Promotionskolleg 'Leben im transformierten Sozialstaat' (Bild: TransSoz)

Kontakt & Service

'Leben im transformierten Sozialstaat'

Weitere Informationen zum Promotionskolleg

Kontakt/Koordination

Michael Tunc

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Angewandtes Management und Organisation in der Sozialen Arbeit (IMOS)

  • Telefon+49 221-8275-3591

Campus Südstadt, Claudiusstr. 1, 50678 Köln

Co-Sprecherinnen

Prof. Dr. Sigrid Leitner

Angewandte Sozialwissenschaften
Institut für Angewandtes Management und Organisation in der Sozialen Arbeit (IMOS)

  • Campus Südstadt
    Ubierring 48
    50678 Köln
  • Telefon+49 221-8275-3332

Prof. Dr. Ute Klammer
Fachbereich Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen

Berliner Platz 6-8, 5127 Essen

  • Telefon+49 201-183-4210

Prof. Dr. Simone Leiber
Fachbereich 6 Sozial und Kulturwissenschaften der Fachhochschule Düsseldorf

Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf

  • Telefon+49 211-43513430

Promotionskolleg 'Leben im transformierten Sozialstaat'

Zielgruppenspezifische Reformwirkungen und Alltagspraxen

Den Wohlfahrtsstaat früherer Zeiten gibt es nicht mehr: viele europäische Länder haben Reformen eingeleitet. Leistungen werden zurückgefahren, es wird auf mehr Eigenverantwortung des Einzelnen gesetzt. Aber was bedeutet dies konkret für die Menschen? Wie sichern sie sich ab gegen Arbeitslosigkeit, Krankheit oder zu niedrige Renten? Das "Leben im transformierten Sozialstaat" untersuchen die TH Köln und die HS Düsseldorf mit der Universität Duisburg-Essen in einem gemeinsamen Promotionskolleg.

Das Promotionskolleg erforscht, wie sich Veränderungen in der Sozialpolitik auf die Zielgruppen der Sozialen Arbeit auswirken. Die sozialpolitische Wirkungsforschung wird dabei erstmals systematisch mit der in der Sozialpädagogik etablierten Adressat/inn/enforschung zusammengeführt. Auf diese Weise kann herausgearbeitet werden, wie sich veränderte sozialpolitische Maßnahmen und Leistungen konkret auf die Lebensführung verschiedener Zielgruppen auswirken. Im Fokus stehen vor allem Jugendliche, ältere Menschen, Erwerbstätige, Eltern, Menschen mit Pflegeverantwortung sowie Migrant/inn/en. Ändern sich deren Alltagspraxen und Lebenslagen? Und wie müssen sich die Sozialpolitik und die Soziale Arbeit darauf einstellen?

Das hochschultypübergreifende Projekt wird vom Programm "NRW.Forschungskooperationen" über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Zwölf Doktorand/inn/en und ein/e Post-Doktorand/in forschen in dem Verbundprojekt, das von zehn Professorinnen und Professoren begleitet wird. Das Land schafft damit erstmals die strukturellen Voraussetzungen für gleichberechtigte Promotionen von Fachhochschulabsolvent/inn/en sowie für die gleichberechtigte Zulassung von FH-Professor/inn/en als Gutachter/innen in Promotionsverfahren.

Die drei beteiligten Hochschulen kooperieren bereits seit 2011 mit der Hochschule Niederrhein und der Katholischen Hochschule NRW in einem gemeinsamen, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Promotionskolleg zum Thema „Widersprüche gesellschaftlicher Integration. Zur Transformation Sozialer Arbeit“.

 
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