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Prof. Dr. Ricarda Rolf

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Wirtschafts- und Rechtswissenschaften

  • Campus Südstadt
    Claudiusstraße 1
    50678 Köln
  • Telefon+49 221-8275-3429

Aktivitäten der Forschungsstelle


Neue Veranstaltungsreihe „Streitkultur – Immer kontrovers, immer konstruktiv“

Die Forschungsstelle hat 2018 eine neue Veranstaltungsreihe Streitkultur und Streitkultur.EXTRA konzipiert, die den Austausch zu aktuellen und grundsätzlichen gesellschafts- und rechtspolitischen Themen aus den Bereichen Wirtschaftsmediation, Streitkultur und Konfliktmanagement ermöglichen, fördern, hierzu Anstöße geben, Diskussionen initiieren und vorantreiben soll. Hierfür werden zu sehr vielfältigen, aktuellen und kontrovers diskutierten Themen die jeweiligen Entscheidungsträger und Multiplikatoren aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens für das Thema gewonnen und zur Diskussion mit dem Publikum in die TH eingeladen.

Etablierung und Weiterentwicklung des Kompetenznetzwerkes Unternehmensnachfolge Rheinland

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern IWM und Mediation Bubert sowie weiteren Experten unterschiedlicher Berufs- und Fachprofile hat die Forschungsstelle ein interdisziplinäres Netzwerk gegründet, deren Mitglieder über nachgewiesene Kompetenzen und Erfahrungen auf dem Gebiet der Unternehmensnachfolge, insbesondere bei Unternehmen des Mittelstands, verfügen. Dieses Expertennetzwerk will sich hierzu interdisziplinär austauschen und Unternehmen bei Prozessen der Unternehmensnachfolge im Raum Köln, Düsseldorf, Bonn und Rhein-Sieg begleiten. Erkenntnisse hieraus sollen dann auch in unseren Forschungsschwerpunkt „Unternehmensnachfolge“ einfließen. Geplant sind zudem Praktika, Gastvorträge und die Zweitbetreuung von Abschlussarbeiten für Studierende des Masterstudiengangs Marktorientierte Unternehmensführung. Prof. Dr. Ricarda Rolf und Prof. Dr. Michael Lorth unterstützen das Netzwerk in ihrer Funktion als wissenschaftlicher Beirat, Katharina Hellwig und Bernd Hoffmann sind als ordentliche Mitglieder beteiligt.

Integriertes Konfliktmanagementsystem am Karlsruher Institut für Technologie

Katharina Hellwig und Bernd Hoffmann (Institut für Wirtschaftsmediation und Kommunikationsmanagement) mit wissenschaftlicher Beratung und Begleitung durch Prof. Dr. Michael Lorth und Prof. Dr. Ricarda Rolf

Beratung, Konzepterstellung und Implementierungsbegleitung für ein Integriertes Konfliktmanagementsystem (KMS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 2017 bis 2018, mit nachfolgender Abnahme und positiver Entscheidung des Präsidiums des KIT.

Fachtagung Bürgerschaftliches Engagement von und mit Flüchtlingen

Fachtagung Bürgerschaftliches Engagement von und mit Flüchtlingen - Chancen und Herausforderungen für Soziale Arbeit am 10. November 2016, TH Köln (Prof. Dr. Ricarda Rolf, Bernd Hoffmann, Katharina Hellwig, Robert Glunz und Björn Müller)

Die Fachtagung wurde auf Initiative der Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation gemeinsam mit der Kompetenzplattform für Migration – Interkulturelle Bildung – Organisationsentwicklung der TH Köln in Kooperation mit dem Kölner Flüchtlingsrat veranstaltet und organisiert.
Bei den rund 160 TeilnehmerInnen handelte es sich um freiwillig Engagierte, Menschen mit Fluchterfahrung, Fach- und Leitungskräfte der Sozialen Arbeit, VertreterInnen der kommunalen Verwaltung, MediatorenInnen, UnternehmensvertreterInnen, WissenschaftlerInnen sowie Studierende und Lehrende der TH Köln.

Neben Fragen der Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft und in Unternehmen sowie der Klärung von Qualifizierungsbedarfen standen im Mittelpunkt der Tagung insbesondere die Fragen, wie sich bürgerschaftliches Engagement angesichts aktuell konfliktträchtiger Stimmungslagen und im Spannungsfeld politischer Akteure, Institutionen und Interessen entwickelt, - und wie eine professionelle Konfliktbearbeitung gelingen kann.

Weitere Ziele der Tagung lagen in der Wahrnehmung der gesellschaftspolitischen Verantwortung der TH Köln als Bildungs- und Wissenschaftseinrichtung im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, in der Stärkung des Engagements von, für und mit Flüchtlingen sowie den Umgang mit Konflikten, Spannungsfeldern und Erfahrungen zu diskutieren und reflektieren.

