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ZUKUNFT BIBLIOTHEK - INVESTITION IN WEITERBILDUNG

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Verliert Bestandsmanagement an Bedeutung? - Ein Erfahrungsaustausch für Öffentliche Bibliotheken

Bestandsmanagement, d.h. der systematischer Aufbau, sinnvolle Ausbau und kontrollierte Abbau des Medienbestandes, gehört zu den Kernaufgaben einer Öffentlichen Bibliothek. Aber in welche Richtung soll die Entwicklung gehen? Dieser Erfahrungsaustausch stellt die klassischen Methoden des Bestandsmanagements infrage und lässt Raum für den kollegialen Austausch und neue Perspektiven.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Weiterbildung 7.07 Verliert Bestandsmanagement an Bedeutung? - Ein Erfahrungsaustausch für Öffentliche Bibliotheken 
Termin 05.04.2017 
Dauer 10.00 - 16.00 Uhr 
Arbeitsaufwand 6 Unterrichtsstunden 
Zielgruppe Beschäftigte Öffentlicher Bibliotheken, die für den Bestandsaufbau verantwortlich sind 
Ort Stadt- und Landesbibliothek Dortmund
Max-von-der-Grün-Platz 1-3, 44137 Dortmund, Studio B 
zur Website der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund
Teilnehmerzahl 35 
DozentIn Klaus Peter Hommes
Stadtbüchereien Düsseldorf (Moderation)

Monika Rasche
Stadtbücherei Münster

Frauke Untiedt
Bücherhallen Hamburg 
Kosten Die Fortbildungsangebote des Landes NRW in Kooperation mit dem ZBIW richten sich in erster Linie an die Beschäftigten der kommunalen Öffentlichen Bibliotheken NRWs und sind für diese kostenfrei.
Die Teilnahme von Beschäftigen aus Bibliotheken außerhalb NRWs sowie Interessierten aus anderen Branchen ist nach Maßgabe freier Plätze möglich.
Die Teilnahmegebühr beträgt 85,- Euro. 
Anmeldung Diese Veranstaltung ist ausgebucht! 

Inhalt:

Bestandsmanagement, d.h. der systematischer Aufbau, sinnvolle Ausbau und kontrollierte Abbau des Medienbestandes, gehört zu den Kernaufgaben einer Öffentlichen Bibliothek. Ein auf das Bibliothekskonzept zugeschnittenes Bestandsmanagement sichert eine hohe Nutzung des Medienbestandes. Sind diese beiden Aussagen inzwischen obsolet? Wenn die Ausleihzahlen konventioneller Medien zurückgehen, die Bibliothek als Ort stärker genutzt wird und digitale Medienbestände beständig ausgebaut werden, muss sich das Bestandskonzept einer Bibliothek diesen Veränderungen anpassen. Aber in welche Richtung soll die Entwicklung gehen? Wie können erfolgreiche Konzepte aussehen? Und wie zeigt sich zukünftig die Nutzung eines Bestandes: Ist die Ausleihzahl als Nachfrage-Indikator noch zeitgemäß?

Dieser Erfahrungsaustausch stellt die klassischen Methoden des Bestandsmanagements infrage und lässt Raum für den kollegialen Austausch und neue Perspektiven. Zwei Impulsreferate bieten einen Einstieg in das Thema: Monika Rasche, Leiterin der Stadtbücherei Münster spricht vom Bedeutungsverlust des Bestandsmanagements und zeigt aktuelle Entwicklungen in der Stadtbücherei Münster auf. Frauke Untiedt, Leiterin der Zentrale der Hamburger Bücherhallen, stellt das pragmatische Vorgehen in einem Großstadtbibliothekssystem vor. Moderiert wird der Erfahrungsaustausch von Klaus Peter Hommes, Mitglied der dbv-Kommission Erwerbung und Bestandsentwicklung.

Folgende Themen stehen zur Diskussion:

  • Wie kann, wie soll der Medienbestand einer Öffentlichen Bibliothek in Zukunft aussehen?
  • Welche Konzepte und Perspektiven bieten sich für das Bestandsmanagement?
  • Wie werden sich Arbeitsbereiche zukünftig verändern, wenn Bestandsmanagement an Bedeutung verliert?

Lernergebnisse:

Am Ende des Seminars

  • sind Sie über aktuelle Projekte und Themen informiert,
  • konnten Sie eigene Fragen im direkten Austausch mit Kolleginnen und Kollegen ansprechen und klären,
  • haben Sie Ihr Fachwissen vertieft und sind in der Lage, Anregungen zu bewerten und gegebenenfalls in Ihrer Einrichtung umzusetzen.

Methoden:

Kurzvortrag/Präsentation, Diskussion, Erfahrungsaustausch

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