Kontakt & Service

Institut für die Wissenschaft der Sozialen Arbeit

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
TH Köln
Ubierring 48, 50678 Köln

Kontakt

Prof. Dr. Gerd Sadowski

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für die Wissenschaft der Sozialen Arbeit (IRIS)

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln
  • Telefon+49 221-8275-3330

Bücherstapel vor Tafel (Bild: Dirk Osterkamp)

Schwerpunkte in der Lehre - Institut für die Wissenschaft der Sozialen Arbeit (IRIS)

Die Institutsmitglieder sind mit ihren Lehrveranstaltungen vielfältig in die verschiedenen Module im Bachelor Studiengang ‚Soziale Arbeit‘ sowie in die Masterstudiengänge ‚Pädagogik und Management in der Sozialen Arbeit‘ und ‚Beratung und Vertretung im Sozialen Recht‘ eingebunden. Die Institutsmitglieder verfolgen neben der Gestaltung von kompetenzorientierten Lernarrangements die Ausbildung eines professionellen Habitus der Studierenden. Im Bereich der Wissenschaft der Sozialen Arbeit geht es um die Auseinandersetzung mit verschiedenen Theorien zu Erklärungs-, Definitions- und Bearbeitungsprozessen sozialer Problemlagen und Bildungsherausforderungen. In den transdisziplinären Modulen werden Fragen der Professionalisierung und der professionellen Identität diskutiert.

In der Lehre wird Forschung systematisch und in einer Weise verankert, welche einerseits die Forschungskompetenzen der Studierenden stärkt und andererseits einen Beitrag zur Ausbildung eines professionellen Habitus in der Sozialen Arbeit leistet. In diesem Sinne geht es nicht nur um eine Vermittlung von Kenntnissen quantitativer und qualitativer Forschung und um forschendes Lernen, sondern auch darum, Methoden der Sozialforschung für die Praxis Sozialer Arbeit verfügbar zu machen: etwa im Kontext von Selbstevaluation oder zur Rekonstruktion von unterschiedlichem Datenmaterial aus der Praxis Sozialer Arbeit, um anhand dessen die Möglichkeiten professionellen Handelns zu reflektieren.

Im Bereich der Handlungsmethoden werden Kenntnisse von einschlägigen Handlungskonzepten vermittelt, die für die Arbeit mit Einzelpersonen, Familien, Gruppen, Organisationen und Strukturen als Instrumente zur Verfügung stehen. Anhand von konkreten Situationen werden durch angeleitetes Handeln Handlungskompetenzen eingeübt: soziale, instrumentelle und reflexive Kompetenzen. Dazu werden erlebnisaktivierende Zugänge über Rollenspielsituationen und Situationsszenarien genutzt. Außerdem gibt es konkrete Aufgaben im Feld wie Institutionserkundungen, Expertengespräche oder Sozialraumerkundungen.

In der Begleitung des Praxisstudiums findet eine fachtheoretische Begleitung der Studierenden statt, die sich prozessbegleitend an den fachlichen Fragen des thematischen Schwerpunkts orientiert. Ein Qualitätsmerkmal ist die Supervision im Praxisstudium, die von qualifizierten Kollegen und Kolleginnen angeboten wird, um adäquat Institutionsdynamiken und Rollenfindungsprozesse zu begleiten.

Im Kontext Wissenschaft Sozialer Arbeit werden jährlich verschiedene Lehrveranstaltungen unterschiedlichster Formate im internationalen Kontext durchgeführt. Seit 2003 besteht eine Partnerschaft mit den Fontys Hogescholen, Eindhoven. In diesem Rahmen finden einmal im Studienjahr gemeinsame Lehrblockwochen sowie ein- und mehrtägige Praxishospitationen statt. Zentrale Themen sind die Weiterentwicklung und der Austausch zu methodischem Handeln in verschiedenen Feldern der Sozialen Arbeit, speziell in der Gemeinwesenarbeit, der Familien- und der Suchtkrankenhilfe. Mit der Fachhochschule Kärnten werden seit dem Studienjahr 2009/10 gemeinsame Modullehrveranstaltungen im Kontext der Wissenschaft der Sozialen Arbeit durchgeführt.

 
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