Die Resonanz auf die Tagung war mit weit über 200 Anmeldungen sehr groß und es ist mit ihr gelungen, einen anregenden Raum für vielfältige Begegnungen und lebhafte und engagierte Diskussionen der verschiedenen AkteurInnen sowohl in den Gesprächsrunden und Vorträgen, als auch im Plenum und in der Podiumsdiskussion zu schaffen.

Auch die 11 Arbeitsgruppen eröffneten mit ihren Experteninputs und Beispielprojekten vielfältige Blickwinkel auf die zuweilen konfliktäre Praxis des freiwilligen Engagements. Drei davon wurden von der Forschungsstelle für Wirtschaftsmediation gestaltet und ausgerichtet:

  • Haupt- und Ehrenamt – Professionalität vs. Engagement? (Input: Axel Rottländer,  Malteser Hilfsdienst; Moderation: Swantje-Angelika Küpper, K + K Küpper)
  • Verstehen wir uns? Umgang mit Konflikten im bürgerschaftlichen Engagement
  • Input: Susanne Bourgeois; Moderation: Katharina Hellwig)
  • Wie kann man Unternehmen bei der Integration von Flüchtlingen unterstützen?

Input: Björn Müller, Moderation: Robert Glunz

Aus den vielfältigen Stimmen und unterschiedlichen Positionen sowie Perspektiven gerade auch auf das Engagement von Freiwilligen im Handlungsfeld von Flucht, Asyl und Migration lassen sich aus der Tagung einige zentrale Erkenntnisse und Kernbotschaften ableiten, die gegenwärtige Entwicklungen kennzeichnen:

Für alle Formen des Engagements im Kontext von Flucht, Asyl und Migration gilt auf der individuellen, organisatorischen und politischen Ebene gleichermaßen, dass mit dem Engagement als Einzelperson, als Initiativgruppe oder als etablierter Träger stets auch ein Zeichen gegen ausgrenzende Stimmung gesetzt wird. Dies scheint in Zeiten von grassierendem fremdenfeindlichem Populismus und restriktiver Verschärfung der Asylpolitik immer wichtiger zu werden. Die Tagung hat sich hier klar gegen diese Tendenzen positioniert und dazu beigetragen, dass offen über angemessene Formen der Kooperation und dem Umgang mit Konkurrenz und Konflikten zwischen freiwilligem Engagement und professioneller sozialer Arbeit in der Flüchtlingsarbeit diskutiert und Lösungswege ausgelotet wurden.

Die Tagung ermöglichte zudem, dass die – in der Öffentlichkeit noch wenig bekannten - Selbstorganisationen und die Engagementinteressen und -motive von Menschen mit eigener Fluchterfahrung stärker ins Blickfeld von Praxis und Forschung gelangten.

Internationaler Bau- und Mediationskongress am 8. März 2016 in Essen

Christoph Bubert, Sprecher der Fachgruppe Mediation und Bauprojekte in Mediation DACH (Deutschland . Österreich . Schweiz) richtete mit wissenschaftlicher Unterstützung durch Prof. Dr. Ricarda Rolf am 08. März 2016 zum zweiten Mal im Haus der Technik in Essen einen Internationalen Bau-Mediationskongress aus. Ziel dieser internationalen Veranstaltung ist es, die Bau-Mediation in Europa als geeignetes Streitlösungsverfahren weiterhin bekannt zu machen und zu implementieren. Spätestens seit dem Mediationsgesetz im Juli 2012 sind die Vorteile der Mediation, insbesondere auch der Bau-Mediation, ins Bewusstsein der in der Baubranche Tätigen getreten. Statt mit hohen Streitwerten und den dadurch bedingten erheblichen Gerichts-, Anwalts- und Sachverständigenkosten, die Baukonflikte im klassischen Sinne vor Gericht oder Schiedsgericht auszutragen, entscheiden sich die Konfliktbeteiligten in der Baubranche immer häufiger für das Mediationsverfahren. Gerade im Hinblick auf die Komplexität von Projekten und das enorme Konfliktpotential, bedingt durch eine Vielzahl von Beteiligten, kurzen Terminen und hohen Investitionen kann die Mediation einen wertvollen Beitrag leisten, um die Fortsetzung bestehender Geschäftsbeziehungen und auch die Etablierung künftiger Beziehungen nachhaltiger zu sichern.

