Forschungsschwerpunkt Sozial Raum Management (Bild: IMOS)

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Forschungschwerpunkt

Sozial · Raum · Management
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

Sozialräumliche Prävention in Netzwerken

Die Evaluation der Implementierung des Programms “Communities that Care“ (CtC) in Niedersachsen

Der Landespräventionsrat Niedersachsen und die Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V. planen, das in den USA entwickelte Steuerungsinstrument für die Präventionsarbeit in benachteiligten Stadtteilen “Communities That Care” zu adaptieren und in zwei Städten und einem Landkreis in Niedersachsen modellhaft umzusetzen. CTC wurde in Europa zuerst in den Niederlanden umgesetzt. Das Projekt „Sozialräumliche Prävention in Netzwerken „(SPIN) läuft vom 01.12.08 bis zum 30.11.11. Die Implementierung von CTC in Niedersachsen wird auf der Basis einer vierjährigen Rahmenpartnerschaftsvereinbarung mit der Europäischen Kommission durchgeführt und teilfinanziert. Der Forschungsschwerpunkt Sozial Raum Management übernimmt die begleitende Evaluation des Modellprojekts.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Sozialräumliche Prävention in Netzwerken 
Leitung Prof. Dr. Herbert Schubert  Mehr
Fakultät Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften   Mehr
Institut Forschungschwerpunkt Sozial · Raum · Management  Mehr
Beteiligte Stephanie Abels, Holger Spieckermann, Katja Veil 
Projektpartner Communities That Care in Niedersachsen  Mehr
Fördermittelgeber Landespräventionsrat Niedersachsen  Mehr
Laufzeit 2009 bis 2011 

Die zentralen Forschungsfragen dieses gemeinsamen Forschungsprojektes sind:

• Welche neuen oder veränderten Regelungen bei der Verteilung der Zuständigkeiten und den damit verbundenen prozeduralen Abläufen der Politikgestaltung des Vertrags von Lissabon sind für die kommunale Ebene relevant bzw. werden von kommunalen Akteuren als besonders relevant wahrgenommen?
• Welche politischen und administrativen Strategien haben Kommunen wie die Stadt Köln bisher entwickelt, um in den Governancestrukturen des EU-Mehrebenenmodells aktiv mitzuwirken? In-wieweit führt der Vertrag von Lissabon zu Anpassungen, damit Kommunen für dieses veränderte System besser ausgestattet sind?

Methodisch verfolgt das Vorhaben in der Zeit von 2011 bis 2012 einen empirischen Forschungsansatz, der zur Analyse und Diskussion von Handlungsstrategien genutzt werden soll. Unter Rückgriff auf theoretische Forschungsansätze (insbesondere Multi-level Governance und Netzwerkanalyse) und sozialwissenschaftliche Methoden (Netzwerkanalyse, Dokumentenanalyse, semi-strukturierte Experteninterviews und Diskussionen mit einer Fokusgruppe) werden die Forschungsfragen anhand des Untersuchungsraums der Stadt Köln untersucht. Eine allgemeine, übergreifende Untersuchung der Auswirkungen der Vertragsänderungen auf Kommunen (Makrosicht) wird vertieft durch qualitative Fallstudien in den kommunalpolitisch höchst zentralen Politikfeldern „Soziale Daseinsvorsorge“ und „Umwelt“ (Mikroperspektive).

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