Forschungsschwerpunkt Sozial Raum Management (Bild: IMOS)

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Forschungschwerpunkt

Sozial · Raum · Management
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

Traineeprogramm für Fachkräfte im Allgemeinen Sozialen Dienst

Traineeprogramm für Fachkräfte im Allgemeinen Sozialen Dienst des Amts für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln“

Vor dem Hintergrund einer hohen Personalfluktuation im ASD und angesichts von veränderten Rahmenbedingungen des Hochschulstudiums (Bologna-Prozess) hat das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln ein Traineeprogramm zur Qualitätssicherung konzeptioniert. Das Programm soll die Einarbeitung qualifizierter Nachwuchskräfte im Allgemeinen Sozialdienst der Stadt Köln optimieren und sie nachhaltig an das Arbeitsfeld binden. Die Personalentwicklungsmaßnahme umfasst die intensive Betreuung durch praxiserfahrene Mentorinnen und Mentoren sowie Einheiten von Fortbildung und Hospitationen bei Kooperationspartnern des ASD.

Das Ziel der Evaluation ist es, dieses Programm zu bewerten, um auf Verbesserungen hinzuwirken und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei werden die verschiedenen Programmbausteine auf den Grad ihrer Zielerreichung hin untersucht. Es handelt sich hierbei um eine summative Evaluation, welche die Strukturen und die Umsetzung sowie die erzielten Ergebnisse zum Abschluss des Programms bilanziert.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Traineeprogramm für Fachkräfte im Allgemeinen Sozialen Dienst des Amts für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln 
Leitung Prof. Dr. Herbert Schubert  Mehr
Fakultät Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften   Mehr
Institut Forschungschwerpunkt Sozial · Raum · Management  Mehr
Beteiligte Marion Rädler, Karin Papenfuß 
Fördermittelgeber Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln  Mehr
Laufzeit 2011 

Methodisches Vorgehen

Die externe Evaluation orientiert sich maßgeblich an den drei Projektphasen des Traineeprogramms - der Einführung, Differenzierung und Konsolidierung. Diese programmbegleitende Evaluation wird ergänzt durch eine ex-ante und eine ex-post-Erhebung, so dass deutlich werden kann, welche Entwicklungen der Trainees tatsächlich auf das Programmgeschehen zurückzuführen sind.

In der Zeit von April 2011 bis November 2011 werden verschiedene Untersuchungsschritte und methodische Systematiken angewendet: Kontext-, Input-, Prozess- und Produktindikatoren werden mittels schriftlicher Befragungen der Trainees und ihrer Mentoren in monatlichem Rhythmus erhoben und im Prozessverlauf analysiert. Reflexive qualitative Gruppendiskussionen ergänzen diesen Erhebungsschritt. Darüber hinaus werden interne Dokumente analysiert.
Ob das Programm dazu verhilft, dass sich die Trainees nach erfolgreichem Abschluss den hohen fachlichen und persönlichen Anforderungen im Arbeitsfeld der öffentlichen Jugendhilfe gewachsen fühlen, wird die Evaluation zeigen.

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