L-Webheader Weiterbildung der Prozessplaner*in Inklusion  (Bild: TH Köln)

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Mitglied der:
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Strategien zur Inklusion - Interdisziplinäre Weiterbildung zum/zur Prozessplaner*in Inklusion

Gelungene Inklusion bedeutet, dass allen Menschen gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe möglich ist. Damit ist Inklusion nicht nur ein Indikator für den sozialen und kulturellen Entwicklungsstand einer Gesellschaft – sie bietet gleichfalls enorme Chancen:

  • Aus Teilhabe wird „Teilgabe“, wenn alle Menschen ihr Potenzial einbringen und sich beteiligen können.
  • Aus exklusiven Strukturen wird Offenheit, Interesse am „Anderen“ und eine Kultur des Ermöglichens.
  • Aus festgefügten Normen und Werten wird gelebte Vielfalt.

Der Forderung, alle Menschen teilhaben zu lassen, stehen vielfältige Strukturen und Mechanismen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Handlungsfeldern entgegen. Die Überwindung dieser komplexen Prozesse ist auf neue Strategien angewiesen, die auf Perspektivenvielfalt und einem interdisziplinären Denken basieren.

Dieser Zertifikatslehrgang stärkt Sie darin, exkludierende Faktoren sowie deren Wirkung zu erkennen und zu verstehen. Sie werden in die Lage versetzt, durch interdisziplinäre Ansätze Veränderungsprozesse erfolgreich zu gestalten.

Expert*innen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen vermitteln Ihnen erforderliche Kenntnisse, Methoden und Instrumente zur Gestaltung inklusiver Prozesse und begleiten Sie bei der Erstellung eines inklusiven Handlungskonzeptes für Ihre Organisation.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Weiterbildung Strategien zur Inklusion - Prozessplaner*in Inklusion 
Termin Lehrgang 301211
01.10.2021: Weiterbildungsstart
24.09.2022: Abschlussprüfung

Die Termine der Seminarblöcke werden zeitnah an dieser Stelle veröffentlicht.

Anmeldeschluss: 01.09.2021

Je nach Infektionsgeschehen behalten wir uns vor, Lehrgangseinheiten in digitaler oder hybrider Form anzubieten.

Max. 24 Teilnehmer*innen 
Umfang 15 Tage, jeweils 09:30–17:00 Uhr 
Ort Campus Deutz und Campus Südstadt 
Arbeitsaufwand 300 Ustdn., davon 120 Ustdn. und ca.180 Ustdn. für Selbststudium, Projektarbeit und Prüfungsvorbereitung  
Zielgruppe u.a. Beschäftigte von
* Kommunen und Kommunalverbänden,
* gewerblichen Unternehmen,
* Wohlfahrtsverbänden und Non-Profit-Unternehmen,
* Schulen und Hochschulen,
* Parteien und parteinahen Stiftungen
und alle, die nicht nur über gesellschaftliche Inklusion
sprechen, sondern sie gestalten wollen. 
Abschluss Hochschulzertifikat "Prozessplaner*in Inklusion" 
Wissenschaftliche Leitung Prof. Dipl.-Ing. Karl Heinz Schäfer  Profil Fakultät für Bauingenieurwesen und Umwelttechnik
Dozent*innen siehe  Dozent*innen-Profile
Teilnahmeentgeld 3.880,00 EUR, 10 Prozent Rabatt für Alumni der TH Köln  Finanzierungsmöglichkeiten
Kontakt Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns!  Kontaktformular
Flyer Alle Informationen auf einen Blick  Flyer 301211 (pdf, 96 KB)
Anmeldung Lehrgang 301211  Anmeldeformular Zertifikatslehrgang 301211 (pdf, 230 KB)
Fortbildungspunkte Fortbildungspunkte werden durch die Akademie für wissenschaftlichen Weiterbildung bei der
Architektenkammer NRW und der Ingenieurkammer Bau beantragt. 
Bildungsurlaub Für diese Weiterbildung können Sie Bildungsurlaub u.a. in NRW, Baden-Württemberg und im Saarland in Anspruch nehmen. 
Interessent*innen-Liste Gerne informieren wir Sie über neue Termine  Interessent*innen-Liste für die Weiterbildung Prozessplaner*in Inklusion

+ Zielgruppe

Mitarbeiter*innen von:
• Kommunen und Kommunalverbänden
• gewerblichen Unternehmen
• Wohlfahrtsverbänden und Non-Profit-Unternehmen
• Schulen und Hochschulen
• Parteien und parteinahen Stiftungen
• und alle, die nicht nur über Inklusion sprechen, sondern sie gestalten wollen.

