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Prof. Dr. Friederike Waentig

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Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS)

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Bewahren der DDR-Alltagskultur aus Plaste

Bewahren der DDR-Alltagskultur aus Plaste (Bild: TH Köln - CICS - Friederike Waentig)

Der im Titel des Forschungsprojekts aufgeführte Begriff des „Bewahrens“ bezieht sich auf mehrere Bedeutungsebenen der DDR-Plastekultur.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Bewahren der DDR-Alltagskultur aus Plaste 
Leitung Prof. Dr. Friederike Waentig 
Fakultät Fakultät für Kulturwissenschaften 
Institut CICS - Cologne Institute of Conservation Sciences
Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft  
Fördermittelgeber Bundesministerium für Bildung und Forschung 

Im Juni 2009 startete unter oben genanntem Titel ein dreijähriges Forschungsprojekt. Es handelt sich dabei um ein Kooperationsvorhaben der Fachhochschule Köln (seit 1.9.2015 TH Köln) unter Leitung von Prof. Dr. Friederike Waentig und des Dokumentationszentrums für Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt (Leitung: Dr. Andreas Ludwig).
Finanziert wird dieses Projekt aus dem Förderprogramm „Übersetzungsfunktion der Geisteswissenschaften“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Der im Titel des Forschungsprojekts aufgeführte Begriff des „Bewahrens“ bezieht sich auf mehrere Bedeutungsebenen der DDR-Plastekultur. Zunehmend werden Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff zu begehrten Sammlungsobjekten, doch häufig fehlt der wichtige Kontext, der die Exponate erst eine Geschichte erzählen lässt. Gleichzeitig wirft das zum Teil unbekannte Material Fragen zur langfristigen Erhaltung auf - in der Ausstellung wie auch im Depot. So gilt es im Rahmen des Forschungsvorhabens herauszustellen, inwiefern die politischen Rahmenbedingungen zu dem besonderen Stand der Plaste als Wirtschaftsfaktor geführt, welche Einflüsse womöglich eine sozialistische Form der Konsumgüter geprägt haben und auf welche Weise sich die verschiedenen Plaste der DDR von den Kunststoffen des Westens unterscheiden. Alle diese einzelnen Fäden werden durch Kultur- und Kunsthistoriker, Restauratoren und Naturwissenschaftler aufgegriffen, weiter gesponnen und schließlich zu einem neuen Bild verknüpft.
Abschließende, integrale Bestandteile des Projekts sind verschiedene Angebote der Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse, nämlich durch ein internetbasiertes Handbuch, eine Objektdatenbank, eine Wanderausstellung, eine Fachtagung sowie durch Summerschools.

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