USA - Exkursion der FH Köln 2012

Exkursionsgruppe 2012 (Bild: Exkursionsgruppe 2012)

Im März 2012 ermöglichte uns die FH Köln eine ganz besondere Exkursion. Insgesamt 10 Studenten konnten für eine Woche in die USA fliegen, um sich dort gemeinsam Universitäten anzugucken und etwas USA-Flair in sich aufzunehmen. Bezahlen mussten wir nur die Flüge, Verpflegung und unsere Freizeitaktivitäten, den Rest bezahlte die FH für uns (Hotel, Mietwagen, Inlandsflüge).

Cookeville, Tennessee Tech University

Die erste Uni, die wir besucht haben, war die Tennessee Tech University in Cookeville. Und schon dort merkten wir, dass alles so aussah wie im Film. Ein riesiger Campus mit gigantischem Fitnessstudio, gewaltigem Basketballstadion, coolen Studentenwohnheimen und wahnsinnig viele Studenten. Wir wurden dort herzlich empfangen, rumgeführt und durften unsere Englischkenntnisse in Gesprächen und Vorlesungen auf die Probe stellen.
Schnell fiel uns allen auf, dass sich die Uni in den USA sehr von der FH in Deutschland unterscheidet, nicht nur vom Ambiente sondern auch vom System her. Die Vorlesungen sind an der Tennessee Tech, trotz der Studentenmasse, wesentlich kleiner als wir es von unserer FH gewohnt sind. Die Aufmerksamkeit der Professoren ist sehr auf den einzelnen Lernerfolg der Studenten gerichtet. Der größte Unterschied liegt jedoch darin, dass die Studenten auch während des Semesters Hausaufgaben einreichen müssen, und diese benotet werden, und sich die Endnote schließlich aus Hausaufgaben, Midterm und Finals erschließt. Ein kleines Highlight: Die Softeismaschine in der Mensa!

Nachdem wir einen Tag mit Inlandsflügen nach Jacksonville verbracht haben, kamen wir auch in den Genuß des Meeres in Florida. Und mit dem Wetter hatten wir auch richtig Glück. Für manche von uns war in Florida der Sonnenbrand schon vorprogrammiert.

Jacksonville, University of North Florida

In Jacksonville besuchten wir die University of North Florida. Obwohl wir die TTU schon klasse fanden, waren wir erstmal von dem Campus der UNF geflashed. Es ist eine Uni der Superlative! Für jemanden der deutsche Universitäten gewohnt ist, wahrscheinlich unvorstellbar, aber mit 5 Gebäuden, eigenem Teich und modernsten Equipment wirklich fast unübertreffbar.
Auch hier waren alle Fakultäten der Uni auf einem Campus, inklusive riesen Mensa und Studenthousing. Einige der Residence Halls haben sogar einen eigenen Pool, der von den Studenten kostenfrei genutzt werden konnte.
Wie bereits erwähnt bietet die UNF beste Ausstattung um in Praktikums die Theorie praktisch in Gruppenarbeit mit Kommilitonen umzusetzen. Zum Ansporn finden regelmäßig Wettbewerbe, statt die zum ansporn dienen. Leider kostet sie auch dementsprechend viel. Aber der Schein trügt, denn eine Sache hatte die TTU der UNF um Längen voraus. Da die UNF eine noch größere Uni ist als die TTU war sie auch wesentlich unpersönlicher, wobei man bemerken muss, dass wir an der TTU schon fast an die Hand genommen wurden und von Vorlesung zu Vorlesung geführt wurden. An der Tennessee Tech, hat man sich echt Mühe gegeben uns den Aufenthalt so schön es geht zu machen und auch mit den Gebühren ist man uns deutlich entgegen gekommen.
Nichts desto trotz ist die UNF eine Uni mit hohen technischen Standards, wo einem definitiv jede Menge Möglichkeiten angeboten werden. Ein besonderer Wert wird bei beiden Universitäten auch auf die individuelle Förderung der Stärken des einzelnen Studenten gelegt. Fächerunabhängige Ansprechpartner sind hier keine Besonderheit, die versuchen den Studenten in jeder Hinsicht zu helfen.

Die Abende konnten wir immer frei gestalten. Und der Möglichkeiten waren viele. So haben wir Wasserfälle besichtigt, Karaoke gesungen, lustige Abende auf den Zimmern verbracht oder auch eine typische amerikanische Hausparty besucht.

Freundlicherweise wurden wir von der FH ins Kennedy Space Center eingeladen. Wir besuchten auch berühmte Outlet-Malls in Florida, wo wir einen schönen Tag verbrachten und uns mit Kleidung und Accessoires eindeckten. Mit neuen Klamotten und reichlich tollen Erfahrungen ging es am nächsten Tag leider wieder nach hause. Wer wollte konnte seinen Aufenthalt dort auf eigene Kosten natürlich beliebig verlängern.

Für jeden von uns war es auf jeden Fall eine besondere Erfahrungen und es machte definitiv Lust auf ein Auslandssemester

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