Labor für Biomasseverbrennungstechnik

Biomasseverbrennung, Pelletiermaschine (Bild: Thilo Schmülgen)

Im Labor für Biomasseverbrennungstechnik werden Versuche zur Aufbereitung und energetischen Nutzung biogener Roh- und Reststoffe durchgeführt.

Am Standort Campus Deutz sowie am außerhochschulischen Lehr- und Forschungsstandort Leppe der TH Köln in Lindlar steht eine umfangreiche Anlagentechnik zur Aufbereitung und Verbrennung von Biomasse nebst umfangreicher Analytik zur Verfügung.
Ziel der Versuche ist es, verschiedene Biomasse-Brennstoffe wie z.B. selbst hergestellte Biomasse-Pellets auf ihre verbrennungstechnischen Eigenschaften zu untersuchen (Schlackebildung, Emissionen, Schadstoffentwicklung).


Ausstattung:

Aufbereitung

• Vier Zerkleinerungsanlagen (Hammermühle, Häcksler, Kollermühle, Zerfaserung)
• Feststoffmischanlage (700 l Nutzvolumen)
• Siebmaschine (Typ GKM KST-V600)
• Zwei Laborpelletieranlagen (Kahl 14-175 und EcoWorxx Pellet-Maker 22 E)
• Pelletieranlage (Typ Amandus Kahl 33-390)
• Ölpresse (Typ Komet DD85)


Feuerung

• Zwei Kleinfeuerungsanlagen für Pellets (Typ Passat C40 und Twinheat M20i), jeweils 40 kW, Rauchgasmessstrecke, Wärmelast regelbar
• Biomassefeuerung für Hackschnitzel, Pellets, Häckselgut u.a.(Typ Bioflamm TRF-RK 300), 300 kW, Rauchgasmessstrecke, Wärmelast regelbar
Rauchgasanalyse
• Zwei Abgasanalysegeräte (Typ Wöhler A97 und Emerson MLT4)
• Staubmessgeräte (Typ Wöhler SM500 umd Typ Wöhler SM96)
• Flammen-Ionisations-Detektor (Typ M&A Thermo-FID PT84/LT) zur Bestimmung der organischen Kohlenwasserstoffe im Rauchgas


Analytik

• Trockenschrank zur Ermittlung des Wassergehalts
• Muffelofen zur Bestimmung des Aschegehaltes
• Abriebtester (Typ Bioenergy TUMBLER 1000)
• Siebmaschine zur Partikelgrößenfraktionierung (Typ Retsch AS 400 control)
• Kalorimeter (Typ IKA C 200) zur Brennwertbestimmung


Praktika

Im Rahmen des Praktikums Biomasseverbrennung werden in Kleingruppen Versuche an einer Pelletfeuerungsanlage durchgeführt. Nach der Brennstoffanalyse im Labor messen die Studenten die verbrennungstechnischen Kennwerte, die Rauchgaszusammensetzung und den Staubgehalt während des Verbrennungsversuchs.
Ziel des Praktikums ist die Gegenüberstellung gemessener Werte und theoretisch berechneter Werte (mittels Verbrennungsrechnung auf Basis der Brennstoffanalyse). Auf dies Weise können die Studierenden die Qualität der Verbrennung bewerten und die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte überprüfen. Dabei sind neben den Emissionen auch die feuerungstechnischen- und Gesamtwirkungsgrade von wesentlicher Bedeutung.

Labormitarbeiter

Thomas Mockenhaupt

Thomas Mockenhaupt

  • Raum HO-02-47
  • Telefon+49 221-8275-2413


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