Labor für zerstörungsfreie Werkstoffprüfung
Bei der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung (ZfP) wird die Beschaffenheit eines Werkstücks untersucht, ohne dessen Form und Material zu beschädigen oder zu verändern. Hierzu werden verschiedene physikalische Effekte ausgenutzt.
(Bild: IWA)
Die ZfP ist eine wichtige Ergänzung zur zerstörenden Werkstoffprüfung, weil die geprüften Bauteile ihre volle Einsatzfähigkeit behalten. Dies spart Kosten und erlaubt die maximale Verfügbarkeit von Anlagen und Maschinen.
Am IMPT werden folgende ZfP-Verfahren in Lehre, Schadensanalysen und Forschung & Entwicklung eingesetzt:
- Ultraschall-Prüfung (UT): Zur Erkennung von innenliegenden Werkstoff-Defekten, z.B. Lunker oder Risse und zur Wanddickenmessung
- Eindringprüfung (PT): Zur Detektion von Defekten an der Oberfläche, z.B. Anrisse
- Magnetpulver-Prüfung (MPT): Für die Untersuchung oberflächennaher Defekte