+ Lernziele

Nach Abschluss der Weiterbildung:

  • verfügen Sie über Methoden relevanter Fachdisziplinen zur systematischen Erfassung und Analyse von Exklusionsfaktoren sowie zur Entwicklung und Gestaltung von Inklusionsprozessen.
  • identifizieren und bewerten Sie Erfolgsfaktoren, Chancen, Hemmnisse und Risiken im Hinblick auf Inklusionsprozesse.
  • entwickeln und gestalten Sie inklusive Veränderungsprozesse in Organisationen auf Basis aktueller Erkenntnisse aus den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Recht, Bauen, Mobilität und Design.
  • sind Sie sensibilisiert für die Anliegen von Stakeholdern und können ihnen Ihre Projektziele erfolgreich veranschaulichen.
  • bringen Sie multiperspektivische Sichtweisen auf Inklusion und übergreifendes Methodenwissen zielführend in die Zusammenarbeit mit Prozessbeteiligten unterschiedlicher Disziplinen ein.
  • verfügen Sie über konkrete Erfahrungen mit „inklusiver“ Reflexion und Selbstreflexion, Kritik- und Konfliktfähigkeit in interdisziplinären Arbeitszusammenhängen und Netzwerken.

+ Inhalte

5 disziplinäre Perspektiven:

  • Sozialwissenschaften
  • Architektur und Stadtplanung
  • Design
  • Mobilitäts- und Verkehrsplanung
  • Wirtschaftswissenschaften

11 Modultage zu den Aspekten „Grundlagen“ und „Instrumente“
(disziplinäre Modulphase):

  • Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Exklusion und Inklusion, Inklusion als Menschenrecht
  • Stadtplanerische, städtebauliche und baulich-architektonische Dimensionen von Inklusion
  • Probleme erkennen und lösen aus der Perspektive des Produkt- und Prozessdesigns
  • Inklusion und Exklusion im Verkehrsraum und -system erleben, Mobilitäts- und Verkehrsangeboteinklusiv planen und gestalten
  • Perspektiven auf wirtschaftliche Fragen der Inklusion, Kosten und Nutzen von Inklusion, Strategien

Plus Startveranstaltung, 2 Werkstatttage und Präsentationstag
(interdisziplinäre Konvergenzphase):

  • Start: Kennenlernen, Gruppenbildung, Vorstellung der eigenen Projektideen
  • Werkstatt I: Grundlagen und Analyseinstrumente -Transfer ins eigene Projekt
  • Werkstatt II: Leichte Sprache - Stakeholder für das Projekt begeistern
  • Abschluss: Kolloquium, Präsentation der eigenen Projekte, Zertifikatsübergabe

+ Weiterbildungskonzept

  • Praxisorientierte Lerneinheiten, gestaltet und begleitet von Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis, ermöglichen einen Austausch über berufliche Anforderungen, Erfahrungen und Fragestellungen.

  • Abwechslungsreiche, handlungsorientierte Lernmethoden fördern einen zielgerichteten Wissens- und Kompetenzaufbau.

  • In allen Lehrgangsphasen erfolgt eine intensive Beratung und Betreuung.

  • Die Anwendung der Inhalte mit fachlicher Rückmeldung der Dozent*innen unterstützt den nachhaltigen Lernerfolg.

+ Studien- und Prüfungsleistung

Im Selbststudium fertigen die Teilnehmer*innen eine Hausarbeit (zu erbringen bis 4 Wochen vor Seminarende) an. Diese dient der Vertiefung der Seminarinhalte und bietet die Möglichkeit, eine inklusive Handlungsstrategie für das eigenen Wirkungsfeld zu entwickeln.

+Weiterführende Informationen

Hier erhalten Sie weitere Infos zum Forum Inklusive Bildung und die Publikation "Die Neue Hochschule 2014-4".

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