EIBSIM

EIBSIM - Entwicklung ingenieurmäßiger Berechnungsmethoden für die Sicherheitsauslegung von Hoch- und Ingenieurbauwerken im Massivbau (Beton- und Mauerwerk- und Stahlverbundbau) unter Detonationseinwirkungen

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt EIBSIM 
Leitung Prof. Dr. Markus Nöldgen  zur Personenseite
Fakultät Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik   Mehr
Institut Institut für Konstruktiven Ingenieurbau  Mehr
Laufzeit 2011 - 2014 

Die Bedrohungslage von wichtigen Bauwerken im Hoch- und Ingenieurbau hat sich im vergangenen Jahrzehnt drastisch verändert. Bei den herkömmlichen Auslegungen von Tragwerken auf eine Lebensdauer von 50-100 Jahren werden vorwiegend Wind-, Erdbeben und Schneelasten sowie Anprall- und Temperaturlastfälle berücksichtigt. Die Beanspruchung von kritischen Bauteilen durch absichtlich herbeigeführte Explosions- und Anpralllasten ist hingegen derzeit noch nicht ausreichend wissenschaftlich fundiert und für die Anwendung in der Praxis beschrieben. Weiterhin fehlen – zumindest im europäischen Raum – Berechnungsmethoden, die in der Lage sind diese Beanspruchungen physikalisch zutreffend und realitätsnah zu erfassen.

Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung geeigneter Berechnungsmethoden für die Praxis (in Form von Ingenieurmodellen) ein wesentliches Kriterium bei der erfolgreichen Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen im baulichen Schutz. Es wurden sowohl Handrechenverfahren als auch Softwareanwendungen für den Praxiseinsatz auf Basis der europäischen Normengrundlagen entwickelt.

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