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Didaktisches Schreiben im Rahmen der Informationskompetenz

Das Seminar vermittelt praxisorientierte Ansätze zur didaktischen Schreibberatung

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Weiterbildung 4.01 Didaktisches Schreiben im Rahmen der Informationskompetenz 
Termin 02.03.2020 
Dauer 10.00 - 17.00 Uhr 
Arbeitsaufwand 7 Unterrichtsstunden 
Zielgruppe Beschäftigte Wissenschaftlicher Bibliotheken, die Informationskompetenz vermitteln, Studierende beraten und an Ansätzen prozessorientierter Schreibberatung für Studierende interessiert sind 
Ort TH Köln, Campus Südstadt, Claudiusstr. 1, 50678 Köln, Raum 252  Anreise (gif, 128 KB)
Teilnehmerzahl 12 
DozentIn Stefanie Haacke
Schreiblabor, Universität Bielefeld 
Kosten für Nicht-Landesbedienstete NRW: 180,- Euro (inkl. Mittagessen) 
Anmeldung bis spätestens 19.01.2020 

Inhalt:

Für viele Studierende, die Haus- und Abschlussarbeiten verfassen, ist die Bibliothek ihrer Hochschule der wichtigste Arbeits- und Schreibort. Hier ist die Literatur, hier herrscht konzentrierte Stille, hier sind Bibliothekar*innen, die nicht nur Auskunft geben und Bücher ausleihen, sondern auch zu Fragen der Literaturrecherche und -verwaltung beraten. Weil Bibliotheken Schreiborte sind, und weil Recherche und Literaturverwaltung so eng mit dem wissenschaftlichen Lesen und Schreiben verzahnt sind, arbeiten Bibliotheken an deutschen Hochschulen seit einigen Jahren zunehmend eng mit Einrichtungen zusammen, die Schreibberatung für Studierende anbieten. Einige Bibliotheken, wie z.B. die der Universitäten Bielefeld, Bochum, Hannover oder Paderborn stellen Räume zur Verfügung, in denen schreibdidaktisch ausgebildete, in der Regel studentische Tutor*innen zu festgelegten Zeiten Studierende beraten. Andere Hochschulbibliotheken, wie z.B. die Bibliothek der Universität Mannheim, bieten selbst Schreibberatung an.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung soll der Workshop Expert*innen für Informationskompetenz an Hochschulbibliotheken Einblicke in prozessorientierte Ansätze der Schreibdidaktik bieten, die verbreiteten Konzepten hochschulischer Schreibberatung in Deutschland zugrunde liegen. Zentrale Herausforderungen des wissenschaftlichen Schreibens im Studium werden zum Ausgangspunkt genommen, um darüber ins Gespräch zu kommen, wie Bibliothekar*innen auf die Bedürfnisse von Studierenden eingehen können, deren Beratungsbedarf im Kontext des wissenschaftlichen Schreibens entsteht.

Als Themen sind u.a. vorgesehen:
» Schreibprozesse in den Wissenschaften: herausfordernde Koordination ergebnisoffener Prozesse
» Zuviel oder zu wenig? Literaturauswahl als Problem
» Vom Lesen zum Schreiben: Komplexes Sprachhandeln in einer neuen Rolle

Lernergebnisse:

Am Ende des Seminars
» haben Sie die Arbeits- und Schreibprozesse in den Blick genommen, mit denen die meisten studentischen Nutzer*innen von Bibliotheken beschäftigt sind,
» haben Sie überlegt, wie Sie die Prozessdimension des Forschens und Schreibens in Beratung und Schulungen berücksichtigen können,
» haben Sie durch die Beiträge anderer Teilnehmer*innen Anregungen für die eigene Arbeit gewonnen.

Methoden:

Vortrag/Präsentation, Schreib- und Lektüreübung, Erfahrungsaustausch

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