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Workshop: Kriterien zur Beurteilung digitaler Nutzungsoberflächen

Eine Weiterbildung für Beschäftigte aus Erwerbungsabteilungen der Wissenschaftlichen Bibliotheken

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Weiterbildung 2.05 Workshop: Kriterien zur Beurteilung digitaler Nutzungsoberflächen 
Termin 10.10.2016 
Dauer 10.00 - 17.00 Uhr 
Arbeitsaufwand 7 Unterrichtsstunden 
Zielgruppe Beschäftigte aus Erwerbungsabteilungen der Wissenschaftlichen Bibliotheken 
Ort TH Köln, Campus Südstadt, Claudiusstr. 1, Raum "Rotunde"  Anreise (gif, 84 KB)
Teilnehmerzahl 25 
DozentIn Dr. Peter Kostädt
Leiter des Dezernats IT-Dienste, Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Dozent im MALIS-Studiengang der TH Köln, Vorsitzender des deutschlandweiten SISIS-Anwenderforums und des OCLC-Anwenderforums NRW/RP, Mitglied im EZB-Beirat, Mitglied in der Expertengruppe „DigiBib und Discovery“ des hbz-Beirats

Birgit Otzen
Leiterin der Abteilung Medienbearbeitung/Monografien und E-Books, Universitäts- und Stadtbibliothek Köln 
Kosten für Nicht-Landesbedienstete NRW: 125,- Euro (inkl. Mittagessen) 
Anmeldung bis spätestens 29.08.2016 

Inhalte:

Der Erwerb von E-Books und E-Journals gehört heutzutage zum Tagesgeschäft von Wissenschaftlichen Bibliotheken. Dabei werden in der Regel nur Zugriffslizenzen erworben, d.h. die E-Medien selbst liegen auf den Servern der Verlage und Provider. Für die Endnutzer ergeben sich hierdurch in der Praxis zahlreiche Probleme:

  • Die Benutzeroberflächen sind uneinheitlich und in keinster Weise standardisiert. Zudem ist teilweise Zusatzsoftware (z.B. der Flash Player) erforderlich, um die E-Books im Browser öffnen und lesen zu können.
  • Die Offline-Nutzung von Inhalten ist sehr unterschiedlich geregelt. Nur ein kleiner Teil der Anbieter erlaubt den PDF-Download des ganzen E-Books, bei einigen Plattformen lassen sich lediglich „kleine Teile“ (z.B. 10%) herunterladen oder teilweise auch nur ausdrucken. Einige Anbieter lassen lediglich den Download von geschützten Dateien zu, die mit einem Digital Rights Managment ausgestattet sind und die Installation von Zusatzsoftware erfordern (z.B. Adobe Digital Editions).
  • Die E-Medien sind nur teilweise ohne Barrieren auf mobilen Endgeräten nutzbar. Einige Anbieter bieten für die mobile Nutzung spezielle Apps an. Falls sich dieser Trend fortsetzt, müssen sich die Nutzer zukünftig für jeden Verlag eine eigene App installieren.

In diesem Workshop soll ein Leitfaden entwickelt werden, der es Bibliotheken ermöglicht, einen individuellen Kriterienkatalog für die Bewertung der Usability von E-Medien zu erstellen. Das Ziel ist eine Art Checkliste, die idealerweise vor der Lizenzierung von neuem Content abgeprüft wird.

Da Bibliotheken selbst auch E-Medien unterschiedlicher Art anbieten (Hochschulschriften,
Videos, Altbestandsdigitalisate etc.), soll der Kriterienkatalog in einem zweiten Schritt ausgeweitet werden. Das Ziel ist auch hier die Entwicklung einer Checkliste, mit der Bibliotheken die Benutzerfreundlichkeit ihrer eigenen E-Medien-Angebote überprüfen und optimieren können.

Lernergebnisse:

Im Seminar

  • haben Sie die Benutzerfreundlichkeit unterschiedlicher Oberflächen diskutiert,
  • haben Sie einen Leitfaden entwickelt, der es Ihnen ermöglicht, einen auf Ihr Bibliotheksangebot zugeschnittenen Kriterienkatalog zu erstellen,
  • haben Sie in einem weiteren Schritt Überlegungen angestellt, die aus dem Leitfaden entstandene Checkliste auch auf das Angebot der eigenen E-Medien auszuweiten.

Methoden:

Vortrag/Präsentation, Diskussion

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