Spanien Exkursion 2017

UPV-Campus in Gandia (Bild: Carsten Vogt)

Exkursion zu zwei Partner-Hochschulen in Spanien

Die Spanienexkursion im Mai 2017 führte uns nach Madrid und Valencia an die dortigen Technischen Hochschulen, nämlich die Universidad Politécnica de Madrid (UPM) und die Universidad Politécnica de Valencia (UPV). Wir - das waren zehn Bachelor-Studenten der Medientechnologie und der Technischen Informatik (von denen eigentlich einer diesen Bericht schreiben wollte), die Professoren Reiter und Vogt (von denen einer dann den Bericht tatsächlich geschrieben hat) sowie Herr Riechel vom International Office.

Einige Teilnehmer waren schon etwas früher nach Madrid angereist, um die Stadt kennenzulernen. Das offizielle Programm begann dann am Montag abend über den Dächern von Madrid, nämlich auf der Terrasse des Kaufhauses Corte Inglés, von der man einen schönen Blick über das Zentrum hat. Am Dienstag früh fuhren wir per Metro zur UPM, wo wir herzlich empfangen und über die dortigen Studienmöglichkeiten informiert wurden. Sehr interessant war die Führung durch verschiedenenartige Labore, in denen wir unter anderen solartechnische Anlagen und Ansätze zur Tumorerkennung mit Hilfe multispektraler Kameras zu sehen bekamen. Am Mittwoch vormittag setzen wir unseren Besuch an der UPM fort und fuhren dann am Nachmittag mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Madrid nach Valencia - knapp 400 Kilometer in weniger als zwei Stunden ist schon eine ordentliche Leistung der Bahn!

Das Programm am Donnerstag führte uns an den Zentralcampus der UPV in Valencia. Nachdem wir einen Überblick über den (beeindruckend großen) Campus bekommen hatten, nahmen wir an einem Deutschkurs teil. Hier war Tandemarbeit angesagt: Es wurden Paare aus spanischen und deutschen Studierenden gebildet, die dann gegenseitig Fragen aus einem vorbereiteten Katalog beantworteten - die Spanier auf Deutsch und die Deutschen (soweit möglich) auf Spanisch. Dies trug nicht nur zu einer Verbesserung der Sprachkenntnisse bei, sondern auch des Bilds der Deutschen im Ausland ("Die Deutschen sind ja gar nicht so stur und ernsthaft, wie man sich das vorgestellt hat").
Am Abend wurde das Treffen in lockerer Runde in einem Restaurant fortgesetzt - dankenswerterweise finanziert durch das International Office der TH Köln.

Nachdem an den drei vorherigen Tagen ein durchaus strammes Programm zu absolvieren war, gingen wir die Dinge am Freitag, dem letzten Exkursionstag, etwas lockerer an. Per S-Bahn fuhren wir in das südlich gelegene Gandia zum dortigen Campus der UPV. Man zeigte uns den dortigen Campus, und dann hatten wir Gelegenheit, im Multimedialabor u.a. virtuelle Räume zu durchschreiten und eine Schussfahrt auf Rollschuhen zu absolvieren.

Da der Campus nur wenige Schritte vom breiten Mittelmeerstrand entfernt liegt, konnten wir den Tag an der See ruhig ausklingen lassen - und wenn etwas weniger Wind gewesen wäre, so wäre es im Sand noch richtig gemütlich geworden.

Der einzigen Wermutstropfen war, zumindest für einige Studenten, die Rückreise, denn Ryanair war es nach der Buchung eingefallen, den Abflug vom Samstagmittag auf den frühen Morgen vorzuverlegen. So war die letzte Nacht in Spanien für einige Teilnehmer kurz. Glücklicher dran waren die, die von vornherein noch ein wenig Zeit anhängen wollten, um sich im schönen Valencia umzuschauen.

Insgesamt waren alle Teilnehmer mit der Reise zufrieden. Es gab viel Interessantes zu sehen, die spanischen Gastgeber brachten viel Zeit und Mühe für uns auf, und die Stimmung in der Gruppe war jederzeit gut. Also - wie beabsichtigt - eine Motivation für ein Auslandsemester (oder auch zwei) in Spanien!
Die Reisekosten für die studentischen Teilnehmer waren überschaubar: Sie mussten im wesentlichen nur ihre Flüge bezahlen, während die Übernachtungen in Spanien (in recht komfortablen Hotels), die Reisekosten im Land und ein Teil der Verpflegungskosten von den beteiligten Hochschulen übernommen wurden.

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