IMProvT — Intelligente Messverfahren zur Prozessoptimierung von Trinkwasserbereitstellung

Das Projekt IMProvT behandelt die Gewinnung und Nutzung mehrdimensionaler Prozessdaten zur energie- und ressourceneffizienten Optimierung und Prozesssteuerung bei der Trinkwasseraufbereitung.

Zentraler Ansatzpunkt ist die Erzeugung kunden- und betriebsoptimierter Informationen sowie die Anpassung der einzelnen Trinkwasserprozessschritte bzw. des Netzmanagements an die aktuelle Situation auf Basis von Computational Intelligence (CI)-Methoden.
Ziel des Projekts IMProvT ist die Anpassung mehrdimensionaler CI-Verfahren im Bereich Trinkwasser. Derartige Verfahren verwenden die Daten von Messnetzwerken (Multi-Parameter-Sensoren) und ermöglichen die Ableitung von Handlungsempfehlungen, die zu einem energieoptimierten Betrieb des Netzes führen. Die Anwendung moderner und zukunftsweisender Analyseverfahren auf die bei der Produktion und Verteilung von Trinkwasser generierten Daten (Big Data) führt zu verbesserten Simulationen und Prognosen. Das Gesamtsystem kann stabilen und energieeffizient betrieben werden.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt IMProvT — Intelligente Messverfahren zur Prozessoptimierung von Trinkwasserbereitstellung 
Leitung Prof. Dr. Michael Bongards (TH Köln) 
Beteiligte Prof. Thomas Bartz-Beielstein (TH Köln), Dr. Andreas Korth (DVGW-Technologiezentrum Wasser, Dresden) , Dr. Andreas Nahrstedt (IWW), Dr. Uwe Weiss (Thüringer Fernwasserversorgung), Dr. Matthias Veit (Landeswasserversorgung Stuttgart), Dr. Achim Gahr (Endress+Hauser Conducta), Dr. Dieter Wonka (Aggerverband) 
Fördermittelgeber Anwendungsorientierte nichtnukleare FuE im 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung im Förderbereich: Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (GHD) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie 
Laufzeit 1.12.2015 – 30.11.2018 
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