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Mirco Stergios Lotz-Blumberg

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Drita Gashi

Informatik und Ingenieurwissenschaften
Institut für Elektrotechnik (IEL)

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climee

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(Bild: EU)
Das Forschungsprojekt climee findet im Rahmen der Energie-EffizienzOffensive Oberberg plus statt. Im Fokus des Projektes steht die Entwicklung von Strategien zur intelligenten Optimierung von Heizparametern und Temperaturabsenkzeiten in beliebigen Heizanlagen. Im Kontext des Klimaschutzes wird zudem versucht das wärmespezifische Energiebewusstsein zu steigern, mit dem Ziel den Energieverbrauch und damit den CO2 Ausstoß im Wärmesektor nachhaltig zu reduzieren.

+ Detailausführung

Die deutsche Energiewende gibt klare und ambitionierte Klimaschutzziele für die Reduktion von CO2-Emissionen und Energieverbrauch vor. Die Treibhausgasemissionen sind bis 2020 um 40 % gegenüber 1990 zu reduzieren, bis 2050 steht die Zielmarke bei bis zu 95 %. Allein durch die Vergrößerung des Anteils von Erneuerbaren Energien ist dies kaum zu realisieren. Darüber hinaus muss der allgemeine Energieverbrauch verringert werden. Einen Beitrag dazu leistet die Verbesserung der Energieeffizienz. Um die Ziele zu erreichen, ist der Verbrauch an Primärenergie bis 2020 um 20 % gegenüber 2008 zu verringern, bis 2050 sogar um 50 %. Darin enthalten ist die Reduktion des Wärmebedarfs in Gebäuden bis 2020 um 20 Prozent und des Primärenergiebedarfs um 80 Prozent bis 2050. Im Teilprojekt climee werden Strategien für die Reduktion des Wärmebedarfs in Privathaushalten untersucht, mit dem Ziel die Energieeffizienz zu erhöhen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

+ Projektbeschreibung

Die Verbundpartnerschaft von Förderverein, KMU und Hochschule erforscht in der Projektlaufzeit die Umsetzbarkeit von insgesamt fünf projektierten Ideen. Diese befassen sich unter anderem mit der Optimierung von Heizparametern und Temperaturabsenkzeiten in beliebige Heizsysteme, der Änderung des Nutzungsverhaltens sowie der Erschließung neuer regenerativer Ressourcen. Die Umsetzung erfolgt unter Einsatz modernster Informations- und Kommunikationstechnologien, die auf die Besonderheiten und Anforderungen unserer Region passgenau zugeschnitten sind.

+ Ziele

Das übergreifende Ziel der Partnerschaft ist die Entwicklung innovativer, noch nicht praktizierter Ansätze zu einer effizienteren Nutzung vorhandener Ressourcen, die geeignet sind, einen neuen und zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Innerhalb der Projektlaufzeit werden die unterschiedlichen Maßnahmen auf Machbarkeit hin überprüft und konzeptionell für eine Realisierungsphase vorbereitet.

​Die Ergebnisse werden nach Abschluss der Forschungsarbeiten an dieser Stelle publiziert.

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.


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