Im Haus der Technik wurden ca. 140 Teilnehmer und acht Vortragende aus den drei DACH-Ländern begrüßt, u.a. der Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen, ein Berufshaftpflichtversicherer,  Vertreter für Mediationen im öffentlichen Bereich, Rechtsprofessoren aus der Baubranche, namhafte MediatorInnen aus dem internationalen Mediationskontext und weitere Experten aus der Branche (Bauen zwischen den Kulturen aus der Schweiz). Auch dieses Mal gab es einen lebendigen Diskurs zwischen Experten aus Politik, Wirtschaft, Recht, Forschung und Lehre und den zahlreichen im Bau- und Immobilienbereich tätigen Fach- und Führungskräften, darunter Juristen, Architekten, Ingenieure, Projektsteuerer, Bauunternehmer sowie mit Vertretern aus Verwaltung und Verbänden, die mit Bauprojekten befasst sind und Baukonflikte mit Mediation lösen. Zahlreichen Berufsgruppen aus der Baubranche wurde hinreichend deutlich, dass die Bau-Mediation durchaus ein neues Betätigungsfeld sein kann.

Grünes Netz Mediation

Die Forschungsstelle kooperiert, vertreten durch Christoph Bubert und Prof. Dr. Ricarda Rolf, mit dem breitangelegten Netzwerk „Grünes Netz Mediation“. Das „Grüne Netz Mediation“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von bislang 450 Mediatoren und Mediatorinnen, die angesichts der von Bürgerkrieg und Terror ausgelösten Migrationen ehrenamtlich ihre Kernkompetenz zur Verfügung stellen: Konflikte mit Hilfe von Moderation und Mediation zu verhindern oder beizulegen. Nach einer Teilnahme am Round-Table zum Thema „Mediation in der Flüchtlingsbewegung“ an der Fernuniversität Hagen am 06. November 2015, wurde eine Zusammenarbeit mit den in diesem Zusammenhang gegründeten Arbeitsgruppen beschlossen, insbesondere, soweit es um Fortbildung und Supervision von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helfern geht. Im Rahmen der Konfliktfeldanalyse durch die Experten des Round Tables kristallisierten sich vier Konfliktfelder heraus, in denen Konfliktmittlungen dringend gefragt sind: die Flüchtlinge, die Bürger und die Öffentlichkeit, private Helfer und öffentliche Träger bzw. Institutionen, wobei große Schnittmengen zwischen den Konfliktfeldern bestehen. Auch eine Tätigkeit als ehrenamtliche Mediatoren in diesen zahlreichen Konfliktfeldern wird angeboten.

Aktuell richtet sich das Netzwerk über die Unterstützung in der Flüchtlingsthematik hinaus neu aus, da die zunehmende Konfliktbereitschaft und allseitige Abgrenzung der Gesellschaft als Reaktion auf gefühlte oder reale Bedrohungen neue Ansätze im Umgang mit Konflikten im Flucht- und Migrationskontext erforderlich machen. Hierdurch soll der Erhalt einer konstruktiven Konflikt- und Streitkultur in der Gesellschaft unterstützt werden.

Runder Tisch „Flüchtlinge“ TH Köln

Mitwirkung von Prof. Dr. Ricarda Rolf für die Forschungsstelle und die Fakultät 04 an dem vom Präsidium initiierten Runden Tisch „Flüchtlinge“ der TH Köln.

Ziel der ersten Sitzung des Runden Tisches am 23.11.2015 war die Bestandsaufnahme und Vernetzung der aktuell hochschulweit bereits laufenden vielfältigen Aktivitäten sowie der Austausch über weitere Ideen und Projekte. Diese wurden den vier Handlungsfeldern: Studienvorbereitung und Hochschulzugang, Bildungs- und Beratungsangebote, Hands-on-Hilfen und Rahmenbedingungen sowie Forschung und Diskurs zugeordnet und sollten inhaltlich durch weitere Arbeitsgruppen vertiefend ausgestaltet werden.

von der Forschungsstelle (mit) ausgerichtete wissenschaftliche Veranstaltungen

Veranstaltung Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Karlsruhe, 18.7.2017

"Das Integrierte Konfliktmanagementsystem des KIT"

Vortrag „Das integrierte Konfliktmanagementsystem des KIT - Von den Elementen zum System -" sowie sachverständige Begleitung des Implementierungsprozesses durch Katharina Hellwig und Bernd Hoffmann, mit wissenschaftlicher Beratung durch Prof. Dr. Ricarda Rolf

Veranstaltung KMU, Hachenburg, und IWM, Altenkirchen, in Bonn, 17.11.2017

„Unternehmensnachfolge/Unternehmensverkauf", Vortrag Bernd Hoffmann "Herausforderung: Planung, Kommunikation, Konflikte - Vom Umgang mit "weichen Faktoren" mit wissenschaftlicher Begleitung durch Prof. Dr. Michael Lorth und Prof. Dr. Ricarda Rolf

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