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Prof. Dr. Christoph Pörschmann

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Informations-, Medien- und Elektrotechnik
Institut für Nachrichtentechnik (INT)

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Arnau Vazquez Giner

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Forschungsprojekt MARA

MARA_2 (Bild: TH Köln)

Mikrofonarrays für Raumakustik und Auralisierung

Ziel des in den Jahren 2011- 2015 vom BMBF im Rahmen des Programms FHProfUnt geförderten Vorhabens war die Entwicklung neuartiger Verfahren zur Auralisierung von Schallfeldern.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Forschungsprojekt Mikrofonarrays für Raumakustik und Auralisierung (MARA) 
Leitung Prof. Dr.-Ing Christoph Pörschmann 
Fakultät Fakultät Informations- Medien und Elektrotechnik 
Institut Institut für Nachrichtentechnik 
Beteiligte Christoph Pörschmann, Benjamin Bernschütz, Arnau Vazquez Giner  
Projektpartner Telekom Innovation Laboratories, Technische Universität Berlin, Universität Rostock, IOSONO GmbH / Barco Audio Technologies, WDR  
Fördermittelgeber BMBF (Förderlinie FHProfUnt) 
Laufzeit 01.10.2011 – 28.02.2015  

Die Verwendung von Mikrophonarrays hat sich in den vergangenen Jahren als eine mögliche Vorgehensweise etabliert, um räumliche Schallfelder messtechnisch zu erfassen. Dabei liefern die Methoden der arraybasierten Schallfeldanalyse eine exakte und physikalisch korrekte Beschreibung des Schallfeldes. Diese Darstellung basiert mathematisch auf der Zerlegung des Schallfeldes entsprechend der einzelnen Komponenten der Lösung der mehrdimensionalen akustischen Wellengleichung.

Neben der Nutzung dieser Verfahren zur raumakustischen Vermessung bestehender Räume richtete sich der Fokus des Forschungsvorhabens auf die Verbindung zwischen Schallfelderfassung und Schallfeldauralisierung. Somit sollte die Anpassung der auf diese Weise erfassten Daten für unterschiedliche räumliche Wiedergabesysteme (binaural kopfhörerbasiert oder lautsprecherbasiert) im Rahmen des Vorhabens untersucht und erforscht werden.

Wesentliches Ziel des Vorhabens war dabei, die gesamte Verarbeitungskette an psychoakustisch motivierten Kriterien zu orientieren. So sollte diese mathematisch und signalverarbeitungstechnisch aufwändige Verarbeitungskette für eine authentische (d.h. nicht vom Original zu unterscheidende) und eine plausible (für den jeweiligen Anwendungszweck hinreichend genaue) Auralisierung angepasst werden. Diese zugehörigen psychoakustischen Abschätzungen konnten nur teilweise mit instrumentell messbaren Verfahren untersucht werden, in weiten Bereichen waren hierfür psychoakustische Hörversuche unerlässlich.

Projektpartner waren die Telekom Innovation Laboratories, die Technische Universität Berlin, die Universität Rostock, IOSONO GmbH / Barco Audio Technologies und der WDR.

Logos(Bild: 1. Projektträger Jülich, 2. BMBF)

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