Kontakt & Service

Lehr- und Lernkonzepte

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Campus Südstadt
Ubierring 48, 50678 Köln

Kontakt

Prof. Dr. Franz Kasper Krönig

Prof. Dr. Franz Kasper Krönig

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln
  • Telefon+49 221-8275-3519

Prof. Dr. Andrea Platte

Prof. Dr. Andrea Platte

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE)

  • Technische Hochschule Köln

  • Telefon+49 221-8275-3240

Scarlet La Shea Schaffrath

Scarlet La Shea Schaffrath

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM)

  • Technische Hochschule Köln
    Sachsenring 2-4
    50677 Köln
  • Telefon+49 221-8275-3155

E-Coaches - Programm

Bernhard Wilmes

Bernhard Wilmes

Angewandte Sozialwissenschaften

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln
  • Telefon+49 221-8275-3632

Digitalisierung „On-the-Fly“ zum Curriculum 4.0 im BA Kindheitspädagogik und Familienbildung

Curriculum 4.0 Curriculum 4.0 (Bild: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.)

Das Projekt »Kooperative Entwicklung einer handlungsfelderübergreifenden Digitalisierungsstrategie „On-the-Fly“ zum Curriculum 4.0 im Studiengang Kindheitspädagogik und Familienbildung« wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Stifterverband und der Digitalen Hochschule NRW von Oktober 2020 bis September 2023 gefördert. Die Förderlinie zielt auf die curriculare Weiterentwicklung und/oder Umgestaltung von ganzen Studiengängen unter Berücksichtigung der digitalen Transformation. Im Mittelpunkt steht die Kompetenzentwicklung der Studierenden für die digitale Welt.

Der Studiengang Kindheitspädagogik und Familienbildung (KiFab)

Im Zuge der aktuellen Studiengangsreform hat sich der Bachelor-Studiengang Kindheitspädagogik und Familienbildung systematisch nach Handlungsfeldern restrukturiert. Mit Handlungsfeldern sind nicht einfach die späteren Berufs- oder Arbeitsfelder gemeint, sondern Dimensionen kohärenter Komplexitäten in diesen Feldern, die durch genuine Perspektiven in den Blick genommen und durch spezifische Kompetenzen erschlossen und bearbeitet werden. Handlungsfelder machen also Komplexitäten sichtbar und bearbeitbar, sind demnach zugleich Perspektiven und Gegenstandbereiche.

Digitalisierungsstrategie für den Studiengang KiFab

Jedes Handlungsfeld erfordert ein spezifisches Qualifikationsprofil auch im Hinblick auf Digitalisierung. Entsprechend wird der geplante Prozess der Digitalisierung des Studiengangs KiFab entlang seiner Handlungsfelder konzipiert. Diese durchziehen den gesamten Studienverlauf, sind in einzelnen Modulen und Lehrveranstaltungen unterschiedlich gewichtet, präsent und relevant.

Inhalte des Studiengangs Kindheitspädagogik und Familienbildung Inhalte des Studiengangs Kindheitspädagogik und Familienbildung (Bild: F01)

Als übergeordnete oder auch ‚quer‘ liegende Reflexionsperspektive für die Kompetenzorientierung erlauben sie eine durchgängige Digitalisierung, die sich nicht auf einzelne Tätigkeitsfelder, Methoden oder Inhalte beschränkt, sondern eine umfassende Transformation ermöglicht. Davon ausgehend, dass Digitalität „unsere Alltagswelt auf nahezu allen Ebenen prägt und neue Handlungsroutinen, Kommunikationsnormen, soziale Strukturen, Identitätsmodelle, Raumvorstellungen etc. hervorbringt“ (Hennig/Kelsch/Sobala 2019, 14), muss Digitalität in jedem Handlungsfeld spezifische Komplexitäten sichtbar und bearbeitbar machen. Da Digitalität sämtliche Aspekte des Studiums betrifft, muss eine reflexive Auseinandersetzung mit Digitalisierung entsprechend auf ganz verschiedenen Ebenen erfolgen. Fragen, die sich mit Blick auf den reformierten Studiengang KiFab ergeben, sind u.a.:

  • Wird Digitalisierung auf einer thematischen Ebene, d.h. als „Lehrinhalt“ hinreichend berücksichtigt?
  • Wie schlägt sich Digitalisierung auf der operativen Ebene des Studiengangs selbst nieder – inwieweit ist die Lehre und Lehrorganisation reflexiv digitalisiert?
  • Welche spezifischen, erweiterten oder transformierten Kompetenzen benötigen die Absolvent*innen des Studiengangs, um Digitalisie- rungsprozessen und -phänomenen, wie sie in den verschiedenen Handlungsfeldern wirksam wer- den oder werden können, professions- und wissenschaftsbezogen zu begegnen?
  • Wie steht es mit der momentan vielfach angemahnten „digitalen Grundbildung“ (Wolf/Koppel 2017) der Lehrenden selbst?

Mit folgenden Formaten werden Digitalisierungsprozesse in den verschiedenen Handlungsfeldern mit breiter Beteiligung Lehrender und Studierender kooperativ analysiert, diskutiert, konzipiert und gesteuert:

  • Ausbildung studentischer E-Coaches zur seminarbegleitenden („on the fly“) Förderung digitaler Medienkompetenz,
  • Konzeption von Blended-learning-Modulen auf der Basis von Material aus Tagungen,
  • Lehrforschungsprojekte,
  • Theorie/Praxis-Workshops und
  • Artists in Residence im Bereich digitaler Medienkunst

Verknüpfung zur Digitalisierungsstrategie der TH Köln

Das Projekt steht in direktem Zusammenhang zur Digitalisierungsstrategie der TH Köln, die fünf Handlungsfelder definiert:

  • Digital Literacy – Für eine digitale Welt qualifizieren
  • Seamless Learning – Kontextübergreifend ohne Brüche lernen
  • Lernprozesse analysieren und prüfen
  • Offenheit und Kooperation stärken und ermöglichen
  • Innovationsfreundliche Infrastruktur schaffen

Ebenso wird Digitalisierung im Fakultätsentwicklungsplan der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften thematisiert. Weiter ist zu erwarten, dass ein Konzept zur Umgestaltung des Curriculums im Bachelor-Studiengang "Kindheitspädagogik und Familienbildung" hin zu Digitalisierung als Querschnittsthema und als Lehr-Lernstrategie kurzfristig auf den Master-Studiengang "Pädagogik und Management in der Sozialen Arbeit" und mittelfristig auf alle Studiengänge an der Fakultät übertragen werden kann.

Gefördert durch:
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Digitale Hochschule NRW
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
M
M