LiquidGlid-E
Effiziente Wärmeübertragung für rotierende Systeme
Die maximale Dauerleistung eines Elektromotors wird maßgeblich durch die effiziente Abfuhr der Verlustleistung bestimmt. Eine verbesserte Kühlung der Motorwelle kann die Leistungsdichte von Elektromotoren erheblich steigern. Dies führt zu kompakteren, leichteren und leistungsfähigeren Antrieben. Besonders bei der E-Mobilität, aber auch in den Bereichen Werkzeugmaschinen und industrielle Fertigung spielt daher die Kühlung der rotierenden Welle eine entscheidende Rolle und es können erhebliche Energieeinsparungen erreicht werden.
Das Projekt LiquidGlid-E adressiert genau diese Herausforderung und zielt darauf ab, die Effizienz von Elektromotoren durch einen standardisierten, kompakten Wärmeübertrager zu steigern. Dieser soll analog zu Wälzlagern in bestehende Systeme integriert werden können. Die Basis dieser Innovation bildet die am Institut für Produktentwicklung der TH Köln erforschte Wärmeübertragung mittels Flüssigmetallen bei der Relativbewegung von Bauteilen. Initiale Simulationen und Versuche, auf denen das beantragte Patent aufbaut, haben bereits einen effektiven Wärmetransport bei gleichzeitig geringen Reibverlusten und minimalem Bauraumbedarf nachgewiesen.
Auf einen Blick
| Kategorie | Beschreibung |
|---|---|
| Forschungsprojekt | LiquidGlid-E – Flüssigmetall Wärmeübertrager: Effiziente Wärmeübertragung für rotierende Systeme |
| Leitung | Prof. Dr. Jörg Luderich, Labor für Produktentwicklung |
| Fakultät | Fakultät für Anlagen-, Energie- und Maschinensysteme |
| Institut | Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik |
| Beteiligte | M.Sc. Jonas Brezina |
| Fördermittelgeber | EFRE/JTF Programm NRW; NRW-Patent-Validierung |
| Laufzeit | 10/2025–03/2027 |