USA Exkursion 2015

Exkursion zu zwei Partner-Hochschulen in den USA

Am Flughafen von Nashville kamen die ersten von uns Studenten am frühen Nachmittag an.  Zunächst holten wir die Autos ab, checkten im Hotel ein und einige von uns konnten sich nach der langen Reise auch noch für einen Moment im Hotel Pool erfrischen. Im Anschluss holten wir weitere Kommilitonen vom Flughafen ab und fuhren 'Downtown'. Dort konnten wir einen kleinen Eindruck von der höchstmusikalischen Stadt gewinnen. Überall hörte man aus den Bars laute Livemusik und wurde eingeladen hereinzukommen um mitzufeiern. In einem gemütlichen Restaurant gab es noch etwas Gutes zu Essen, bevor wir die letzten Exkursionsteilnehmer abholten.
Trotz des für viele anstrengenden Tages, trafen wir uns alle noch in einem der Hotelzimmer, um uns kennenzulernen und die gemeinsame Zeit einzuläuten.

Der nächste Tag begann früh mit einem guten Frühstück im Hotel, anschließend fuhren wir zur Tennessee Technological University. Dort bekamen wir von einer jungen Dame, die passend in den Farben der Hochschule (Gelb - Violett) gekleidet war, eine umfangreiche Campusführung. Erwähnenswert ist der amerikanische Studienalltag, der sich vom deutschen stark unterscheidet. Das gesamte studentische Leben findet auf dem Campus statt. Sport spielt während des Studiums einen sehr große Rolle, daher findet man neben einem Fitnessstudio auch ein campuseigenes Basketball- und Footballstadion.
Im Anschluss an die Führung wurden wir vom TTU-International Office zum Mittagessen in der Mensa eingeladen. Dort kann man zu anderen Zeiten auch Frühstück und Abendessen bekommen. Es gibt ein Buffet nach dem Prinzip "All You Can Eat", mit festen Komponenten wie Pizza, Burger und Salat und wechselnden Tagesgerichten.

Gut gesättigt ging es dann in die Vorlesungen. In den USA wird nur eine Auswahl des prüfungsrelevanten Stoffs von den Professoren in den Präsenzveranstaltungen erläutert, während das Lehrbuch oder Skript vollständig durchgearbeitet werden muss. Auch das Prüfungssystem unterscheidet sich deutlich vom Deutschen: Viele kleinere Tests verteilen sich über das Semester und zum Semesterabschluss gibt es eine Abschlussklausur('Finals'). Die Gesamtnote eines Kurses berechnet sich aus den Ergebnissen der Tests und des Finals, daher ist es möglich, schon vor Antritt der Abschlussklausur bestanden zu haben.

Am nächsten Tag besuchten wir weitere Vorlesungen, die wir aus einer kleinen Auswahl an Kursen selbst bestimmen konnten.
Am Nachmittag fuhren wir zu den Burgess Falls. Wir liefen einige Meter durch ein Waldgebiet um die Wasserfälle zu erreichen, der Anblick war überwältigend. Die mutigen unter uns haben den Abstieg gewagt, um sich im kühlen Wasser zu erfrischen.
Den Abend hatten wir zur freien Verfügung. Einige von uns besuchten die kleine Studentenkneipe "Spanky's". Dank guter Getränke und Livemusik war die Stimmung fantastisch und der Kontakt zu den 'Locals' knüpfte sich von allein.

Am Mittwoch Morgen flogen wir weiter nach Jacksonville, Florida. Der direkte Weg führte uns vom Flughafen zum Strand. Eine schöne Auszeit, um ausgeruht in den nächsten aufregenden Tag zu starten.

Auch auf dem sehr beeindruckenden Campus der 'University of North Florida' bekamen wir eine Führung: Ein englischer Rasen, der Teiche und Wasserläufe einrahmt und darin eingebettet die modernen Gebäude der Hochschule. Zudem ein Sechs-Millionen-Dollar-Fitnesscenter inklusive Kletterhalle und Spinningraum, ein Food Court mit Fastfood- und À-la-carte-Restaurants und ein Wohnheim mit eigenem Pool und Lazy River.
Im Anschluss an diese Führung besuchten wir die etwas ausgefallenere Mensa: Diverse Tagesgerichte, eine Salatbar, selbst kreierte Sandwiches und Gerichte, die Köche à la minute zubereiten. Zum Dessert gibt es Kuchen, Kekse, Softeis und frische Waffeln.
Nach dem Essen ging es mit der Führung durch die Labore weiter. Dort sahen wir uns die Projekte der Studenten und Mitarbeiter an. Die praktische Umsetzung von Ideen hat an der UNF einen sehr hohen Stellenwert. Viele Studenten sind in Projekte eingebunden, in denen sie für wissenschaftliche Wettbewerbe oder aus eigenem Antrieb technische Problemlösungen entwickeln.
Auf eine Einladung von Studenten fuhren wir am Abend nach Riverside, um einen Eindruck vom Nachtleben in Jacksonville zu gewinnen.

Nach einem gelungen Abend, hörten wir uns am nächsten Tag auch an der UNF Vorlesungen an. Die Vorlesungen unterschieden sich nicht wesentlich von denen an der TTU. Vor der Abreise hatten wir nochmals die Gelegenheit die Studenten zu ihren technischen Projekten zu interviewen.
Der letzte Stop war schließlich Orlando. Auf dem Weg erhaschten wir einen kleinen Blick auf die Rennstrecke von Daytona und pausierten am berüchtigten Daytona Beach.

Dank des International Office der FH Köln, hatten wir am Samstag die Möglichkeit das Kennedy Space Center zu besuchen. In den vielen multimedialen Vorstellungen und auf der Bustour über das NASA-Gelände von Cape Caneveral wurde einem das amerikanische Selbstverständnis einer naturwissenschaftlichen Vorreiter- und Entdeckernation sehr deutlich gemacht.
Am Nachmittag hatten alle die Gelegenheit im riesigen Orlando Outlet Center Souvenirs zu kleinen Preisen einzukaufen.
Vom übrig gebliebenen Budget der Exkursion wurden wir später zum geschmackvollen Abendessen in ein Restaurant der regionalen Küche eingeladen.

In einer abschließenden Feedbackrunde zeigte sich, dass wir alle eine fantastische Woche erlebt hatten, die voll von spannenden Eindrücken war. Besonders hervorgehoben wurde immer wieder die großartige Organisation und hervorragende Betreuung durch Herrn Bartz.
Den letzten Abend verbrachten wir dann, wie den Ersten: Alle gemeinsam in einem Hotelzimmer.

Die Exkursion endete am Flughafen von Orlando. Einige erkundeten von hier aus noch weitere Städte in den USA, der Rest flog zurück nach Köln, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck.

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