USA Exkursion 2018

Flag USA (Bild: gemeinfrei bei Wikimedia Commons)

USA Exkursion 2018


Die Reise begann für viele von uns bereits vor der eigentlichen Exkursion mit einem Kurzurlaub in New York. Das kann ich nur empfehlen, da es bessere Flugverbindungen nach New York als nach Orlando und Nashville gibt, und der Flug ohnehin das teuerste an der Reise ist.

Nach besagtem Kurzurlaub landeten wir am Sonntag in Nashville. Nach der Landung ging es auch schon mit unseren amerikanischen Mietwagen auf zum Hotel. Der uns dort erwartende, mehr als angenehme Standard sollte uns noch die restliche Reise begleiten.
Wir entschlossen uns noch, den restlichen späten Nachmittag in Nashville zu verbringen. Als wir an der Legends Corner auf den Broadway einbogen, begrüßte uns die verrückt fröhliche Stimmung von Country-Bars und -Clubs. Hier tanzten Jung und Alt in Cowboy Stiefeln zu Country Musik und verbreiteten bei allen Passanten gute Laune. Wir ließen den Broadway hinter uns und aßen noch in der ‘Old Spaghetti Factory‘ zu Abend.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Cookeville um unseren ersten Einblick in das amerikanische Campusleben an der Tennessee Technological University (TTU) zu erhalten. Wir wurden herzlich im International Office mit einer kleinen Überraschung empfangen und bekamen auch eine kleine Einführung in die Formalitäten und Kosten, die mit einem Auslandssemester an der TTU verbunden sind. Im Anschluss wohnten wir ein paar Vorlesungen bei, unterhielten uns mit den Studenten über ihre Erfahrungen und hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Bei der folgenden Campusführung wurden uns der weitläufige Campus und die umfangreichen sportlichen Einrichtungen gezeigt.
Nach einem sättigenden Lunch in der Cafeteria hatten wir den restlichen Tag für uns und entschieden uns für eine Wanderung zu den Burgess-Falls, die auf alle Fälle einen Besuch wert sind, zumal es wirklich kein allzu weiter Weg ist. Der Tag fand seinen Abschluss in einem Restaurant mit klassisch amerikanischer Kost.

Unser zweiter Tag in Cookeville begann wieder mit Vorlesungen. Nach dem Uni-Programm trafen wir uns mit einem ehemaligen Studenten der TH-Köln, der an dem Tag an der TTU ein Forschungs-Projekt vorstellte und uns über seine Erfahrungen an der TTU und interessante und wertvolle allgemeine Infos über das Studieren in den USA erzählte.
Gemeinsam genossen wir danach noch den atemberaubenden Blick auf dem Bee-Rock und ein Abendessen in einem mexikanischen Restaurant.

Am Mittwoch kehrten wir schließlich Tennessee den Rücken und flogen zu unserer zweiten Station nach Jacksonville, Florida, der flächenmäßig größten Stadt der USA. Den aufgrund des Fluges und der Zeitverschiebung verkürzten Resttag nutzten wir für einen Abstecher zum Strand und dinierten in der berüchtigten Cheesecake Factory, die neben einer großen Auswahl an köstlichem Käsekuchen, den man unbedingt probieren sollte, auch normale amerikanische Kost im Angebot hat.

In der warmen Vormittagssonne des nächsten Tages machten wir uns nun auf den Weg zur University of North Florida, die eher einem Urlaubsresort gleicht als einem Universitätscampus. Nach einer kurzen Präsentation über die Einrichtung und ihr Angebot besuchten wir in Begleitung von einigen Studenten ein paar Vorlesungen und nutzten die Möglichkeit auf dem Weg und in der Mensa unsere Begleitung mit Fragen zu löchern.
Den restlichen Tag nutzten wir für einen Strandbesuch mit anschließendem Abendessen.

Unser letzter Tag in Jacksonville begann mit einer Campusführung. Vorbei an den vielen kleinen Gewässern und grünen Wiesen mit ein paar sich sonnenden Studenten, besichtigten wir unter anderem das Fitnesscenter und ein Beispielzimmer eines Campus-Dorms und erhielten einige Handouts zu den verschiedenen On-Campus Wohnmodellen.
Nach dem Lunch ging es nun auf nach Orlando, jedoch nicht ohne einen kurzen Abstecher in Daytona.

Am Samstag, dem letzten vollen Tag unserer Exkursion, besuchten wir das Kennedy Space Center. Einige verließen das Center etwas früher für Outlet-Shopping. Die Bleibenden hatten das Glück, am frühen Abend den Raketenstart einer Atlas V live aus der Ferne beobachten zu dürfen.
Die großartige Exkursion ließen wir dann am späteren Abend bei einem Mahl in einem klassisch amerikanischen Restaurant ausklingen.

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