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Britt Tegtmeyer

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Marvin Lanczek

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Bibliometrie: Quantitative Publikationsauswertungen und Aufbau eines Geschäftsfeldes in Bibl.

In Zeiten, in denen die Anzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen stark ansteigt und gleichzeitig die Dokumentation wissenschaftlichen Outputs im Zuge von Benchmarking und Mittelvergabe immer wichtiger wird, rücken bibliometrische Auswertungen immer weiter in den Vordergrund.

Auf einen Blick

Kategorie Beschreibung
Weiterbildung 2.05 Bibliometrie: Grundlagen von quantitativen Publikationsauswertungen und Aufbau eines Geschäftsfeldes in Bibliotheken 
Termin 28.04.2022 – 05.05.2022 (Seminarlaufzeit)

Videomeetings (Anwesenheit erforderlich)
28.04.2022 | 9.00 – 13.00 Uhr
05.05.2022 | 9.00 – 13.00 Uhr 
Arbeitsaufwand insgesamt 10 Stunden
Es fällt eine Selbstlernphase von etwa 2 Stunden zwischen den Videomeetings an. 
Zielgruppe Beschäftigte Wissenschaftlicher und Öffentlicher Bibliotheken, die in Informationsabteilungen tätig sind 
Ort ortsunabhängig (Online-Seminar) 
Teilnehmerzahl 20 
DozentIn Dr. Dirk Tunger
Forschungszentrum Jülich GmbH und Technische Hochschule Köln, Institut für Informationswissenschaft 
Kosten für Nicht-Landesbedienstete NRW: 125,- Euro 
Anmeldung bis spätestens 17.03.2022 - Anmeldung noch möglich (Stand: 18.03.2022) 

Inhalt:

Bibliometrie bezeichnet die quantitative Auswertung wissenschaftlicher Veröffentlichungen. In Zeiten, in denen die Anzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen stark ansteigt und gleichzeitig die Dokumentation wissenschaftlichen Outputs im Zuge von Benchmarking und Mittelvergabe immer wichtiger wird, rücken bibliometrische Auswertungen immer weiter in den Vordergrund.

Ziel von Bibliometrie ist es, einen Überblick über Publikationsgewohnheiten und -erfolge objektiv zu dokumentieren, ein Benchmarking zwischen Einrichtungen zu ermöglichen aber auch Vernetzung in Form von Ko-Autorennetzwerken und Ko-Zitationsanalysen aufzuzeigen. Es ist der Ansatz von Bibliometrie, wieder Ordnung in die Publikationsflut zu bringen und einen Überblick zurückzugeben, wo er verloren gegangen ist: Big Data und Data Science bilden die Grundlagen für ein neues und aktuelles Geschäftsfeld in Bibliotheken.

Die Teilnehmer*innen des Seminars werden mit den folgenden Inhalten vertraut gemacht:
» Hintergrundwissen zur Bibliometrie
» Nutzung relevanter Datenbanken wie beispielsweise Web of Science, Scopus, Google Scholar oder Dimensions.ai
» Begriffsabgrenzung und Entwicklung
» De Solla Price: Little Science - Big Science
» grundlegende bibliometrische Indikatoren - unterteilt nach Journals/Personen: P, C, CPP, h-Index, JIF
» weitergehende Möglichkeiten durch Feldnormalisierungen
» Spannungsfeld von einfachen zu komplexen Indikatoren
» Aufbau und Funktionsweise von Publikationsdatenbanken
» Möglichkeiten einer Advanced Search gegenüber einer einfachen Suche
» Download von Suchergebnissen
» Welche Probleme ergeben sich hierdurch?
» organisatorische Einbettung von Bibliometrie in Bibliotheken: Bibliometrie als neues Geschäftsfeld
» Beispiel eines Geschäftsfeldes, an dem sich das geänderte Rollenverständnis einer Bibliothek (weg vom Besitz eines Bestandes, hin zu einer Expert*innenfunktion) verdeutlichen lässt

Lernziele:

Am Ende des Seminars
» haben Sie eine Einführung in die Methoden der Bibliometrie erhalten,
» wurde Ihr Bewusstsein für mögliche Anwendungen im Bibliotheksalltag weiter geschärft,
» haben Sie das gewonnene Wissen anhand von Übungen selbst ausprobieren können.

Format:

Online mit Selbstlernphase
Das Seminar findet ausschließlich online statt. Neben Videomeetings werden Ihnen Materialien und Aufgaben über eine Plattform zur Verfügung gestellt.

Methoden:

Bearbeitung eines Praxisbeispiels, Diskussion, Einzelarbeit, Erfahrungsaustausch, Fallarbeit, Gruppenarbeit, Kollegiale Beratung, Konzeptarbeit, Plenumsgespräch, Übung, Vortrag/Präsentation

Tools/Technik:

Sie benötigen ein internetfähiges Endgerät (PC oder Laptop), um auf die Lernplattform Moodle zugreifen zu können. Die Videomeetings finden in der Regel über Zoom statt. Für Zoom benötigen Sie zudem eine Webcam sowie ein Headset oder ein anderes Audiosystem.

Für die Bearbeitung der Aufgaben in der Selbstlernphase benötigen Sie einen Zugang zum „Web of Science“ oder alternativ zu „Scopus“.

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