Kontakt & Service

Besondere Merkmale

Umsetzung der im Kinderbildungsgesetz vorgeschiebenen Grundlagen

Reflexion der eigenen päd. Arbeit und Weiterentwicklung der beruflichen Identität

Weiterbildungsmanagerin

Ilona Arcaro

Ilona Arcaro

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Kontakt

Clara Euler

  • Telefon+49 221-8275-5128

Fachkraft für frühkindliche und alltagsintegrierte Sprachbildung

Bild Zertifikatslehrgang frühkindliche Sprachbildung (Bild: TH Köln)

Kinder im Dialog sprachlich begleiten und anregen. Erforschen Sie Ihre und die Sprache der Kinder, lernen Sie sich als Sprechgestalter*in kennen und entwickeln Sie eine schöpferische Sprech- und Zuhörkultur.

Babys kommen mit der Fähigkeit auf die Welt von Anfang an mit ihren Mitmenschen zu kommunizieren. Sie sind auf feinfühlige sensible Interaktionspartner angewiesen, die ihre Signale verstehen und die empathisch auf ihre Signale reagieren.

Im pädagogischen Kontext sind wiederkehrende positive Interaktionserfahrungen sowie eine anregende Umgebung die wichtigste Grundlage dafür, dass Kinder sich in der Kindertagesstätte wohlfühlen, tragfähige Beziehungen aufbauen können und auf dieser Basis ihre sprachlichen Kompetenzen entfalten können. Sprache gilt als Tor zur Welt. Es gehört zu den pädagogischen Kernaufgaben,  Kindern dieses Tor zu öffnen und ihnen eine sprachanregende Umgebung zu schaffen, in der sie ihre Fähigkeiten entfalten können. Im Fokus einer frühkindlichen und alltagsintegrierten Sprachbildung steht eine kindzentrierte Interaktionsgestaltung sowie eine Didaktik, die Kinder ernst nimmt und sich an den Ressourcen eines jeden Kindes orientiert. Sprachbildungskompetenzen, reflexive und sozial-emotionale Kernkompetenzen sind fester Bestandteil der Professionalisierungsansprüche an früh- und elementarpädagogische Fachkräfte. Alltagsintegrierte Sprachbildung und -beobachtung sowie das wahrnehmende Beobachten als Grundlage für die pädagogische Arbeit in Kindertagesstätten sind seit dem 1. August 2014 im KiBiz-Gesetz für NRW fest verankert.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Weiterbildung Fachkraft für frühkindliche und alltagsintegrierte Sprachbildung 
Termin Lehrgang 101181:
31.01. - 02.02.2018
07.03. - 09.03.2018
16.05. - 18.05.2018
11.07. - 13.07.2018

Zeit: ganztägig (09:30 - 16:30 Uhr)

Anmeldeschluss: 10.12.2017 
Dauer Insgesamt 12 Seminartage 
Arbeitsaufwand Ca. 96 Unterrichtseinheiten Präsenzzeit + ca. 25 Stunden Selbststudium. Im Selbststudium sind Zeiten u. a. für Modulaufgaben und Beobachtungsaufgaben vorgesehen. 
Zielgruppe • Staatl. anerkannte Erzieher*innen
• Leitungen von Kindertagesstätten
• Kindheitspädagog*innen (B.A.)
• Sozialpädagog*innen (B.A.)
• Sozialarbeiter*innen (B.A.) 
Abschluss Zertifikat Fachkraft für frühkindliche und alltagsintegrierte Sprachbildung 
Ort Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung, An den Dominikanern 2-4, 50668 Köln 
Teilnehmerzahl max. 20 
Wissenschaftliche Leitung Dr. Marjan Alemzadeh (Dipl.-Pädagogin) 
DozentIn Katrin Betz (Dipl.-Pädagogin)
Johannes Beck-Neckermann (Musik- und Bewegungspädagoge / Musiktherapeut)
Carolin Eckrodt (M. Sc. Psychologin)
Anne Huber-Kebbe
Diana Rosenfelder (Dipl.-Pädagogin) 
Dozent*innenprofile
Kosten 1.480 Euro (inkl. Lehrgangsunterlagen)
Auf Anfrage kann Ratenzahlung vereinbart werden. 
Finanzierungsmöglichkeiten
Anmeldung Lehrgang 101181  Anmeldeformular Fachkraft für frühkindliche und alltagsintegrierte Sprachbildung 101181 (pdf, 159 KB)
Flyer siehe  Flyer Fachkraft für Sprachbildung

+ Lernziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

kennen die grundlegenden Prinzipien einer alltagsintegrierten und systematischen sprachlichen Bildung

erwerben Wissen über Voraussetzungen für den Spracherwerb, über Sprachentwicklung und über die Sprachbereiche

reflektieren über die Sprachentwicklung mehrsprachiger Kinder sowie über interkulturelle Heterogenität
lernen das Beobachtungsverfahren BaSiK kennen und anzuwenden

verfügen über Kenntnisse der grundlegenden Bedeutung von Interaktion und Beziehung für die kindliche Entwicklung

gestalten individuelle Sprachbildungssituationen

verstehen sich selbst als Sprachforscherin und Sprechgestalterin

begreifen sich als Interaktionspartnerin mit Kindern

integrieren in ihre Interaktion mit Kindern die Vielfalt von nonverbalen, präverbalen und verbalen Ausdruck und verstehen die Bedeutung von kongruentem Ausdrucksverhalten

denken inklusiv und handeln partizipativ

entwickeln eine schöpferische Sprech- und Zuhörkultur

werden sich der Bedeutung von biografisch und kulturell geprägten Interaktionsmustern auf die eigene Handlungspraxis bewusst

lernen ihr eigenes Interaktionsverhalten in der Interaktion mit Kindern auf der Grundlage systematischer Beobachtung mit Hilfe des Beobachtungs- und Reflexionsbogens „GInA“ zu analysieren

verfügen über die Fähigkeit interaktionsbezogene Handlungskompetenzen weiter zu entwickeln und im pädagogischen Alltag zu realisieren

verstehen es sich als Modell und Ressource für Interaktionen zur Verfügung zu stellen und als Kommunikations- und Sprachvorbild zu fungieren

erkennen über das wahrnehmende Beobachten Alltagssituationen, die sie bewusst für Interaktionsgelegenheiten nutzen. Im Vordergrund solcher Bildungs- und Interaktionsgelegenheiten stehen Dialogorientierung, Prozessoffenheit und Partizipation

initiieren bewusst Gespräche, um die Themen der Kinder aufzugreifen und aufrechtzuerhalten

lernen Merkmale einer kindzentrierten Didaktik kennen und eignen sich pädagogische Handlungsweisen zur Unterstützung frühkindlicher Bildungsprozesse an

+ Lerninhalte und Aufbau

Modul 1 „Grundlagen der alltagsintegrierten Sprachbildung & Sprachbeobachtung“
(geleitet von Carolin Eckrodt)

kindliche Sprachentwicklung alltagsintegrierte Beobachtung anhand des Beobachtungsverfahrens BaSiK sowie Mehrsprachigkeit und interkulturelle Vielfalt

Modul 2 „Interaktionsgelegenheiten erkennen und gestalten“
(geleitet von Anne Huber-Kebbe)

Merkmale der Gestaltung von Interakionen – auch aus Kindersicht Einführung des Beobachtungs- und Reflexionsbogens „GInA – Gestaltung von Interaktionsgelegenheiten im Alltag“ „Blickschulung“ mit Hilfe von offenen und kriteriengeleiteten Videosequenzanalysen

Modul 3 „Musikalische Aktivität als schöpferischer Zugang zum Sprechen“
(geleitet von Johannes Beck-Neckermann)

musikalische Dimension des Sprechens, musikalische und sprachliche Interaktion mit Kindern sowie alltagsnahes Explorieren und Gestalten von Klängen, Lauten, Worten

Modul 4 „Wahrnehmendes Beobachten als Grundlage einer kindzentrierten Didaktik in der frühen Kindheit“ (geleitet von Marjan Alemzadeh – Vertretung durch Diana Rosenfelder)

Wahrnehmendes Beobachten als pädagogische Grundhaltung, Gestaltung einer kindzentrierten Didaktik, Pädagogische Schlüsselsituationen erkennen, sensibel nutzen, und reflektieren

+ Studien- und Prüfungsleistung

Modulbegleitende Aufgaben

+ Lernorganisation

Ein erfahrenes Dozent*innenteam vermittelt Erkenntnisse aus Forschung und Praxis. Ein abwechslungsreiches Methodenrepertoire, das Einbringen eigener Fragestellungen und Praxisbeispiele sowie Übung anhand von vielen Aufgaben führen zu einem nachhaltigen Wissenstransfer. Es findet eine kontinuierliche Prozessbegleitung durch alle Module statt. Durch die modulbegleitenden Aufgaben kann das Gelernte direkt in die Praxis umgesetzt und in der Gruppe reflektiert werden.


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