"Schnittstellen der Mobilität"

Im seit 2014 im Aufbau befindlichen Forschungsschwerpunkt „Schnittstellen der Mobilität“ befasst sich ein Zusammenschluss mehrere Forscherinnen und Forscher (Prof. Michael Frantzen, Prof. Hatto Grosse, Prof. Volker Stölting, Prof. Tom Tiltmann, Prof. Klaus Groß, Prof. Inken Lind, Prof. Toni Viscido) der TH Köln mit der Findung und Umsetzung neuer Ideen, um die Mobilität der Zukunft mitzugestalten.

Schnittstellen zwischen neuen und bestehenden Mobilitätskonzepten

Dabei geht es zum Beispiel um die intelligente Verknüpfung zwischen neuen Fahrzeug-bzw. Mobilitätskonzepten und bereits bestehenden Verkehrsmitteln wie beispielsweise Bus oder Bahn. Die hier entstehenden Schnittstellen zwischen öffentlichem Personennahverkehr oder Fernverkehr mit individuellen Kleinstfahrzeugen weisen heute noch einen hohen Optimierungsbedarf auf, der durch Forschungsvorhaben seitens der TH Köln gedeckt werden soll.

In Köln nimmt das Verkehrsaufkommen weiter zu

Als Standort verschiedener Hochschulen, kultureller, historischer, Industrie- und Handels-Einrichtungen, nimmt das Verkehrsaufkommen in Köln auf allen Ebenen rasant zu. Aufgrund der städtischen und demographischen Struktur erweitert sich außerdem der Fuß-und Fahrradverkehr, aber auch das Interesse und die Nutzung neuerer individueller Klein-und Kleinstfahrzeuge (Pedelecs, Segways, Hoverboards, Elektromobile, etc.) steigen stetig weiter und stellen neue Herausforderungen für die Verkehrsbetriebe, sonstige Dienstleister und Fahrzeughersteller dar. Dabei kommt der Parksituation, den Übergängen und Anschlüssen, aber auch dem „Überbrücken der letzten Meile“, zwischen Wohnung bzw. Ausgangs- und Endpunkt der Verkehrsnutzung, aber auch zwischen den Verkehrssystemen, eine zunehmende, jedoch noch wenig beachtete Bedeutung zu. Darüber hinaus erfordert der demographische Wandel eine Anpassung der Infrastruktur besonders in Großstädten.

Neue Konzepte der vernetzten Mobilität werden noch wenig beachtet und bisher oft gar nicht in Zukunftspläne der Städte bzw. der Beförderungsbetriebe integriert. Gerade in einer alternden Gesellschaft wächst die Nachfrage nach Fahrzeugen wie Pedelecs oder Elektromobilen, weshalb in Zukunft die Problematik der sicheren Verankerung in Bus und Bahn bedeutender wird. Zur Gewährleistung der Gleichberechtigung von älteren und mobilitätseingeschränkten Personen ist eine ausnahmslose und gleichzeitig sichere Beförderung gerade im Hinblick auf den öffentlichen Personenverkehr notwendig.

Die Gesamtherausforderung besteht demnach darin, der Nachfrage nach neuen Mobilitätskonzepten in Form von Klein- oder Kleinstfahrzeugen nachzukommen und diese entsprechend zu entwickeln und die Mitnahme dieser im ÖPNV durch innovative Befestigungsmöglichkeiten sicher zu stellen.

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