Werkstoffschädigung und Predictive Maintenance
Werkstoffschädigung
Technische Werkstoffe können auf unterschiedlichste Weise geschädigt werden, z.B. durch Korrosion oder mechanische Überbeanspruchung. Dies verursacht jährliche Kosten in Milliardenhöhe und gefährdet Menschenleben.
In den Laboren des IMPT werden Schadensteile aus der industriellen Anwendung zerstörend und zerstörungsfrei analysiert. Dabei werden Empfehlungen zur Schadensvermeidung und zum risikobasierten Betrieb von Maschinen und Anlagen abgeleitet.
Predictive Maintenance
Ein wichtiger F&E-Schwerpunkt des IMPT ist die Vorhersage von Werkstoffschädigung und dessen Übertragung auf die industrielle Instandhaltung. Dabei liegt der Fokus auf Schädigung von Prozessanlagen, z.B. Korrosion in chemischen Anlagen. Dafür werden zusammen mit Partnern aus der Industrie Felddaten verarbeitet und ausgewertet. KI-Modelle lernen, Schädigungsmuster zu erkennen und helfen bei der örtlichen und zeitlichen Vorhersage von Werkstoffschädigung. Dies wird genutzt, um Stichprobenkontrollen (Inspektionen) und darauffolgende Instandhaltung zu optimieren. Übergeordnetes Ziel ist die Transformation von teurer, präventiver Instandhaltung zu wirtschaftlicherer, vorausschauender Instandhaltung.