:bergische rohstoffschmiede
Das Forschungsprojekt :bergische rohstoffschmiede hat den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zum Ziel. Die Forschung konzentriert sich hierbei auf die folgenden vier Themenschwerpunkte: 1) Organische Reststoffe, 2) Baureststoffe, 3) Kunst- und Verbundstoffe sowie 4) Prozesswasser
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(Bild: TH Köln)
Das Bergische RheinLand soll zu einem Reallabor für zirkuläre Wertschöpfung werden. Mit regionalen Partnern werden neue Produktions- und Verwertungsprozesse entwickelt, um die Materialien und Produkte möglichst lange im Kreislauf zu halten und somit Abfälle zu vermeiden.
Hierbei stellen die Entwicklung und Analyse von holistischen Lösungen den Schlüssel zu einer erfolgreichen Transformation der Kreislaufwirtschaft hin zu einer nachhaltigen Zirkulären Wertschöpfung dar.
Die :brs greift insbesondere das Handlungsfeld „Ressourcenlandschaft“ der REGIONALE2025 mit der Unterstützung regionaler Wertschöpfungskreisläufe, der Bildung von Hubs für ein regionales Ressourcensystem sowie den Aufbau von Wissen und Kompetenzen über und für eine nachhaltige Ressourcennutzung auf. Die in der Region vorhandenen Bausteine und Potenziale werden zu einem regionalen Innovationssystem weiterentwickelt.
Auf einen Blick
| Kategorie | Beschreibung |
|---|---|
| Forschungsprojekt | :bergische rohstoffschmiede |
| Leitung | Prof. Dr. Christian Wolf |
| Fakultät | Fakultät für Informatik und Ingenieurswissenschaften |
| Institut | :metabolon Institut |
| Beteiligte |
Prof. Bhandari Prof. DiBiase Prof. Ziller Prof. Hemmerling Prof. Katrakova-Krüger Prof. Lake Prof. Hesse Prof. Malek Prof. Nöldgen Prof. Sartor Prof. Siebert Prof. Stenzel Prof. Wellendorf |
| Projektpartner |
Bergischer Abfallwirtschaftsverband (BAV) Regionale 2025 Bergisches RheinLand Oberbergischer Kreis - Wirtschaftsförderung Rhein Sieg Kreis Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH |
| Fördermittelgeber | Europäische Union, aus den Mitteln für regionale Entwicklung (EFRE) |
| Laufzeit | 10/2025 - 10/2028 |
| Abstract |
Das Ziel des Forschungsprojekts :bergische rohstoffschmiede ist es, das Bergische RheinLand zu einem Reallabor für zirkuläre Wertschöpfung zu wandeln. Mit regionalen Partnern werden neue Produktions- und Verwertungsprozesse entwickelt, um Materialien und Produkte möglichst lange im Kreislauf zu halten und somit Abfälle zu vermeiden. Hierzu soll ein auf die Bedarfe und die Strukturen der Region abgestimmtes Maßnahmenpaket umgesetzt werden. Zentrale Bausteine sind die praxisnahe Forschung zu den vier Themenbereichen „Organische Reststoffe“, „Baureststoffe“, „Kunststoff und Verbundstoffe“ und „Prozesswasser“, die Demonstration und Erprobung von Lösungen in der Region sowie die Einbindung der regionale Partner*innen über Feedback- und Reflexionsschleifen. Das Kooperationsvorhaben :bergische rohstoffschmiede (:brs) wird über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt. Es wird im Rahmen des Wettbewerbs „Regionale Bergisches RheinLand – Das Beste aus beiden Welten“ von der Europäischen Union über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit rund 12,4 Millionen Euro gefördert. Projektpartner sind die TH Köln und der Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV, Projektkoordination). |